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Marktbericht

Aktuelle News

Nordrhein-Westfalen ist die deutsche Fleischhochburg

Im vergangenen Kalenderjahr haben 235 nordrhein-westfälische Betriebe des verarbeitenden Gewerbes mit 20 oder mehr Beschäftigten Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von rund 11,4 Mrd Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als amtliche Statistikstelle des Landes heute mitteilte, ist der Produktionswert damit gegenüber 2015 um 2,2 % gestiegen. Die Schlachtbetriebe in Nordrhein-Westfalen produzierten 2016 Schweinefleisch im Wert von rund 3,5 Mrd Euro; bei Rindfleisch belief sich die Summe auf etwa 1,1 Mrd Euro und bei Geflügelfleisch auf 345 Mio Euro.

Im Rahmen der weiteren Verarbeitung wurde laut IT.NRW unter anderem Schweinefleisch im Wert von 1,14 Mio Euro gesalzen, getrocknet oder geräuchert sowie Würstchen mit einem Absatzwert von 1,48 Mrd Euro hergestellt. Deutschlandweit wurden dem Statistikamt zufolge im vergangenen Jahr Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von 36,4 Mrd Euro produziert, was einen Zuwachs von 3,2 % gegenüber 2015 bedeutete. Der Anteil der in Nordrhein-Westfalen industriell hergestellten Fleisch und Fleischerzeugnisse lag gemessen am Bundesaufkommen bei 31,2 %. AgE

Verbände fordern Klimavorgaben für die Landwirtschaft

Ein Klima-Sofortprogramm für 2018 bis 2020 fordern rund 50 Verbände und Organisationen aus dem Umwelt-, Agrar- und Entwicklungsbereich von der künftigen Regierungskoalition. Ein „Neustart der Klimapolitik“ müsse dazu beitragen, das Ziel einer Minderung der Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 % gegenüber 1990 doch noch zu erreichen. Zudem müssten Weichenstellungen vorgenommen werden, um die deutschen Emissionen bis Mitte des Jahrhunderts „gen Null“ zu senken.

Handlungsbedarf sehen die Verbände nicht zuletzt im Agrarsektor, der nach ihrer Einschätzung derzeit „weitgehend unterhalb der klimapolitischen Aufmerksamkeitsschwelle“ arbeite. Gefordert werden eine Reduzierung der landwirtschaftlichen Düngung auf ein klimaverträgliches Maß durch entsprechende Verschärfung der Düngeverordnung sowie eine Eindämmung und Rückführung der „industriellen Massentierhaltung“, und zwar der Fleischüberproduktion einerseits und des Fleischexports andererseits.

Die zukünftige Koalition müsse den Umbau hin zu einer klima- und umweltfreundlichen Landwirtschaft in Angriff nehmen und sich für eine Reform der EU-Agrarpolitik einsetzen, die öffentliches Geld nur noch für konkrete öffentliche Leistungen wie etwa eine klimafreundliche Landbewirtschaftung bereitstelle.

Im Zusammenhang mit einer Ökologisierung der Forst- und Landwirtschaft seien natürliche Kohlenstoffsenken zu erhalten und wo möglich wieder zu erschließen. Insbesondere gehe es um den Erhalt und die Ausweitung von Dauergrünland, den Umbau der Forste zu naturnahen Wäldern, eine Beendigung des Torfabbaus sowie den Schutz von Mooren und deren Wiedervernässung. Zudem müsse das 20 %-Flächen-Ziel für den Ökolandbau schnellstmöglich erreicht werden. AgE

Bauernverband warnt vor voreiligen Schlüssen aus der Insektenstudie

Der Deutsche Bauernverband (DBV) warnt vor voreiligen Schlüssen aus der aktuell vorgestellten Studie zum Insektenrückgang im Bundesgebiet. „Wir brauchen ein repräsentatives Monitoring, um belastbare Datenreihen zu bekommen“, erklärte DBV-Präsident Joachim Rukwied heute in Berlin. Laut Studie lägen nur bei sechs von 63 Messstellen mehr als zweijährige Datenreihen vor. Rukwied verwies auf die Aussage der Autoren, dass es noch dringenden Forschungsbedarf zum Umfang und den Ursachen des dargestellten Insektenrückgangs gebe.

Rukwied sprach von vielfältigen Einflüssen auf die Entwicklung der Artenvielfalt. Neben Industrie, Urbanität, Verkehr, Jahreswitterung und Klimaveränderungen zähle dazu auch landwirtschaftliches Handeln. Ausdrücklich betonte der DBV-Präsident das Interesse der Landwirte an einer großen Artenvielfalt. „Wir Landwirte brauchen die Vielfalt an Arten; deshalb betreiben wir eine Reihe von Projekten wie Lerchenfenster, Blühstreifen, blühende Herbstsaaten und Naturschutzprojekte“, so Rukwied.

Auf jedem dritten Hektar würden freiwillig Agrarumweltprogramme umgesetzt. Zusätzlich beteiligten sich die Landwirte an Vertragsnaturschutzprogrammen, legten Blühstreifen und Landschaftselemente an. In Biodiversitätsprojekten erarbeiteten Landwirte und Naturschützer gemeinsam praktikable und wirtschaftlich tragfähige Maßnahmen.

Auch der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV), Bernhard Conzen, mahnte zu einem sachlichen Umgang mit der Insektenstudie. Vorschnelle und einseitige Schuldzuweisungen in Richtung Landwirtschaft seien angesichts einer fehlenden Ursachen-Wirkung-Analyse nicht zielführend, stellte Conzen fest. Am Anfang einer sachlichen Diskussion über die Entwicklung der Insektenbestände müsse eine umfassende Ursachenforschung stehen, „die selbstverständlich auch landwirtschaftliche Aspekte einschließt“. AgE

Verbände fordern ein Bundesministerium für ländliche Räume

Ein Bundesministerium für ländliche Räume fordern zwölf Interessenverbände, die ihren Schwerpunkt auf dem Land haben. In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel verweisen die Verbände auf die Empfehlung des Sachverständigenrates Ländliche Entwicklung für ein Ressort „mit klarer Zuständigkeit für die Bündelung aller wesentlichen Belange“.

Ein solches „Zukunftsministerium“ sollte den Unterzeichnern des Schreibens zufolge über die bisherigen Aufgaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums hinaus „Kompetenz und Zuständigkeit für sämtliche Fragen der Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsverhältnisse im ländlichen Raum unter einem Dach bündeln“.

Nach Einschätzung der Verbände fühlen sich die Menschen auf dem Lande zunehmend von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und wichtigen technologischen Innovationen abgehängt. Häufig würden ländliche Regionen „verklärend als Rückzugsgebiete idealisiert“. Mit einer „überzeugenden Verkörperung dieser Ausrichtung“ werde es gelingen, auch die Menschen in ländlichen Räumen wieder zu erreichen, heißt es in dem Schreiben.

Erwartet werden mehr Investitionen in ländliche Infrastrukturen, und zwar insbesondere in eine schnelle Internetversorgung und in erneuerbare Energien. Die Verbände fordern außerdem eine wissensbasierte und faktenorientierte Politik für die Lösung von Zielkonflikten. Agrar-, ernährungs-, forst- und umweltpolitische Entscheidungen müssten „nach sachbezogener Abwägung ökonomischer, ökologischer und sozialer Belange“ getroffen werden.

Die Liste der Unterzeichner reicht vom Deutschen Bauernverband (DBV) und dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV) über den Zentralverband Gartenbau (ZVG) und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände - Die Waldeigentümer“ (AGDW) bis hin zum Deutschen LandFrauenverband (dlv) und den Deutschen Landkreistag (DLT). AgE

Getreideernte in Nordeuropa noch nicht abgeschlossen

Wegen der seit Monaten zu nassen Witterung hat sich die Getreideernte in Schweden selbst für nordeuropäische Verhältnisse deutlich verzögert. Wie das Fachmagazin Landsbrugs Avisen berichtet, waren die Druscharbeiten auch Mitte Oktober längst noch nicht in allen Landesteilen beendet. Insbesondere in mittleren und nördlichen Provinzen hätten zu diesem Zeitpunkt noch größere Bestände an Weizen und Hafer auf dem Feld gestanden. Selbst in Südschweden könne man die Arbeiten noch nicht als abgeschlossen betrachten.

Laut dem Fachmagazin dürften wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit bis zu 5 % der Bestände qualitativ so stark abgesunken sein, dass ein Drusch keinen Sinn mehr macht, selbst wenn die Felder in nächster Zeit befahrbar werden sollten. Auch bei den bis jetzt geborgenen Partien könne oft nur noch von Futterqualität gesprochen werden. Während beim Weizen die Verwendung im Lebensmittelsektor wegen fehlender Fallzahlen häufig nicht mehr in Frage komme, würden beim Hafer inzwischen meist schwarze Körner bemängelt, stellte das Fachmagazin fest.

Wegen ähnlicher Probleme in Finnland hat die dortige Regierung in der vergangenen Woche Finanzmittel im Haushalt freigemacht, um die Bauern bei der Trocknung und Aufbereitung ihrer vernässten Getreidepartien zu unterstützen. Dazu sollen insgesamt 25 Mio Euro an zusätzlichen Rückerstattungen für Energiesteuern gewährt werden. Außerdem kündigte die finnische Regierung eine Initiative zur Einführung eines dauerhaften Liquiditätshilfefonds bei der Europäischen Kommission an. AgE

Bundesregierung will mehr Züchtungsforschung bei Pflanzen

Die Bundesregierung intensiviert angesichts der steigenden Herausforderungen für die Landwirtschaft ihre Unterstützung für die Pflanzenforschung und -züchtung. Das hat Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundeslandwirtschaftsministerium anlässlich eines internationalen Expertenworkshops heute in Berlin angekündigt. Nur auf diese Weise könnten die Potentiale der Kulturpflanzen ausgeschöpft werden.

„Wir haben national die Förderung der Züchtungsforschung bereits verstärkt, setzen uns aber auch international für eine bessere Koordinierung und Vernetzung aller Aktivitäten ein“, erklärte der Staatssekretär. Dazu diene nicht zuletzt der Expertenworkshop, der an den G20-Aktionsplan zur Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit anknüpfe. Mit dieser Plattform wolle man vorhandenes Wissen teilen und die internationale Vernetzung weiterentwickeln.

Aeikens verwies auf Schätzungen der Vereinten Nationen (UN), denen zufolge die weltweite Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen bis 2050 um bis zu 70 % steigen werde. Die Landwirtschaft stehe dabei vor der großen Herausforderung, mehr Nahrung mit weniger Wasser zu produzieren. „Das kann nur gelingen, wenn wir in Zusammenarbeit der globalen Gemeinschaft wassersparende landwirtschaftliche Produktionsverfahren ausbauen und den Anbau wassernutzungseffizienter und trockenstressresistenter Pflanzen voranbringen“, betonte der Staatssekretär.

Der Expertenworkshop beruht auf dem Aktionsplan, den die G20-Agrarminister und deutscher Präsidentschaft im Januar dieses Jahres in Berlin beschlossen haben. Zu den einvernehmlich verabschiedeten Zielen und Maßnahmen des Aktionsplans gehört auch die züchterische Verbesserung der Wassernutzungseffizienz sowie der Trockenstress- und Salztoleranz von Nutzpflanzen. AgE

Schwedens Vollerwerbsbauern immer weniger und älter

Die schwedischen Vollerwerbsbetriebe werden immer größer, gleichzeitig die Betriebsleiter immer älter. Wie die Landwirtschaftsbehörde Jordbruks verket jetzt berichtete, belief sich die Zahl der Vollerwerbsbetriebe im Jahr 2016 auf 15 479, während insgesamt 62 937 landwirtschaftliche Betriebe registriert waren. Damit habe rein rechnerisch in Schweden nur noch jeder vierte Bauer im Vollerwerb gewirtschaftet, stellte die Behörde fest.

Ihr zufolge vereinten die Vollerwerbsbetriebe allerdings rund 72 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche (LN) Schwedens auf sich. Der durchschnittliche Haupterwerbslandwirt habe dabei im Jahr 2016 über 121 ha verfügt, während im Nebenerwerb im Mittel weniger als 20 ha bewirtschaftet worden seien. Die Durchschnittsfläche der Vollerwerbsbetriebe habe zwischen 2007 und 2016 um rund ein Viertel zugelegt.

Der Strukturwandel ging in der vergangenen Dekade allerdings auch nicht an den Vollerwerbsunternehmen vorbei: Laut Jordbruks verket sank deren Zahl zwischen 2007 und 2016 um 17 %. Den deutlichsten Einbruch gab es bei den Milcherzeugern: Hätten zu Beginn des Berichtszeitraums noch 6 239 Vollerwerbslandwirte Milchkühe gehalten, sei zwischenzeitlich fast jeder Zweite von ihnen aus der Milchproduktion ausgestiegen.

Nach Angaben der Behörde sind die schwedischen Vollerwerbslandwirte außerdem im Schnitt immer älter geworden: Während 2007 erst jeder zehnte Landwirt im Haupterwerb älter als 64 Jahre gewesen sei, sei 2016 fast jeder fünfte Bauer in dieser Altersgruppe gewesen. Zudem habe der Anteil der Landwirte über 51 Jahren innerhalb der Berichtsdekade von 41 % auf 51 % zugenommen. AgE

Bauernverband warnt vor Einschränkung der baurechtlichen Privilegierung

Der Deutsche Bauernverband (DBV) warnt vor einer weiteren Verschlechterung der Bedingungen für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung in Deutschland. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken erteilte beim heutigen Berliner Forum von Bauernverband, Deutscher Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR) und Landwirtschaftlicher Rentenbank Forderungen nach einer weiteren Einschränkung der baurechtlichen Privilegierung der Landwirtschaft im Außenbereich eine Absage. „Ein solcher Schritt würde die flächengebundene Tierhaltung in Frage stellen“, erklärte Krüsken.

Der Generalsekretär appellierte an Politik und Verbände, die baurechtliche Debatte zu entideologisieren. Die Privilegierung dürfe nicht zum Spielball politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen werden. Weitere Erschwernisse für den Stallbau gehen laut Krüsken zu Lasten des Tierwohls. Die Baufreiheit sei eine wesentliche Voraussetzung für gesellschaftlich gewollte Verbesserungen in der Tierhaltung.

Entschieden wandte sich der Generalsekretär des Bauernverbandes gegen die Einführung eines Verbandsklagerechts für Tierschutzverbände auf Bundesebene und begründete dies mit der großen Missbrauchsgefahr, die damit einhergehen und die Verunsicherung für die Nutztierhalter weiter verschärfen würde.

Vertrauensschutz, Planungssicherheit und Verlässlichkeit erhofft sich der Bauernverband von einer nationalen Nutztierstrategie. Der „wichtige Vorschlag“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums müsse in der neuen Legislaturperiode mit Leben gefüllt werden. Grundlegende Anforderungen sind für Krüsken ein Vorrang von freiwilligen Lösungen gegenüber ordnungsrechtlichen Schnellschüssen, ein wissensbasierter Umgang mit Zielkonflikten sowie eine marktkonforme Ausgestaltung. AgE

Zukünftige niedersächsische Agrarpolitik offen

Die künftige Ausrichtung der niedersächsischen Agrarpolitik ist offen. Am Tag nach der Landtagswahl und dem Verlust der Regierungsmehrheit von SPD und Grünen bleiben eine Große Koalition von SPD und CDU sowie eine sogenannte Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP als realistische Alternativen für ein Regierungsbündnis. Nach den Verlautbarungen aus der FDP-Spitze erscheint eine Ampel derzeit jedoch unwahrscheinlich.

Wahlsieger in Niedersachsen ist die SPD. Die Sozialdemokraten unter Ministerpräsident Stephan Weil kamen auf 36,9 % der Stimmen; das bedeutet ein Plus von 4,3 Punkten gegenüber 2013. Die CDU verlor dagegen 2,4 Punkte und erreichte lediglich 33,6 %. Deutliche Verluste fuhren die Grünen ein. Sie kamen nach einem Minus von 5 Punkten auf 8,7 %. Die FDP verlor 2,4 Punkte und erreichte 7,5 %. Die AfD zog mit 6,2 % der Stimmen erstmals in den Landtag in Hannover ein.

Niedersachsens Landvolkpräsident Werner Hilse wertete die deutlichen Stimmenverluste der Grünen von mehr als einem Drittel als Absage an deren agrarpolitischen Stil. Hilse forderte die Rückkehr zu einem „auf gegenseitiger Achtung basierenden Umgang“. Seinen Angaben zufolge dürfen die niedersächsischen Landwirte und ihre Familien und Mitarbeiter „zu Recht mehr Respekt und Anerkennung erwarten“.

Der Landvolkpräsident verwies in diesem Zusammenhang auf den hohen Stellenwert der niedersächsischen Agrar- und Ernährungsindustrie für die Wirtschaftskraft in den ländlichen Regionen. Deren große Bedeutung müsse bei allen zukünftigen politischen Entscheidungen bedacht werden und sich an Realitäten ausrichten. Nötig seien deshalb „fachlich fundierte und an wissenschaftlichen Fakten orientierte Entscheidungen“. AgE

Immer mehr Melkroboter in niederländischen Milchviehställen

Bei den niederländischen Milchviehhaltern sind immer mehr automatische Melkanlagen im Einsatz. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens AgriDirect im Rahmen des „RindviehScanners 2017”, die zwischen Mai und Juli 2017 bei mehr als 13 000 Milcherzeuger im Nachbarland durchgeführt wurde. Demnach hatten im Jahr 2006 erst 4,7 % der niederländischen Milchbauern einen Melkroboter im Stall, seitdem ist der Anteil kontinuierlich auf 25,0 % gestiegen. Am häufigsten kommt diese Technik bei Betrieben mit mehr als 100 Kühen zum Einsatz; von diesen verfügen gemäß der jüngsten Erhebung 29,7 % über solch einen Roboter. Bei den Haltungen mit 50 bis 70 Kühen sowie mehr als 70 bis 100 Kühen arbeiteten zuletzt 21,5 % beziehungsweise 20,5 % der Erzeuger mit solch einer automatischen Melktechnik.

Der Fischgräten-Melkstand verliert hingegen laut AgriDirect bei den niederländischen Milchviehhaltern an Beliebtheit. Im Jahr 2013 melkten noch 54,6 % der Erzeuger mit dieser Technik; im Sommer 2017 waren es nur noch 45,7 %. Der Abwärtstrend wird sich den Marktforschern aus Viersen zufolge fortsetzen. Allerdings dürfte der Fischgrätenstand noch einige Jahre die häufigste Melktechnik bleiben.

Leicht im Aufwind ist in den Niederlanden der Side-by-Side-Melkstand, der das Melken von hinten ermöglicht. Diese Technik der Milchgewinnung nutzten zuletzt 16,8 % der Halter; im Jahr 2013 waren es 13,7 % gewesen. Das Melkkarussell kommt nahezu unverändert bei rund 5 % der Betriebe zum Einsatz. AgE
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