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Marktbericht

Aktuelle News

Bund will Honorierungssystem für gesellschaftliche Leistungen des Ökolandbaus

Positiv wertet das Bundeslandwirtschaftsministerium die von ihm in Auftrag gegebene Thünen-Studie zu den „Leistungen des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft“, die heute im Ernährungsausschuss des Bundestages beraten wurde. Nach Einschätzung des Agrarressorts handelt es sich dabei um die „umfangreichste Analyse, die jemals zu diesem Thema vorgelegt wurde“.

Das Ressort sieht sich grundsätzlich in seinem Ansatz bestätigt, den Ökolandbau weiter zu fördern und auszubauen. Die Studie stelle eine wichtige Grundlage für die Entwicklung eines Honorierungssystems dar, wie sie in der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) vereinbart worden sei.

Gewürdigt wurde die Thünen-Studie auch von den Grünen. „Biolandwirtschaft hat enorme Vorteile für die Allgemeinheit“, so die Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff und Harald Ebner anlässlich der Ausschussberatung. Der Ökolandbau weise den Weg zu einer nachhaltigen Landwirtschaft insgesamt. Das müsse auch bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) berücksichtigt werden. Auf nationaler Ebene müsse die Bundesregierung zügig konkrete, schnell umsetzbare Maßnahmen vorlegen, „um das riesige Ökopotential und die Agrarwende einzuleiten“. Dazu zähle ein Ausbau der Ökoforschung.

Die umfangreiche Analyse unter Federführung des Thünen-Instituts, an der Wissenschaftler aus acht deutschen Forschungsinstituten beteiligt waren, bescheinigt dem ökologischen Landbaus deutliche Vorteile bei der Erbringung gesellschaftlicher Leistungen. Nach der sogenannten Metastudie, die auf der Auswertung vorliegender wissenschaftlicher Literatur beruht, ist der Ökolandbau im Hinblick auf seine Umweltwirkungen günstiger zu beurteilen als die konventionelle Bewirtschaftung. Kein klares Bild ergibt sich hingegen bei den Tierwohlleistungen. AgE

Umstellungsbereitschaft der Landwirte steigt weiter

Die Bereitschaft der hiesigen Landwirte, ihren Betrieb auf eine ökologische Wirtschaftsweise umzustellen, ist weiter leicht gestiegen. Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) heute unter Verweis auf eine Umfrage im aktuellen Konjunkturbarometer mitteilte, können sich aktuell 17 % der Landwirte eine solche Umstellung vorstellen; im Vorjahr habe dieser Wert 16 % betragen. Davor habe der Anteil der interessierten Bauern jahrelang bei 11 % gelegen.

Laut Bauernverband würde das deutsche Ökorohstoffaufkommen durch die starke Umstellungstätigkeit in den vergangenen fünf Jahren bereits jetzt ausreichen, um den inländischen Biokonsum an Milch, Getreideprodukten und Fleisch voll zu decken. Rund 30 % des deutschen Ökomilchverbrauchs würden aber derzeit mit Importware bedient.

Der neue DBV-Ökobeauftragte Henrik Wendorff forderte daher den Handel und die Hersteller auf, alle heimisch erzeugbaren Importrohstoffe durch regional in Deutschland erzeugte Ökoware zu ersetzen. „Viele Bioprodukte tragen bereits Deutschlandkennungen auf der Verpackung; bei anderen Produkten sollten die Kunden besser aufgeklärt werden, wie sie die Herkunft erkennen können“, erklärte Wendorff, der auch Präsident des Landesbauernverbandes (LBV) Brandenburg ist.

Der DBV-Ökobeauftragte verwies auf Daten der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI), wonach die deutsche Ökomilcherzeugung in den letzten fünf Jahren um fast 50 % gestiegen ist. Die im Rahmen der Agrarumweltprogramme gezahlte Ökoprämie sei zwar sehr wichtig, könne aber stabile Erzeugerpreise nicht ersetzen, betonte Wendorff. Sinke der Ökomilchpreis beim Bauern von aktuell etwa 48 Cent/kg um nur 4 Cent bis 5 Cent, sei die durchschnittlich in Deutschland pro Hektar gewährte Ökoprämie in Höhe von 210 Euro aufgezehrt. Nur die besondere Honorierung durch die Nachfrager könne die Biolandwirtschaft auch ökonomisch nachhaltig absichern. Zugleich mahnte der DBV-Ökobeauftragte, die Ökoprämie als Ausgleichszahlung für die besonderen Umweltleistungen des Ökolandbaus abzusichern. AgE

Junglandwirte verlangen mehr Förderung in der nächsten GAP

Mehr Unterstützung für den Generationenwechsel in der Landwirtschaft hat der Europäische Rat der Junglandwirte (CEJA) vom Europaparlament gefordert. Die Abgeordneten stünden in der Verantwortung, junge Menschen beim Einstieg in die Landwirtschaft zu fördern, erklärte CEJA-Präsident Jannes Maes heute in Brüssel. Man wisse verbale Unterstützung zu schätzen, werde jedoch das Erneuerungsziel der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ohne zusätzliche Anstrengungen nicht erreicht werden können.

"Fundamental" ist dafür nach den Worten des CEJA-Präsidenten ein angemessenes Einkommen. Die in den GAP-Entwürfen vorgesehen Zweckbindung der Mittel zur Förderung der Junglandwirte sei "ein guter Anfang"; allerdings würden die Beträge nicht ausreichen, um die Ziele des Generationswechsels zu erreichen. Auf europäischer Ebene müsse daher eine ehrgeizigere Zielsetzung eingeführt werden, um den Mitgliedstaaten die angemessene Förderung der Junglandwirte zu ermöglichen.

Der CEJA forderte alle Akteure auf, bei den Verhandlungen auch die Interessen der jungen Menschen in den ländlichen Räumen zu vertreten und den Unterstützungsbekundungen ambitionierte Maßnahmen folgen zu lassen. Ohne eine Verjüngung der Landwirtschaft sei die Zukunft der Agrarbranche in Europa bedroht. AgE

Bioenergieverbände fordern stabilen Ausbaupfad bis 2030

Einen stabilen Ausbaupfad für Biomasse bis zum Jahr 2030 fordern die Bioenergieverbände. Anlässlich der heutigen Befassung der parlamentarische Arbeitsgruppe "AG Akzeptanz/ Energiewende" zum Ausbauziel der erneuerbaren Energien appellierten der Bundesverband Bioenergie (BBE), der Fachverband Biogas (FvB), der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Fachverband Holzenergie (FVH) an die Parlamentarier, die Ausschreibungsvolumina für Biomasse innerhalb des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) über das Jahr 2022 hinaus in "angemessener Höhe" festzulegen.

Andernfalls würden die "verlässlichen und steuerbaren erneuerbaren Bioenergiekraftwerke" zeitgleich mit Kernkraft und Kohlekraftwerken sukzessive abgeschaltet, warnen die Verbände. Dies hätte ihrer Ansicht nach starke Auswirkungen auf die Ausbaupfade der fluktuierenden erneuerbaren Technologien wie Wind und Sonne. Zudem drohe im Bereich der erneuerbaren Wärme der Wegfall erheblicher Anteile, da auf Bioenergie aus EEG-Anlagen der überwiegende Anteil an erneuerbarer leitungsgebundener Wärme und erneuerbarer Prozesswärme entfalle.

Benötigt werde daher ein Stabilisierungspfad, der die Ausbauvolumina bis 2030 so bestimme, dass die Stromerzeugung aus Biomasse auf heutigem Niveau bewahrt und der bestehende Anlagenpark optimiert werde, unterstreichen die Bioenergieverbände. Ansonsten sei das Ausbauziel von 65 % kaum zu erreichen. Zudem würden die Gesamtkosten eines Stromsystems ohne Bioenergie beträchtlich steigen. AgE

Aeikens warnt vor Aus für deutschen Zuckerrübenanbau

Das Bundeslandwirtschaftsministerium wehrt sich gegen Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der deutschen Landwirtschaft im europäischen Binnenmarkt. In einem Schreiben an den Generaldirektor für Landwirtschaft in der EU-Kommission, Jerzy Plewa, äußert Agrarstaatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens seine "ernste Besorgnis" über unfaire Bedingungen insbesondere zu Lasten der hiesigen Rübenanbauer. Konkret benennt Aeikens die gekoppelten Direktzahlungen in einigen Mitgliedstaaten sowie Notfallzulassungen für die verbotenen Neonikotinoide.

"Die freiwillig gekoppelten Zahlungen führen in bestimmten Fällen zu einer erheblichen Störung der Märkte", heißt es in dem Schreiben, das AGRA-EUROPE vorliegt. Dies betreffe Ackerkulturen generell, insbesondere jedoch die Zuckerrübe. Mit Nachdruck warnt Aeikens vor einer Gefährdung des Zuckerrübenanbaus sowie der Unternehmen des Zuckersektors in Deutschland.

Der Staatssekretär fordert Plewa dazu auf, entschieden gegen Maßnahmen vorzugehen, die den Binnenmarkt untergraben. In den Verhandlungen über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 werde sich die Bundesregierung mit Nachdruck für eine Rückführung der gekoppelten Zahlungen sowie klar definierte Bedingungen für deren Gewährung einzusetzen, kündigt Aeikens an. Sein Unverständnis äußert er über den Brüsseler Vorschlag, die bisherige WTO-konforme Zweckbestimmung der freiwillig gekoppelten Zahlungen aufzuheben. Scharf kritisiert Aeikens zudem Wettbewerbsverzerrungen aufgrund der unterschiedlichen Handhabung der beschlossenen Beschränkungen für Neonikotinoide. Während Deutschland die Anwendung von drei Wirkstoffen verboten habe, hätten mehrere andere Mitgliedstaaten Notfallzulassungen für die Saatgutbehandlung bei Zuckerrüben mit diesen Wirkstoffen erteilt oder betrachteten erst die Aussaat behandelten Saatguts als Anwendung der verwendeten Pflanzenschutzmittel. Der Staatssekretär fordert die Kommission dazu auf, die unterschiedliche Praxis kritisch zu überprüfen und ungerechtfertigt erteilte Genehmigungen zu sanktionieren. AgE

BÖLW kritisiert mögliches Vertragsverletzungsverfahren wegen Biohühnern scharf

Die von der Europäischen Kommission erwogene Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland wegen der hierzulande zugelassenen Haltung von Elterntieren in der ökologischen Hühnerhaltung in überdachten Ausläufen sorgt in der Branche für große Verärgerung. Scharfer Widerspruch gegen die Brüsseler Drohung kommt vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Dessen Geschäftsführer Peter Röhrig erklärte gegenüber AGRA-EUROPE, dass eine Überdachung vor allem deswegen wichtig sei, um die „besonders wertvollen“ Zuchtstämme vor möglichen Infektionen von außen zu schützen. Auch könne so erreicht werden, dass die Küken gesund schlüpften und Medikamentengaben minimiert würden.

Nach Auffassung des Spitzenverbandes ist die überdachte Haltung mit dem aktuellen europäischen Recht auch vereinbar, da von den ökologisch gehaltenen Elterntieren keine Konsumeier in den Handel gelangen. Überzählige Bruteier würden ausschließlich konventionell vermarktet werden, stellte Röhrig klar.

In Richtung EU-Kommission beklagte der BÖLW-Geschäftsführer, dass die Bemühungen der deutschen Biobranche zum Aufbau ökologischer Elternlinien durch eine mögliche Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens konterkariert würden. Dabei sei man in diesem Bereich EU-weit führend. Das von der Kommission geforderte Verbot des geschützten Auslaufs der Tiere würde überdies dazu führen, dass Ökobruteier zum Vertrieb in der EU kaum noch erzeugt werden könnten, gab Röhrig zu bedenken. AgE

Weltmarktpreise für Agrarprodukte erholen sich etwas

Die Weltmarktpreise für wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind mit einer Erholung ins neue Jahr gestartet. Wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) heute in Rom mitteilte, stieg der betreffende Indexwert im Vormonatsvergleich vor allem im Zuge festerer Preise für Milchprodukte und Pflanzenöle um 1,8 % auf 164,8 Punkte. Der Vorjahresstand wurde damit aber um 2,2 % verfehlt.

Mit Blick auf die einzelnen Produktgruppen verzeichnete die FAO für den Subindex für Milcherzeugnisse im Januar im Vergleich zum Dezember ein Plus von 7,2 % auf 182,1 Punkte; das war der erste Anstieg nach sieben Rückgängen in Folge. Den Fachleuten zufolge legten die Notierungen für alle berücksichtigten Erzeugnisse zu. Magermilchpulver habe sich sogar um 15,5 % verteuert, und zwar als Folge eines begrenzten EU-Exportangebots bei einer gleichzeitig lebhaften Nachfrage am Weltmarkt. Außerdem sei mit einer saisonalen Verknappung des Angebotes aus Ozeanien in den kommenden Monaten zu rechnen.

Deutlich zulegen konnte auch der Pflanzenölindex, für den ein Plus von 5,4 % auf 131,2 Punkte verzeichnet wurde. Vor allem die Verteuerung von Palmöl sei hier ausschlaggebend gewesen.

Freundlich entwickelten sich zudem die globalen Zuckernotierungen. Der entsprechende Teilindex kletterte im Januar gegenüber dem Vormonat um 1,3 % auf 181,9 Punkte. Ursachen dafür waren der FAO zufolge insbesondere die Aufwertung der brasilianischen Währung gegenüber dem Dollar und in der Folge eine Verteuerung der Ware aus dem südamerikanischen Land am Weltmarkt. Für Unterstützung hätten auch die höheren Rohölnotierungen gesorgt.

Unterdessen bewegte sich der Preisindex für Getreide laut FAO im Januar gegenüber dem Vormonat mit einem Plus von 0,2 % auf 168,1 Punkte kaum vom Fleck. Vor allem für Mais sei es mit den Preisen aufwärts gegangen. Als Auslöser wird die ungünstige Witterung in Südamerika angeführt. Indes präsentierte sich der Index für die globalen Fleischpreise nur knapp behauptet, nämlich mit einem Minus von 0,4 % auf 162,9 Punkte. Dabei verbilligte sich vor allem Schaffleisch. Für Preisdruck habe das umfangreiche Exportangebot Ozeaniens gesorgt, berichtete die FAO. AgE

Volksbegehren Artenvielfalt: Schon fast 500 000 Eintragungen

Fast eine halbe Million Bürger in Bayern haben sich bis gestern Abend für das "Volksbegehren Artenvielfalt" eingetragen. Das entspricht rund 5 % der insgesamt 9,5 Millionen wahlberechtigten Einwohner im Freistaat. Die Beauftragte des Volksbegehrens und stellvertretende Vorsitzende der ÖDP Bayern, Agnes Becker, wertete den Zuspruch als "ermutigend". Zugleich bezeichnete sie die Hürde von einer Million Stimmen als "gewaltig". Andere Volksbegehren seien daran schon gescheitert.

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber unterstrich indes ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Volksbegehren. Sie verwies in ihrer Begründung auf "gravierende fachliche Widersprüche" und warf in dem Zusammenhang die Frage auf, warum einfache mechanische Maßnahmen eingeschränkt werden sollten, etwa beim Walzen von Dauergrünland, und dadurch der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel befördert werden solle. Das ergebe keinen Sinn, stellte die CSU-Politikerin klar. Auch würde eine starre Festlegung von Schnittzeitpunkten dazu führen, dass die Milchviehbetriebe wieder mehr Eiweißfuttermittel zukaufen müssten.

Kaniber erklärte, eine "staatliche Verordnung des Ökolandbaus" wäre "Planwirtschaft pur" und richte sich außerdem gegen existierende Biobetriebe. Der Ökolandbau könne nur am Markt entlang entwickelt werden; von Angebotsüberschüssen profitiere niemand. Die Ministerin appellierte an jeden Einzelnen, mehr Verantwortung für die Artenvielfalt zu tragen. Es sei "nicht fair", von einer einzelnen Bevölkerungsgruppe zu fordern, die Folgen "unser aller Lebens- und Konsumgewohnheiten zu verantworten". Gemeinsam mit den Landwirten sei vieles für die Artenvielfalt geschaffen worden, und vieles sei auf gutem Wege. Als Beispiel nannte die Ministerin die bayerischen Agrarumweltprogramme.

Die agrarpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im bayerischen Landtag, Gisela Sengl, kritisierte hingegen, dass die freiwilligen Programme zu wenig bewirkt hätten. Deshalb setzten sich so viele gesellschaftliche Gruppen in dem Volksbegehren für die Rettung der Artenvielfalt ein. Die Sorge der Ministerin um die Ökolandwirtschaft bezeichnete Sengl als "unglaubwürdig". Die Staatsregierung habe es über Jahre verpasst, heimische Absatzmärkte für Bioprodukte zu gestalten und die Möglichkeiten von "Bio" in Schulen, Kantinen und Krankenhäusern kaum genutzt. AgE

Niedrigste Kartoffelernte seit der Wiedervereinigung

Die Kartoffelernte in Deutschland ist im vergangenen Jahr trotz einer recht umfangreichen Anbaufläche auf den niedrigsten Stand seit 1989 gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute in Wiesbaden mitteilte, belief sich die Produktionsmenge 2018 auf 8,9 Mio t; das waren 2,8 Mio t oder 23,9 % weniger als 2017. Der Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre wurde damit um 1,9 Mio t oder 17,6 % verfehlt. Die Statistiker begründen die negative Entwicklung mit dem sehr trockenen Sommer.

Das Kartoffelareal 2018 beziffert Destatis auf 252 200 ha, was gegenüber dem Vorjahr einer Ausweitung um 1 700 ha oder 0,7 % entsprach und die größte Fläche seit 2011 war. Das wichtigste Kartoffelanbauland ist dem Amt zufolge Niedersachsen, wo 2018 bei einem Areal von 113 900 ha rund 4,2 Mio t Kartoffeln gerodet worden sind. Damit entfielen auf dieses Bundesland 47 % der gesamten deutschen Kartoffelerzeugung. Die Plätze zwei und drei gingen an Bayern mit 1,5 Mio t beziehungsweise Nordrhein-Westfalen mit 1,3 Mio t.
Der vordere Future auf Verarbeitungskartoffeln an der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig, der im vergangenen November die Marke von 30 Euro/dt knackte und Mitte Januar das Achtjahreshoch von 33 Euro/dt markierte, wurde heute auch wieder zu diesem Preis gehandelt. Gegen 12.10 Uhr wies die Börse für den Kontrakt mit Fälligkeit im April 2019 einen nur minimal niedrigeren Preis von 32,90 Euro/dt aus; bezogen auf frühere Ernten war ein solches Kursniveau zuletzt im Januar 2011 verzeichnet worden. AgE

Anteil der Ökoflächen in der EU bei 7 Prozent

Im Jahr 2017 sind in der Europäischen Union 7,0 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen (LF) ökologisch bewirtschaftet worden. Absolut betrachtet waren es laut aktueller Angabe des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) rund 12,6 Mio ha; demnach hat das betreffende Anbauareal im Zeitraum 2012 bis 2017 insgesamt um ein Viertel zugenommen. Dabei sind laut Eurostat allerdings auch schon die Flächen berücksichtigt, die sich im Berichtsjahr noch in der Umstellung befanden.
Deutschland lag 2017 mit einem Anteil von 6,8 % noch knapp unter dem EU-Durchschnitt. Den Spitzenplatz unter allen 28 Ländern nahm mit 23,4 % Österreich ein. Dahinter folgte Estland mit 19,6 %, knapp vor Schweden mit 19,2 %. Auf dem vierten Platz landete Italien, das für 2017 einen Anteil von 14,9 % an ökologisch bewirtschafteter Fläche nach Brüssel meldete. Dicht dahinter kamen Tschechien, Lettland und Finnland.

In den übrigen EU-Mitgliedsländern lag der Anteil der ökologischen Anbauareale unter der Marke von 10 %; wobei Malta mit 0,4 % abgeschlagen auf dem letzten Platz landete. Für Irland weist Eurostat einen Anteil von 1,7 % und für Rumänien von 1,9 % aus. Etwas mehr Bedeutung kam dem Ökolandbau in Bulgarien und dem Vereinigten Königreich zu; aber auch dort blieb der Anteil der entsprechend bewirtschafteten Agrarflächen mit 2,7 % und 2,9 % deutlich unter dem EU-Mittel.
Derweil belegen die Zahlen zu den umstellenden Landwirten, dass Osteuropa beim Ökolandbau aufholt. So verzeichneten Bulgarien, Kroatien, Ungarn und Rumänien 2017 gemessen an der bisherigen Ökofläche die höchsten Anteile an Flächen in der Umstellung auf, wobei sich diese zwischen 64,5 % und 42,3 % bewegten. Von der gesamten Ökofläche in der EU entfielen im Berichtsjahr 44,5 % auf Ackerland und 44,4 % auf Dauergrünland. Die verbleibenden gut 11 % entfielen auf Dauerkulturen wie Obst und Wein.

In der Nutztierhaltung pflegt die Ökolandwirtschaft insgesamt betrachtet noch ein Nischendasein. Rinder und Schafe gehören zu den bevorzugten Tieren der Biobauern. Die Zahl der ökologisch gehaltenen Rinder belief sich 2017 EU-weit auf rund 4,3 Millionen Stück; insgesamt wurden in der Gemeinschaft im vorvergangenen Jahr etwa 88,4 Millionen Rinder gezählt. AgE
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