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    Generalversammlung 2019


    Am 11. September 2019 fand die diesjährige Generalversammlung unserer Genossenschaft auf Burg Obbendorf in Niederzier-Hambach statt.

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    Buir-Bliesheimer und RWZ in engem Schulterschluss


    Die Buir-Bliesheimer Agrargenossenschaft eG (BBAG) beabsichtigt, die Agrarstandorte Embken, Eschweiler, Drove und Geilenkirchen durch Kauf und den Standort Linnich durch Pacht von der RWZ Rhein-Main eG zu übernehmen.

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Marktbericht

Aktuelle News

Traktorenzulassungen in Europa im ersten Halbjahr stark gestiegen

In der Europäischen Union einschließlich einzelner Drittstaaten ist die Zahl der Neuzulassungen von Traktoren im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 % gestiegen. In absoluten Zahlen seien es insgesamt 96 428 Traktoren gewesen, berichtete der Europäische Dachverband der Landmaschinenindustrie (CEMA) heute in Brüssel. Bei 77 383 dieser Fahrzeuge habe es sich um landwirtschaftliche Zugmaschinen gehandelt; der Rest sei auf Quads, Teleskoplader und andere Fahrzeugtypen entfallen.
Laut CEMA wiesen von den Neuzulassungen 21 285 Traktoren eine Leistung von 37 kW und weniger auf. Im Einzelnen sei es in allen Leistungskategorien zu Zuwächsen gekommen; lediglich der Absatz von Maschinen mit einer Leistung von mehr als 221 kW habe im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2018 stagniert.

Der Dachverband erklärte den relativ hohen Anstieg der Traktorenzulassungen in den ersten Monaten dieses Jahres auch mit dem Inkrafttreten neuer EU-Rechtsvorschriften am 1. Januar 2018. Diese hätten Ende 2017 zu Vorzieheffekten bei der Zulassung geführt, ohne dass die Nachfrage insgesamt zugenommen habe. Es habe sich dann gezeigt, dass die Zulassungszahlen im Dezember 2017 ihren Höhepunkt erreicht hätten und in der Folge im ersten Quartal 2018 relativ niedrig gewesen seien. Dies sei bei dem jetzt ermittelten Anstieg mit zu berücksichtigen.

Nach Angaben des CEMA sind Deutschland und Frankreich die beiden größten Traktorenmärkte in Europa. Alle Zugmaschinenzulassungen in diesen beiden Ländern seien in den ersten sechs Monaten von 2019 gegenüber der Vorjahresperiode signifikant gestiegen, und zwar um 21 % respektive 47 %. In Italien habe es einen Anstieg um 6 % und in Spanien von 19 % gegeben. Deutliche Zuwächse konnten laut dem Dachverband auch in Finnland, Österreich, Schweden, Norwegen, Ungarn, Serbien, Kroatien, den Niederlanden, Belgien und der Slowakei verzeichnet werden. Zurückgegangen seien die Zulassungen dagegen in Großbritannien, nämlich um 3,5 %. AgE

Sojabohnenfutures in Chicago legen kräftig zu

Die Terminbörse in Chicago hat für die Sojabohnenfutures zuletzt kräftige Kursgewinne verzeichnet. Der betreffende Kontrakt mit Fälligkeit im November 2019 kostete heute Morgen gegen 10.15 Uhr hiesiger Zeit 9,95 $/bu (333 Euro/t); das waren 2,8 % mehr als der Eröffnungskurs von gestern und 4,3 % mehr als der Abrechnungskurs vom Freitag vergangener Woche.

Analysten begründeten die Rallye vor allem mit dem Gerücht, dass private chinesische Firmen gestern mehr als 600 000 t US-Sojabohnen gekauft hätten; das wäre die größte Menge seit Juli 2018. Die Marktakteure interpretierten dies als Zeichen für eine Entspannung im Handelskrieg zwischen China und den USA. Für Oktober sind Gespräche auf hoher Ebene zwischen den beiden Ländern geplant, die auf eine Beendigung des Handelskonflikts abzielen. Die Regierung in Peking erhebt auf den Import von US-Sojabohnen hohe Strafzölle, von denen allerdings nur private und keine staatlichen Unternehmen Chinas betroffen sind.

Unterdessen beließ das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) seine Prognose für die Ausfuhr von Sojabohnen aus dem eigenen Land für die in diesem Monat gestartete Saison 2019/20 bei 48,3 Mio t; im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wären das 800 000 t mehr. Allerdings korrigierten die Washingtoner Experten ihre Voraussage für die heimische Bohnenproduktion in diesem Jahr um 1,3 Mio t auf 98,87 Mio t nach unten. Als Begründung wurde ein voraussichtlich geringerer Durchschnittsertrag angeführt. In der Folge würden die US-Lagerbestände nach Einschätzung des Ministeriums bis Ende August 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 10 Mio t auf 17,4 Mio t Bohnen abgestockt; im Juli war das Ressort hier noch von 20,5 Mio t ausgegangen. AgE

Fleisch- und Fleischwaren spürbar teurer

Unter den Lebensmitteln haben sich in den vergangenen zwölf Monaten unter dem Strich vor allem Gemüse sowie Fleisch und Fleischwaren spürbar verteuert, während sich Speiseöle-und -fette deutlich verbilligten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, lagen die Preise für Gemüse im August 2019 um durchschnittlich 12,8 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Spürbar mehr mussten die Konsumenten auch für Fleisch und Fleischwaren zahlen, nämlich im Mittel 4,3 %. Dagegen wurden Speiseöle und -fette im Vergleich zu August 2018 im Schnitt um 8,9 % preiswerter angeboten, Obst um 2,6 %.

Was den Anstieg der Nahrungsmittelpreise insgesamt betrifft, bestätigte das Bundesamt den bereits Ende August veröffentlichten vorläufigen Wert von 2,7 %. Der Preisauftrieb bei Lebensmitteln habe sich damit im fünften Monat in Folge verstärkt, stellten die Wiesbadener Statistiker jetzt fest. Gegenüber Juli 2019 legten die Verbraucherpreise für Nahrungsgüter um durchschnittlich 0,2 % zu, dabei die für Obst um 1,5 % sowie für Fleisch- und Fleischwaren um 0,5 %. Gemüse verbilligte sich dagegen im Monatsvergleich um 0,6 %.

Insgesamt gaben die Verbraucherpreise im Berichtsmonat im Mittel um 0,2 % nach. Verglichen mit August 2018 errechnete Destatis eine Teuerungsrate von 1,4 %, nach 1,7 % im Juli 2019. Die Preise für Energieprodukte zogen dabei im Mittel lediglich um 0,6 % an, die Strompreise allerdings um 3,8 %. AgE

1 400 zusätzliche Mobilfunkmasten bis Ende 2020

Die Bundesregierung bekräftigt ihre Zusage, die Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum zu verbessern. "99 % der deutschen Haushalte werden bis Ende 2020 unterbrechungsfrei telefonieren und surfen können", erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und verwies auf eine rechtsverbindliche Zusage der Mobilfunkbetreiber.
Danach verpflichten sich die Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch, mindestens 1 400 zusätzliche Mobilfunkmasten zu errichten, die für eine Nutzung durch jeden Betreiber offenstehen sollen. Im Gegenzug unterstützt der Bund die Mobilfunknetzbetreiber mit Zahlungserleichterungen im Nachgang zu der 5G-Frequenzversteigerung. Sie dürfen ihre Zahlungspflichten mit jährlichen Raten bis 2030 strecken.

Der Deutsche Landkreistag (DLT) reagierte zurückhaltend. DLT-Präsident Reinhard Sager nannte die Pläne "unausgegoren und teilweise widersprüchlich". Zwar sei das Ziel der Bundesregierung richtig, eine flächendeckende, leistungsstarke Mobilfunkversorgung in Deutschland zu gewährleisten, so der Landrat. Dafür seien aber zielführende Maßnahmen erforderlich.
Sager forderte einen baldigen Beginn der Breitbandförderung des Bundes in Gebieten, die noch nicht über gigabitfähige Infrastrukturen verfügten. Diese "grauen Flecken" müssten schnellstmöglich mit Glasfaser versorgt werden. Das Programm müsse mindestens mit der im Koalitionsvertrag genannten Summe von 12 Mrd Euro ausgestattet werden. Da die Erlöse aus der Frequenzversteigerung nur bei 6,5 Mrd Euro läge, müssten auch Haushaltsmittel bereitgestellt werden, betonte der DLT-Präsident.

Die verabredete Stundung der Frequenzerlöse zugunsten der Mobilfunkanbieter dürfe die Finanzierung der Breitbandförderung und damit die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in digitaler Hinsicht nicht gefährden, mahnte Sager. Die entstehende Lücke müsse ebenfalls mit Haushaltsmitteln geschlossen werden. AgE

Ausgaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf Rekordniveau

Ausgaben in Höhe von insgesamt 6,52 Mrd Euro sieht der Entwurf der Bundesregierung für den Etat des Bundeslandwirtschaftsministeriums im nächsten Jahr vor, über den der Bundestag am morgigen Dienstag 90 Minuten in erster Lesung lang debattiert. Der Agrarhaushalt steigt damit auf ein Rekordniveau. Gegenüber diesem Jahr sind Mehrausgaben von gut 3 % vorgesehen. Beschlossen wird der Bundeshaushalt 2020 in der letzten Novemberwoche. Die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses findet am 14. November statt.

Den größten Posten im Einzelplan 10 bildet traditionell die landwirtschaftliche Sozialpolitik. Mit geplanten Ausgaben von 4,1 Mrd Euro entfallen wiederum annähernd zwei Drittel der Gesamtausgaben auf diesen Bereich. 70 Mio Euro zusätzlich sind für die Alterssicherung der Landwirte (AdL) zur Abdeckung von Kosten vorgesehen, die durch die Abschaffung der Hofabgabeklausel entstehen. Die Bundesmittel für die Landwirtschaftliche Unfallversicherung (LUV) sollen erneut 177 Mio Euro betragen.

Die Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) sollen auf 965 Mio Euro steigen. Zu Buche schlägt vor allem die Aufstockung im Sonderrahmenplan „Förderung der ländlichen Entwicklung“ um 50 Mio Euro auf 200 Mio Euro. Noch nicht im Regierungsentwurf enthalten ist der Sonderrahmenplan "Insektenschutz", den Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vergangene Woche bei der Vorstellung des Aktionsprogramms Insektenschutz der Bundesregierung angekündigt hat und der mit 50 Mio Euro - davon 25 Mio Euro "frisches Geld" - dotiert sein soll.

Auf knapp 73 Mio Euro steigen sollen die Mittel für das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE). Für die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) stehen laut Entwurf 74 Mio Euro bereit; das bedeutet einen leichten Rückgang gegenüber 2019. Mit etwas weniger als in diesem Jahr sollen auch das Förderprogramm "Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau" sowie das Bundesprogramm Ökolandbau/nachhaltige Landwirtschaft auskommen müssen. Demgegenüber bedeuten 37,7 Mio Euro für das Bundesprogramm Nutztierhaltung, dass sich dieser Ansatz mehr als verdoppelt. Mit 20 Mio Euro soll die Einführung des Tierwohllabels unterstützt werden. Für die Ackerbaustrategie sind 15,5 Mio Euro vorgesehen. AgE

Niedersachsen untersagt Rindertransporte in einzelne östliche Drittländer

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat Rindertransporte nach Kasachstan, Usbekistan und Süd-Ostrussland verboten. Nach Angaben ihres Hauses wurde heute ein entsprechender Erlass an die zuständigen Behörden versandt. Es müsse davon ausgegangen werden, dass die im Rahmen von Tiertransportgenehmigungsverfahren angegebenen Versorgungsstationen auf der betreffenden Route nicht oder nur in unzureichendem Zustand existierten, so die Begründung für das Verbot.
Laut Otte-Kinast betrifft dies vor allem Stationen in der Region Smolensk, in der Stadt Kaluga sowie in Moskau und der Region Samara. "Die Erkenntnisse, die wir über diese Routen haben, sind erschütternd. Keine der dortigen Versorgungsstationen erfüllt die Vorgaben", erklärte die Ministerin. Der Tierschutz müsse aber bei jedem Transport, egal wie lange er dauere, gewährleistet sein, stellte die CDU-Politikerin klar.
Falls andere Transportrouten für Rinder in Richtung Kasachstan, Usbekistan und Süd-Ostrussland beantragt würden, fordert der Erlass von den Genehmigungsbehörden, die Plausibilität solcher Vorhaben "in besonderem Maße" zu prüfen. AgE

Afrikanische Schweinepest in weiteren Agrarbetrieben aufgetreten

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) zieht in Polen immer weitere Kreise. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte zuletzt einen Seuchenausbruch in einem Kleinbetrieb mit zehn Hausschweinen im Landkreis Allenstein in der Wojewodschaft Ermland-Masuren. Es handelt sich dabei um den 45. ASP-Fall in einer Schweinehaltung seit Jahresbeginn. Im Rahmen der seuchenrechtlichen Vorschriften mussten seitdem insgesamt rund 35 000 Schweine getötet worden.
Bemerkenswert am jüngsten Fall ist laut den Behörden, dass es sich um den ersten im Landkreis Allenstein handelt, womit die Seuche im Nordosten Polens erneut an Boden gewonnen hat. In der Region seien zudem im Vorfeld schon zahlreiche ASP-Funde bei Wildschweinen registriert worden.
Wenige Tage zuvor hatten die Behörden zudem im Norden der gleichen Wojewodschaft wegen der Afrikanischen Schweinepest die Tötung des gesamten Schweinebestandes eines Betriebs in der Nähe der Ortschaft Bartoszyce veranlasst. Mit insgesamt 19 betroffenen Höfen seit Jahresanfang hat sich die Wojewodschaft zu einem der „Hot Spots“ in Bezug auf ASP-Fälle in der Landwirtschaft entwickelt. AgE

SPD gewinnt bei den Landwirten in Brandenburg - AfD in Sachsen

Völlig unterschiedlich haben die Landwirte bei den beiden Landtagswahlen abgestimmt. Nach einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen votierte in Brandenburg eine deutliche Mehrheit der Landwirte für die SPD. Hingegen lag in Sachsen in dieser Berufsgruppe knapp die AfD vorn.
In Brandenburg erreichte die SPD bei den Landwirten einen Stimmenanteil von 34 %. Damit schnitten die Sozialdemokraten bei den Landwirten am besten von allen Berufsgruppen ab. Insgesamt wurde die SPD in Brandenburg mit einem Stimmenanteil von 26,1 % stärkste Partei. Auf dem zweiten Platz bei den Landwirten in Brandenburg rangieren CDU und Linke mit jeweils 18 %, gefolgt von der AfD mit 14 % und den Freien Wählern mit 9 %. Die FDP kam bei den Landwirten auf 3 %; für die Grünen stimmten lediglich 2 % der brandenburgischen Bauern.

Die Sozialdemokraten stellen in Brandenburg seit nunmehr fast 30 Jahren den Agrarminister. Darunter war von 2004 bis 2009 der bisherige und wohl auch künftige Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke. Der amtierende Ressortchef Jörg Vogelsänger gewann gestern ebenso seinen Wahlkreis direkt wie der Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Havelland, Johannes Funke. Ob die SPD weiterhin das Landwirtschaftsministerium besetzen wird, bleibt indes abzuwarten. Bei einer absehbaren Dreierkoalition unter Beteiligung der Grünen dürften diese das Ressort für beanspruchen. Als ein Kandidat gilt der bisherige Fraktionsvorsitzende Axel Vogel.

Ähnliches gilt für Sachsen. Auch dort gewann CDU-Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt seinen Wahlkreis Mittelsachsen direkt. Ob Schmidt im Amt bleiben wird, dürfte auch im Freistaat abhängen, ob die Grünen in einem möglichen Dreierbündnis mit CDU und SPD das Agrarministerium fordern werden.

In Sachsen stimmten 34 % der Landwirte für die AfD. Ein Drittel machte ihr Kreuz bei der CDU. Dahinter folgen die Linke mit einem Stimmenanteil von 9 %, die FDP mit 8 % und die SPD mit 7 %. Weit abgeschlagen mit 2 % schnitten die Grünen auch in Sachsen bei den Bauern am schlechtesten ab. Wahlsieger im Freistaat ist die CDU mit 32,1 % vor der AfD mit 27,5 %. AgE

Niederlande verschärfen Vorsichtsmaßnahmen gegen H3N1-Virus

Auch in den Niederlanden können künftig Geflügelbestände gekeult werden, die mit der gering pathogenen aviären Influenza (LPAI) des Virustyps H3N1 infiziert sind. Dies hat Landwirtschaftsministerin Carola Schouten entschieden. Demnach ist auch vorgesehen, die betroffenen Geflügelhalter aus dem Tiergesundheitsfonds (DGF) zu entschädigen. Darüber hinaus sollen Verbringungsverbote für Geflügel im Umkreis von 1 km um den betroffenen Betrieb verhängt und gegebenenfalls andere Geflügelbestände in dem Seuchengebiet auf eine Infektion untersucht werden.

Die Ressortchefin begründete ihre Entscheidung mit dem Argument, dass sich der H3N1-Virus rasch ausbreiten und dem niederländischen Geflügelsektor großen wirtschaftlichen Schaden zufügen könne. Allerdings betonte sie, dass es sich um eine sehr außergewöhnliche Situation handle, weil die Infektion mit H3N1 zwar nicht bekämpfungspflichtig sei, aber die Merkmale einer bekämpfungspflichtigen Krankheit aufweise. Deshalb könne ihre Entscheidung nicht maßgeblich für das Vorgehen gegen andere, sehr schädliche Geflügelkrankheiten sein. Jede Krankheit und Situation sei spezifisch und werde deshalb von Fall zu Fall beurteilt, stellte Schouten klar.

Die niederländischen Geflügelhalter hatten in den vergangenen Monaten auf entsprechende Vorsichtsmaßnahmen gedrängt, nachdem der H3N1-Virus im benachbarten Belgien zu umfangreichen Verlusten geführt hatte. Bereits im Juli hatte die Brüsseler Regierung daraufhin entschieden, dass die Föderale Behörde für Lebensmittelsicherheit (FAVV) künftig auch die Keulung von H3-infiziertem Geflügel anordnen könne. Bis dahin konnte die FAVV diese rigorose Maßnahme zur Bekämpfung der Krankheit nur bei hochpathogenen Virusvarianten ergreifen. Zu diesem Zeitpunkt waren in Flandern aber bereits mehr als 80 Geflügelherden von dem H3N1-Virus infiziert worden. Auch in Belgien sollen die betroffenen Geflügelhalter künftig aus einem Tiergesundheitsfonds entschädigt werden. AgE

DIY-Mini Gartenteich

In kleinen Gärten oder auf der Terrasse fehlt oft der Platz für einen kleinen Teich oder andere Wasseranlagen. Mithilfe einer alten Zinkwanne lässt sich ein eigener Mini-Teich schnell und einfach realisieren. Dafür braucht es nur wenige Materialien, die sich oftmals noch im alten Gartenschuppen oder der Scheune finden. Da viele Wasserpflanzen sich schon in kleinen Gefäßen wohlfühlen, entsteht in der Zinkwanne ein toller Wassergarten. Materialien: 1 Zinkwanne 10 kg Kieselsteine 6 Ziegelsteine Wasserpflanzen für unterschiedliche Ebenen, z.B. Wasserkresse, Gauklerblume, Tannenwedel oder Froschbiss ggf. Wasserpflanzkörbe aus Kunststoff Die Zinkwanne, sofern nicht neuwertig im Vorfeld aus kleine Lecks überprüfen. Die Wanne anschließend an einen Platz stellen, der in der Mittagszeit im Schatten liegt, damit sich das Wasser nicht zu sehr aufwärmt und die Algenbildung begünstigt. Anschließend mit den Ziegelsteinen unterschiedliche Ebenen in der Wanne herstellen. Wer mag, kann die Kieselsteine im Vorfeld reinigen, dann bleibt das Teichwasser klar. Andernfalls werden Feinpartikel aufgewirbelt, die sich jedoch nach einigen Tagen absetzen. Die Kieselsteine in der Wanne verteilen, auch auf den unterschiedlichen Ebenen. Im Fach- oder Baumarkt sind unterschiedliche Wasserpflanzen erhältlich. Diese müssen unterschiedlich tief im Wasser stehen. Eine Kombination der unterschiedlichen Pflanzen wirkt besonders harmonisch. Die Pflanzen müssen, insofern nicht bereits der Fall, in Wasserpflanzkörbchen aus Kunststoff gesetzt werden, damit die Erde nicht ausschwemmt. Nährstoffarme Erde eignet sich besonders gut für Wasserpflanzen. Oben auf dem Topf Kieselsteine rund um die Pflanze verteilen. Dann die Zinkwanne mit kalkarmen Wasser füllen und die Wasserpflanzen positionieren. Fertig ist der Miniteich. Wichtig: Insbesondere an heißen Tagen regelmäßig Wasser nachfüllen.
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