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Marktbericht

Aktuelle News

Kabinett beschließt Allgemeine Verwaltungsvorschrift Lebensmittelhygiene

Die in der amtlichen Überwachung erforderliche Überprüfung der Eigenkontrollen von Lebensmittelunternehmen zur Gewährleistung sauberer Schlachttiere soll erleichtert werden. Zu diesem Zweck werden mit einer gestern vom Bundeskabinett beschlossenen Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) Lebensmittelhygiene Kriterien für eine Bewertung der Sauberkeit von Schlachttieren vorgelegt.

Danach sind in einem Schlachthof angelieferte Schweine unter anderem dann als sauber zu bewerten, wenn mehr als die Hälfte der geprüften Tiere nur vereinzelt geringe Verschmutzungen der Gliedmaßen aufweist. Rinder und Schafe sollen insbesondere dann als sauber gelten, wenn das Fell der geprüften Tiere trocken ist und sich am Fell keine bis wenige Verschmutzungen befinden. Geflügel ist dann als sauber zu bewerten, wenn der überwiegende Teil der geprüften Tiere über ein trockenes Gefieder ohne Verschmutzungen verfügt und sich unter den geprüften Tieren keine mit starker Verschmutzung befinden.

Darüber hinaus wird mit der Anpassung der AVV der Tatsache Rechnung getragen, dass infolge der steigenden Bedeutung der Ebermast geschlachtete Tiere im Verdachtsfall auf Geruchsabweichungen zu untersuchen sind. Beschrieben wird eine Methode, mit der Tierkörper mit ausgeprägten Geschlechtsgeruch erkannt werden. AgE

Klöckner rechnet mit Verbot des Kükentötens im kommenden Jahr

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stellt ein baldiges Verbot des Tötens männlicher Küken in Aussicht. Ein solches Verbot greife, sobald das Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brutei allgemein verfügbar sei, so die Ministerin in einem Interview. Sie machte deutlich, dass sie damit im kommenden Jahr rechne. Klöckner bekräftigte damit ihre wiederholt geäußerte Einschätzung, dass sich das Kükentöten in der Breite am schnellsten mit einer Geschlechtsbestimmung im Brutei beenden lasse. Die Brütereien müssten mit dem Kükentöten aufhören, "sobald ihnen praxistaugliche Alternativen zur Verfügung stehen", hieß es unlängst in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag. Derzeit arbeitet die Firma SELEGGT gemeinsam mit Rewe an der Markteinführung des an der Universität Leipzig entwickelten endokrinologischen Verfahrens zur Geschlechtsbestimmung im Brutei. Nachdem mittels dieses Verfahrens erzeugte Konsumeier bis vor kurzem ausschließlich in Berliner Rewe-Filialen erhältlich waren, soll das Angebot bis Jahresende auf alle Rewe-Läden im Bundesgebiet ausgedehnt werden. Ab 2020 soll das Verfahren auch anderen Marktteilnehmern zugänglich gemacht werden. Die SPD begrüßte unterdessen die Ankündigung von Klöckner zu einem möglichen Verbot des Kükentötens im nächsten Jahr. Gleichzeitig mahnten der agrarpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Rainer Spiering, und die tierschutzpolitische Sprecherin Susanne Mittag die Festlegung eines konkreten Zeitpunkts für ein Verbot sowie genaue Informationen über die Ausgestaltung des Umstellungsprozesses an. Nicht dulden werde man eine erneute zeitliche Verschiebung, "nur weil Brütereien sich nicht schnell genug auf ein Ende des Kükenschredderns eingestellt haben", betonten die SPD-Parlamentarier. Die Technik sei da, dann müsse es auch losgehen. AgE

Raiffeisenverband hebt Ernteprognosen an

Die diesjährige Getreide- und Rapsernte in Deutschland wird nach derzeitiger Einschätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) etwas besser ausfallen als im März vorausgesagt wurde. Der DRV hob seine Ernteprognose für Getreide um gut 460 000 t auf annähernd 47,6 Mio t an; das wären 9,6 Mio t mehr als das dürrebedingt niedrige Aufkommen des vergangenen Jahres. Dabei geht der Verband jetzt von einer Zunahme der Weizenerzeugung gegenüber 2018 um 4,5 Mio t auf 24,4 Mio t und der Gerstenproduktion um gut 2,4 Mio t auf 12,0 Mio t aus.

Die nun vorausgesagte Getreidemenge entspricht laut DRV dem Fünfjahresmittel. Die Getreidebestände hätten sich im vergangenen Monat weiterhin gut entwickelt. „Allerdings hat die kühle und wechselhafte Witterung der vergangenen Wochen dazu geführt, dass sich der Vegetationsvorsprung, der noch im Vormonat bis zu drei Wochen betrug, nahezu vollständig aufgelöst hat“, berichtete der DRV-Getreidemarktexperte Guido Seedler. Damit die Getreide- und Rapsbestände ihr Ertragspotential entfalten könnten, sei in den kommenden Wochen ausreichend Niederschlag erforderlich. Insbesondere im Norden und Nordosten werden laut Seedler kontinuierliche Regenmengen benötigt.

Mit Blick auf den Roggen rechnet der Raiffeisenverband mit einer Produktion von gut 3,6 Mio t, was verglichen mit 2018 einem Anstieg von 1,4 Mio t entsprechen würde. Für den noch nicht ausgesäten Mais wird eine Steigerung des Aufkommens um etwa 940 000 t auf rund 4,3 Mio t prognostiziert. Während die Aussaat von Sommerhalmgetreide bis auf Einzelfälle abgeschlossen sei, werde die Maisaussaat in der zweiten April-Hälfte starten, so der DRV.

Zum Winterraps stellte Seedler fest, dass sich die Feldbestände trotz der teilweise schwierigen Startbedingungen gut entwickelt hätten. Obwohl die Durchschnittserträge leicht angehoben worden seien, werde die Erntemenge aufgrund der drastisch reduzierten Anbaufläche deutlich unter dem Vorjahresergebnis liegen. Aktuell geht der Raiffeisenverband von gut 3,2 Mio t Raps aus, verglichen mit knapp 3,7 Mio t im Vorjahr. Angesicht anderslautender Flächenangaben der EU-Kommission betonte Seedler, dass die Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus Sicht des DRV „zutreffend“ sei. Destatis veranschlagt das Winterrapsareal auf nur 917 000 ha, während die Brüssel Behörde mit 1,1 Mio ha rechnet. AgE

Agrarministerkonferenz fordert bessere Bedingungen für Biogasanlagen

Die Länderagrarminister sorgen sich um die Zukunft der landwirtschaftlichen Biogaserzeugung in Deutschland. Die Agrarministerkonferenz (AMK) hat sich am vergangenen Freitag dafür ausgesprochen, bei der nächsten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) der Erzeugung von Biogas aus Wirtschaftsdünger und landwirtschaftlichen Reststoffen wieder eine größere Bedeutung einzuräumen.

Laut AMK-Beschluss soll der Bund künftig im EEG Anreize für eine verstärkte Güllevergärung in Biogasanlagen schaffen. Zudem sollen mit der nächsten Novelle auch Bestandsanlagen nach dem Auslaufen der EEG-Förderung ein Weiterbetrieb bei gleichzeitiger Flexibilisierung der Einspeisung sowie ein Zubau von neuen Biogasanlagen mit hohen Gülleanteilen ermöglicht werden.

Thüringens Landwirtschaftsministerin Birgit Keller wertete den Beschluss als "wichtiges Signal". Damit habe der Freistaat Unterstützung für eine Bundesratsinitiative zur längeren Vergütung für Biogasanlagen nach dem EEG erhalten. Nicht nur für Thüringer Unternehmen würde eine Verlängerung der auslaufenden Vergütung für viele Biogasanlagen einen wichtigen Beitrag zur Existenzsicherung darstellen. In der geplanten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes müsse diese deshalb fortgeführt werden, so Keller.

Der Ministerin zufolge läuft im Jahr 2021 für die ersten Thüringer Biogasanlagen die feste Vergütung nach dem EEG aus. Für Anlagenbetreiber bestünden derzeit keine wirtschaftlichen Anreize für einen Weiterbetrieb oder gar Neubau. Seit dem EEG 2014 seien kaum neue wirtschaftsdüngerbasierte Biogasanlagen in Betrieb gegangen. Laut Keller sind mehr als 90 % der 274 Thüringer Biogasanlagen mit 138 MW installierter elektrischer Leistung in landwirtschaftliche Betriebe integriert. In diesen Anlagen machten Wirtschaftsdünger und Reststoffe mehr als zwei Drittel der eingesetzten Biomasse aus. AgE

Gut die Hälfte der Bundesmittel für Dürrehilfen zu Jahresbeginn noch verfügbar

Von den im Rahmen der Dürrehilfen bereitgestellten außerplanmäßigen Bundesmitteln in Höhe von 170 Mio Euro ist im Kalenderjahr 2018 weniger als die Hälfte von den Bundesländern abgerufen worden. Wie es auf Nachfrage aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium hieß, wurden bis Ende 2018 für die Bewältigung der Dürrefolgen in der Landwirtschaft rund 82 Mio Euro aus dem Topf des Bundes ausgereicht. Das Bundesfinanzministerium habe für 2019 in eine erneute außerplanmäßige Ausgabe eingewilligt, so dass die 2018 nicht abgerufene Summe von 88 Mio Euro für 2019 wieder zur Verfügung gestellt werde.

Gemäß der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern vom 2. Oktober 2018 kann der Minderbedarf auf Länder mit Mehrbedarf umverteilt werden. Dem Vernehmen nach haben die Länder Brandenburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt sowie die Freie Hansestadt Bremen Mehrbedarf angemeldet, während die Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Länder Berlin, Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen ihre Töpfe nicht ausgeschöpft haben.

Wie das Potsdamer Landwirtschaftsministerium in dieser Woche bekanntgab, erhält Brandenburg auf diesem Wege weitere 12,93 Mio Euro aus dem Haushalt des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Das Land wird nach der Vereinbarung für das Bund-Länder-Programm "Dürrehilfe" diesen Betrag aus Landesmitteln gegenfinanzieren, so dass in den kommenden Wochen weitere 25,86 Mio Euro als Schadensausgleich für im Vorjahr erlittene Verluste zur Verfügung gestellt werden könnten.

Bislang wurden laut dem brandenburgischen Agrarressort für die 778 Brandenburger Agrarbetriebe, die Dürrehilfen beantragt hatten, 46,26 Mio Euro bereitgestellt. Ressortchef Jörg Vogelsänger geht davon aus, dass auch die zusätzlichen Mittel zügig in den Agrarbetrieben ankommen, so dass noch vor der diesjährigen Feldsaison anstehende Rechnungen beglichen werden könnten. AgE

Deutschland klare Nummer eins im EU-Handel mit Schweinefleisch

Deutschland hat im vergangenen Jahr weniger Schweinefleisch in andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union verkauft, ist aber mit Abstand der wichtigste Anbieter im Binnenmarkt geblieben. Wie die britische Absatzförderungsorganisation AHDB auf Basis von vorläufigen Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) berichtete, wurden 2018 rund 7,40 Mio t Schweinefleisch ohne Nebenerzeugnisse innergemeinschaftlich gehandelt; das waren 0,5 % weniger als im Vorjahr. Davon entfielen 1,65 Mio t auf deutsche Exporteure, was einem Marktanteil von 22 % entsprach.

Die hiesigen Anbieter mussten allerdings, nicht zuletzt aufgrund der rückläufigen heimischen Produktion, im Vergleich zu 2017 einen Absatzrückgang am EU-Binnenmarkt von 95 000 t oder 5,4 % hinnehmen. Wichtigster Kunde blieb Italien mit einer Abnahmemenge von 360 000 t; dahinter folgten Polen mit 175 000 t sowie die Niederlande und Großbritannien mit jeweils rund 150 000 t.

Die spanischen Schweinefleischlieferungen in andere EU-Staaten waren 2018 - trotz höherer Eigenerzeugung - ebenfalls rückläufig, allerdings nur um 1,2 % auf 1,11 Mio t. Grund hierfür waren vor allem die florierenden Verkäufe in Drittstaaten, die quantitativ um gut 10 % zulegten. Wichtigster Kunde Spaniens in der EU blieb Frankreich mit 268 000 t, gefolgt von Italien mit 158 000 t. Während sich die Lieferungen in diese Länder gegenüber 2017 kaum änderten, verzeichnete der Absatz von spanischem Schweinefleisch in Polen einen Zuwachs von 24,0 % auf 75 000 t.

Dänemark musste dagegen im vergangenen Jahr bei den Drittlandsexporten Einbußen hinnehmen und erzeugte zudem mehr Schweinefleisch, wodurch die Lieferungen auf den EU-Binnenmarkt im Vergleich zu 2017 um 4,6 % auf 918 000 t stiegen. Dabei nahmen die Ausfuhren zum wichtigsten Handelspartner Deutschland um 10,2 % auf 367 00 t zu. Innergemeinschaftlich war das die größte Handelsmenge von Schweinefleisch zwischen zwei Mitgliedstaaten. Bezogen auf den gesamten EU-Handel entfielen den Statistikern aus Luxemburg zufolge etwa zwei Drittel auf frisches und gekühltes Schweinefleisch. Gefrorene Ware brachte es auf einen Anteil von 12 %, während auf Würste 10 % entfielen. AgE

Ökolandbau in Baden-Württemberg 2018 kräftig gewachsen

Der Ökolandbau ist in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr weiter kräftig gewachsen. Wie das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart heute mitteilte, wurde die ökologisch bewirtschaftete Fläche in dem Bundesland 2018 um 19,4 % auf 197 751 ha ausgeweitet; das waren 14,0 % des insgesamt in Baden-Württemberg landwirtschaftlich genutzten Areals. Die Zahl der ökologisch arbeitenden Erzeuger erhöhte sich um 7,4 % auf 9 290. Damit wurden 2018 in dem Bundesland 10,8 % aller Höfe ganz oder teilweise nach ökologischen Kriterien geführt.

Ressortchef Peter Hauk freute sich über die Entwicklung und betonte, dass Baden-Württemberg im vergangenen Jahr beim Zuwachs an ökologisch bewirtschafteter Fläche im Vergleich der Bundesländer eine „Spitzenstellung“ eingenommen habe. „Wir möchten die Chancen im Markt vor unserer Haustüre mit authentischen und regionalen Biolebensmitteln für unsere Betriebe und für die Umwelt nutzen“, so der Minister. Immer mehr Menschen wollten wissen, wo und wie ihre Lebensmittel produziert würden. Die Nachfrage nach regional erzeugten Bioprodukten biete ein großes Potential, die ökologische Landwirtschaft in Baden-Württemberg weiter zu stärken.

Die Landesregierung setzt sich laut Hauk für ein nachhaltiges Wachstum der Bioerzeugung ein, das Hand in Hand geht mit der Bioverarbeitung, der Biovermarktung und der Nachfrage nach heimischer Bioware. Auch die Zahl an Verarbeitern und Vermarktern im Öko-Kontrollverfahren in Baden-Württemberg habe 2018 weiter zugenommen, berichtete der Ressortchef. Das zeige, dass sich im Ökosektor in dem Bundesland die unternehmerischen Aktivitäten und die staatlichen Maßnahmen aktuell sinnvoll ergänzten. AgE

Initiative Tierwohl wirkt in der Breite des Sektors

Die wichtige Funktion der Initiative Tierwohl (ITW) bei der Weiterentwicklung der Tierhaltung in Deutschland hat der Präsident des Thünen-Instituts (TI), Prof. Folkhard Isermeyer, gewürdigt. Bei der Verleihung des Innovationspreises Tierwohl Montag Abend in Berlin sprach Isermeyer von einem "kraftvollen Zusammenschluss", der mit mittlerweile 6 600 teilnehmenden Betrieben und mehr als 100 Mio Euro allein in diesem Jahr vom Lebensmitteleinzelhandel „in der Breite des Sektors“ etwas bewege.

Die erstmals erfolgte Auszeichnung innovativer Ideen und Projekte rund um die Schweine- und Geflügelhaltung sei wichtig, um Nachahmer zu finden und den Sektor insgesamt weiter voranzubringen auf Wegen jenseits des "Kostenminimierungspfades, den der Weltmarkt vorgibt", so der Thünen-Präsident.

Die Jury unter Vorsitz von Isermeyer zeichnete vier Landwirte aus. Die Preise sind mit 3 000 Euro bis 10 000 Euro dotiert. Zudem erhielten zwei wissenschaftliche Projekte den Zuschlag für eine finanzielle Förderung. Die Landwirtin Gabriele Mörixmann erhielt für die Idee eines Aktivstalls für Schweine den Preis für das innovativste Konzept. Den ersten Platz vergab die Jury an den Schweinehalter Peer Sachteleben für seinen mobilen Schweinestall mit Auslaufhaltung. Der zweite Platz ging an den Landwirt Heinz Hackmann, der in seinem Stall demonstriert, wie das Konzept des Aktivstalls in der Praxis funktioniert und das Tierwohl verbessert. Den dritten Platz für erfolgreich umgesetzte Projekte in der Landwirtschaft belegte der Schweinemäster Christoph Becker für die Umstrukturierung seines Stalls, die zu mehr Bewegungsfreiheit für die Tiere führte.

Neben den Preisträgern aus der Landwirtschaft gewannen zwei wissenschaftliche Projekte eine finanzielle Förderung zur Umsetzung. Den Zuschlag erhielt zum einen die Veterinärmedizinerin Dr. Birgit Spindler von der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover für die Entwicklung eines kameragesteuerten Frühwarnsystems, das gegenseitiges Verletzen von Puten erkennen soll. Zum anderen bekam Gé Backus von Connecting Agri & Food eine Förderung für das Pilotprojekt "Kluger Stall", bei dem es um eine innovative Lösung zum Management des Klimas in Schweineställen geht. Das Fördervolumen für die beiden wissenschaftlichen Projekte beträgt fast 400 000 Euro. AgE

ASP-Fälle in Polen rücken nach Westen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt in Polen an bisher kaum von der Seuche betroffene Gebiete heran. Die oberste Veterinärbehörde verzeichnete zwischen dem 25. März und dem 5. April 90 weitere ASP-Infektionen bei Wildschweinen. Damit ist die Gesamtzahl der Seuchenfälle seit Jahresbeginn auf 784 Fälle angestiegen.

Während die Fallzahl in etwa auf dem Vorjahresniveau rangiert, macht vor allem die räumliche Ausbreitung der Seuche Sorgen. Laut der amtlichen Meldung wurde jeweils ein infiziertes Schwein nur wenige Kilometer vor den Grenzen der Wojewodschaften Pommern und Lodz gefunden. Sollte sich die Afrikanische Schweinepest in diesen Wojewodschaften etablieren, wäre die Krankheit wieder ein Stück weiter nach Westen gerückt.

Darüber hinaus wäre das Risiko für ein Übergreifen der ASP auf Hausschweine aufgrund der höheren Besatzdichte spürbar gestiegen. Nach Angaben der Nationalen Vereinigung der Schweineproduzenten (KZP-PTCH) liegt die Besatzdichte in den bisher von der Afrikanischen Schweinepest betroffenen Wojewodschaften im Osten des Landes meist nur bei etwa 15 Tieren pro 100 Hektar. Demgegenüber würden in der zentralpolnischen Provinz Łódź im Schnitt 66, im nördlicher gelegenen Kujawien-Pommern 73 und in Großpolen, unweit der deutschen Grenze, sogar 143 Schweine pro 100 Hektar im Mittel gehalten. AgE

Familienbetriebe erwarten Widerstand gegen Energieleitungsausbau

Nach dem Deutschen Bauernverband (DBV) haben sich auch die Familienbetriebe Land und Forst enttäuscht vom gestern im Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus (NABEG) gezeigt. "Das Netzausbaubeschleunigungsgesetz wird den Energieleitungsausbau nicht wie beabsichtigt beschleunigen, sondern im Gegenteil die Akzeptanz für die Energiewende senken und erheblichen Widerstand im ländlichen Raum provozieren", prognostizierte Verbandsgeschäftsführer Wolfgang von Dallwitz.

Im Mittelpunkt seiner Kritik steht die fehlende Einigung der Regierungsfraktionen auf eine laufende Vergütung für die Beanspruchung land- und forstwirtschaftlicher Flächen durch den Leitungsausbau. Auch künftig hätten die Behörden somit die Möglichkeit, diese Flächen gegen Leistung einer Einmalzahlung zu enteignen können, sofern die betroffenen Grundeigentümer sie nicht freiwillig den Trassenbetreibern zur Verfügung stellen.

"Es darf nicht sein, dass der Energieleitungsausbau auf Kosten der Grundeigentümer sowie der Land- und Forstwirtschaft vorangetrieben wird", warnte von Dallwitz. Die Regelung der Einmalzahlung stamme aus der Zeit der Vollenteignung zum Straßen- oder Gleisbau. Hingegen stehe heute die Mitbenutzung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke durch Trassenbetreiber im Vordergrund. Hierfür miet- oder pachtähnliche Mitbenutzungsregelungen viel besser geeignet. "Nur durch solche generationenübergreifende Teilhabe lässt sich auch die Akzeptanz künftiger Generationen für die dauerhaft eingeschränkte land- und forstwirtschaftliche Nutzbarkeit von Betriebsflächen sicherstellen", erklärte Dallwitz.

Begrüßt werde demgegenüber, dass der Gesetzgeber endlich die längst überfällige gesetzliche Möglichkeit zum Erlass einer Bundeskompensationsverordnung beschlossen habe. Mit diesem Instrument könne künftig geregelt werden, dass für Vorhaben des Infrastrukturausbaus kein Naturschutzausgleich mehr an anderer Stelle geleistet werden müsse. Eine Bundeskompensationsverordnung könne allerdings nur Vorhaben im Bereich des Bundesrechts regeln. Von Dallwitz appelliert daher an die Länder, hier nachzuziehen. AgE
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