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Marktbericht

Aktuelle News

Saugroboter: Nützliche Putzfee oder nicht zu gebrauchen?

Das bisschen Haushalt... besonders in Arbeitsspitzen wie zur Erntezeit macht sich dieser nun mal nicht von allein. Neue Technikspielereien wie ein Saugroboter bieten eine echte Alternative. Aber lohnt sich die Anschaffung wirklich?
Ein Faktor, mit dem der saugende Hauswichtel definitiv besticht, ist sein Hang zur Selbstständigkeit: Die meisten Saugroboter lassen sich programmieren und machen sich von allein an die Arbeit. Fakt ist jedoch, Maschine ist nicht gleich Mensch. Die Gründlichkeit des Gerätes ist dabei ein wichtiger Aspekt. Die Saugqualität unterscheidet sich von Modell zu Modell. Testberichte können Aufschluss über die unterschiedlichen Fabrikate und Hersteller geben. Eigene Ansprüche an Sauberkeit spielen zudem eine Rolle. Der Probelauf mit einem Discountermodell zeigte: Durch die Bürsten vorne am Gerät kann der Saugroboter die Kanten zwischen Boden und Wand ohne Probleme reinigen. Auch rund um Stuhlbeine und andere Hindernisse leistet das Gerät saubere Arbeit. Kleine Schwellen sowie Teppichläufer sind kein Problem. Stehen Möbel oder Deko-Elemente auf dem Boden zu nah aneinander, entstehen Nischen, die für den Roboter nicht erreichbar sind. Doch auch mit dem altbewährten Handstaubsauger sind solche Bereiche letztlich aufwändiger zu reinigen.

Im Test mit dem Saugroboter wird deutlich, trotz scheinbarer Orientierungslosigkeit des Gerätes wird der Boden grundlegend gereinigt. Dabei kann es vorkommen, dass einzelne Staubpartikel oder Krümel verbleiben. Da das Gerät jedoch in regelmäßigen Saug-Rhythmen unterwegs ist, werden die Räume langfristig sauber gehalten. Schwächen des Gerätes zeigen sich in den Ecken: Dort sammelt sich häufig Staub. Der runde Roboter kann hier nichts ausrichten. Ein weiteres Manko: Der getestete Staubsauger verhakt sich unter dem WC, für die Reinigung des Badezimmer Bodens ist er damit nicht geeignet. Daraus lässt sich schließen: Für die regelmäßige Grundreinigung eignet sich der Saugroboter allemal. Dennoch ersetzt er keinen Stausauger: Wöchentlich müssen Ecken und Nischen zwischen eng stehenden Möbelstücken von Hand gereinigt werden.

Außerdem ist der Staubbeutel bzw. das Staubfach der Roboter sehr klein. Höhere Türschwellen ab zwei Zentimetern, wie sie oft in alten Häusern zu finden sind, stellen eine Grenze für den Roboter dar. Er braucht menschliche Hilfe um in den nächsten Raum zu gelangen. In Bezug auf Sicherheitsrisiken müssen vor dem Saugen alle am Boden liegenden Kabel-Enden beseitigt werden. Diese werden vom Roboter nicht erkannt und beschädigt. Für Haustiere und Kinder ist das Gerät im Regelfall nicht gefährlich. Durch die Sensoren bremst der Sauger vor Hindernissen ab. Lediglich Treppen können für den Sauger selbst zur Gefahr werden. Zum Gerät wird jedoch eine Lichtschranke mitgeliefert, die sich vor Treppenabgängen oder Terrassentüren installieren lässt, damit der Sauger nicht „ausbricht“. Einen Teil der Arbeit kann der Saugroboter damit in jedem Fall abnehmen. Vor der Anschaffung ist es hilfreich, sich beraten zu lassen. Die Akkulaufzeit und Saugstärke spielen eine Rolle. Ebenso die Höhe des Roboters, je nach Beschaffenheit und Möbeln in der eigenen Wohnung.

Weitere polnische Agrarbetriebe betroffen

Die Kette von Infektionen mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in polnischen Agrarbetrieben reißt nicht ab und traf zuletzt wieder eine vergleichsweise große Herde. Die oberste Veterinärbehörde bestätigte gestern den 20. Seuchenfall bei Hausschweinen seit Jahresbeginn. Dabei handle es sich um eine Anlage in Masowien mit mehr als 3 300 Tieren, die nun umgehend zu keulen seien.
Wie die Behörde erläuterte, liegt der Hof in einer sogenannten Roten Zone, in der wegen eines hohen Infektionsrisikos bereits Einschränkungen beim Viehverkehr und verschärfte Auflagen bestanden hätten. In der Nähe des Betriebes habe es in den vergangenen Monaten immer wieder Funde von infizierten Wildschweinen gegeben, zuletzt im Juni in nur 1 km Entfernung zum betroffenen Stall. Der aktuelle Fall sorgt auch deshalb für Aufsehen, da sich unweit davon weitere große Schweinehaltungen befinden.

Zwei weitere ASP-Ausbrüche bei Nutztieren wurden von den Behörden in dieser Woche in der Wojewodschaft Lublin nachgewiesen. Insgesamt müssen hier im Rahmen der Seuchenbestimmungen 361 Hausschweine getötet werden. Beide Betriebe befinden sich in der Gemeinde Niemce, in der es bis dahin noch nicht zu Seuchenfällen bei Hausschweinen gekommen sein soll. AgE

Belgien erlaubt Keulung von H3N1-infizierten Beständen

Belgiens Föderale Behörde für Lebensmittelsicherheit (FAVV) kann künftig auch die Keulung von Geflügel anordnen, das an der gering pathogenen aviären Influenza (LPAI) des Virustyps H3N1 erkrankt ist. Das geht aus einer soeben veröffentlichten Königlichen Verordnung hervor. Bis dahin konnte die FAVV diese rigorose Maßnahme zur Bekämpfung der Krankheit nur bei hochpathogenen Virusvarianten ergreifen.
Der belgische Geflügelsektor begrüßte das neue Gesetz, nachdem laut seinen Angaben zufolge in Flandern bereits mehr als 80 Geflügelherden von dem H3N1-Virus infiziert worden waren. Nun wartet die Branche noch auf die Veröffentlichung eines weiteren, bereits verabschiedeten Gesetzes, das Entschädigungen für die betroffenen Geflügelhalter aus dem belgischen Tiergesundheitsfonds vorsieht. Diese Regelung soll allerdings nach aktuellem Stand nicht für Betriebe gelten, die ihre infizierten Bestände bereits vor dem 11. Juli vorsorglich haben töten lassen. Deshalb fordern die Bauernverbände Boerenbond (BB) und Algemeen Boerensyndicaat (ABS) eine entsprechende Ausweitung der Entschädigung.
Unterdessen drängen die niederländischen Geflügelhalter darauf, im eigenen Land ebenfalls die Keulung von Geflügel zu erlauben, das mit dem Virus H3N1 infiziert ist. Auch dort sollen die betroffenen Unternehmen nach den Vorstellungen der Branche entschädigt werden, und zwar ebenfalls aus dem Tiergesundheitsfonds. Die Regierung in Den Haag lehnt solche Neuerungen aber bislang mit dem Argument ab, dass H3N1 keine bekämpfungspflichtige Tierseuche sei. Außerdem sei nicht vorhersehbar, dass sich dieser Virustyp in den Niederlanden so rasch wie in Belgien ausbreite. Über eine Verschärfung von Hygienevorschriften solle deshalb weiterhin situationsabhängig entschieden werden. AgE

Gefrierfach vereist: Daran kann es liegen

Eine Eisschicht um Kühlschläuche und an Wänden des Gefrierschrankes kostet nicht nur Platz, sondern erhöht zudem den Stromverbrauch, denn die Eisschicht hat eine isolierende Wirkung. Damit sich die Kälte von den Kühlschläuchen im Innenraum des Gefrierschrankes verteilen kann, wird mehr Energie benötigt. Wer das Gerät nicht regelmäßig abtauen möchte, kann die Eisbildung mit wenigen Tipps verhindern.

Dazu gehört zum Beispiel, die Tür das Gefrierfachs nur kurz zu öffnen, damit nicht zu viel warme Luft eindringt. Diese nimmt nämlich mehr Feuchtigkeit auf als kalte. Sobald die warme Luft abkühlt, gibt sie die Feuchtigkeit in Form von Kondenswasser an ihre Umgebung und damit an den Innenraum des Gefrierschrankes ab. Diese sammelt sich an den Wänden oder Kühlschläuchen und bildet eine Eisschicht. Aber auch beim Eifrieren von Lebensmitteln entsteht Kondenswasser. Gefriergut daher immer so stark wie möglich herunterkühlen und erst dann einfrieren.

Wer Kochgut oder Obst und Gemüse einfriert, sollte darauf achten, keine Kartons oder Packverpackungen zu verwenden, bzw. zu kaufen. Bei Temperaturen unter 0 °C entsteht schneller der sogenannte Gefrierbrand, bei dem Feuchtigkeit aus Lebensmitteln austritt und sich dann im Gefriergerät ablagert. Daher am besten luftdichte Verpackungen wie Gefrierboxen verwenden.

Sollte sich trotz richtiger Handhabung schon innerhalb kurzer Zeit nach Abtauen des Kühlschranks eine neue Eisschicht bilden, könnte die Dichtung defekt sein. Diese zeigt sich daran, dass sich die Tür des Gefrierschrankes leicht öffnen lässt. In diesem Fall sollte ein Klempner den Defekt reparieren.

Raiffeisenverband erwartet deutlich weniger Getreide

Weil die große Hitze in den vergangenen Wochen Spuren in den Getreidebeständen hinterlassen hat, geht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) nun vor allem für die ostdeutschen Bundesländer von einer deutlich kleineren Ernte aus. Das bundesdeutsche Aufkommen veranschlagte der Verband heute auf insgesamt rund 46,5 Mio t Getreide; im Juni waren noch 48 Mio t erwartet worden. Trotzdem würde damit die Vorjahresmenge um 22,5 % übertroffen. Laut DRV-Getreidemarktexperte Guido Seedler liegt das erwartete Ergebnis auf dem Niveau des Fünfjahresdurchschnitts.
Für den Raps beließ der DRV seine Ernteprognose 2019 bei rund 3 Mio t. "Das enttäuschende Vorjahresergebnis wird damit um rund 20 % verfehlt", betonte Seedler. Die Ernte von Raps und Weizen habe je nach Region um bis zu zehn Tage früher als im Durchschnitt der vergangenen Jahre begonnen. Die bislang vorliegenden Ergebnisse reichten allerdings nicht aus, um belastbare Aussagen hinsichtlich der Qualitäten treffen zu können. "Wir erwarten jedoch aufgrund der Witterung größere Unterschiede bei der Qualität und mehr Schmachtkorn als im Durchschnitt", hob der Experte hervor. Die Wintergerste sei zu einem hohen Prozentsatz gedroschen, in Frühdruschgebieten teilweise schon vollständig.

Dem DRV zufolge haben die Hitze und die Trockenheit in den vergangenen Wochen das Getreide mit Ausnahme von Mais überwiegend in der Abreifephase getroffen. Daher seien die Ertragseinbußen bislang vergleichsweise gering ausgefallen. Wenn aber in den kommenden Wochen weitere Hitzeperioden eintreten würden, dann seien beim Körnermais deutliche Ertragseinbußen zu befürchten, die erhebliche Auswirkungen auf die Versorgungsbilanz von Futtergetreide haben dürften.

Der DRV betonte, dass die Landwirte in vielen Regionen zum zweiten Mal in Folge unter den Auswirkungen eines sich abzeichnenden Klimawandels litten. Deshalb forderte der Verband die Politik auf, zügig eine Weichenstellung für mehr Klimaschutz vorzunehmen. Außerdem müsse die landwirtschaftliche Feldberegnung weiterentwickelt und optimiert werden. AgE

IG BAU-Bundesvorstand Schaum sieht keinen Mangel

Für ungerechtfertigt hält der Stellvertretende Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Harald Schaum, Klagen über fehlende Erntehelfer. "Es gab und gibt genügend Saisonarbeitskräfte", sagt der Gewerkschafter im Interview und weist Forderungen entschieden zurück, die Bundesregierung solle Vermittlungsabsprachen mit Drittländern schließen, um zusätzliche Erntehelfer aus der Ukraine zu akquirieren.
Scharfe Kritik übt Schaum an ausbeuterischen Praktiken von einzelnen Betrieben in Deutschland. Nach wie vor würden Saisonarbeitskräfte illegal beschäftigt und zum Teil deutlich unter Mindestlohn bezahlt, erklärt der Stellvertretende IG BAU-Vorsitzende und fordert die Arbeitgeber auf, sich von unsauber arbeitenden Betrieben zu distanzieren, anstatt "einem falschen Korpsgeist" nachzuhängen.
Für Schaum bilden die Saisonarbeitskräfte ein Reservoir für die Gewinnung von Stammkräften in der Landwirtschaft, das bislang nur unzureichend genutzt werde. Zwar gehe man nicht davon aus, "dass von den rund 300 000 osteuropäischen Saisonkräften 200 000 einen Dauerarbeitsplatz in der deutschen Landwirtschaft suchen." Aus eigenen Erfahrungen wisse man jedoch, "die Nachfrage ist da". Damit sei das Werben um bisherige Saisonbeschäftigte "einer von mehreren Wegen", dem zunehmenden Fachkräftemangel in der Landwirtschaft zu begegnen.
Der Gewerkschafter verweist auf die wachsenden Schwierigkeiten der Betriebe, qualifiziertes Stammpersonal zu bekommen. Das liege unter anderem daran, "dass sich die Landwirtschaft erst seit Kurzem aus dem Niedriglohnsektor heraus bewegt". Eine wesentliche Bedeutung komme der Infrastrukturausstattung auf dem Land zu. Landwirtschaft brauche ein intaktes ländliches Umfeld, um für Fachkräfte attraktiv zu sein.
Schaum spricht sich für eine Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) aus. Neben der "Umwelt" müssten auch soziale Aspekte in Zukunft eine viel größere Rolle spielen. Er fordert die Aufnahme der europäischen Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Cross Compliance-Katalog als ersten Schritt in diese Richtung und kritisiert, dass Arbeitnehmerinteressen in der GAP bislang so gut wie keine Rolle spielen. AgE

Neue EU-Verordnung tritt am 15. Juli in Kraft

Die neue Düngeprodukte-Verordnung der Europäischen Union tritt Anfang nächster Woche in Kraft. Darauf hat der Industrieverband Agrar (IVA) heute in Frankfurt hingewiesen. Damit stünden den Anwendern und Produzenten von zukünftig CE-gekennzeichneten Düngemitteln große Änderungen bevor. Die neue Verordnung schaffe zum einen das vertraute System der Düngemitteltypen ab und ersetze es durch eine CE-Kennzeichnung für Produktfunktionskategorien (PFC), erläuterte der Verband. Zum anderen stelle sie den Kreislaufgedanken in den Vordergrund; erstmals würden auch organische und organisch-mineralische Düngemittel europarechtlich geregelt.

Darüber hinaus werden laut IVA auch im EU-Recht einheitliche Grenzwerte für Schwermetalle und andere Schadstoffe eingeführt. Zusammenfassend biete dies für die Hersteller und die Anwender einerseits Chancen, stelle sie andererseits aber auch vor große Herausforderungen, resümierte der Verband. „Die Anwender, vor allem die Landwirte, müssen sich an zahlreiche neue Bezeichnungen und neuartige Produkte gewöhnen“, erklärte der Leiter der IVA-Fachbereiche Pflanzenernährung und Biostimulanzien, Dr. Sven Hartmann. Es zeichne sich ab, dass die völlige Abkehr vom bewährten Typensystem, die Einführung der CE-Kennzeichnung sowie umfangreiche neue Vorschriften bei Kennzeichnung, Toleranzen und bei der Produktzulassung - Konformitätsbewertung - für die Hersteller, Behörden und den Handel große Kraftanstrengungen bedeuteten.

Die Verordnung sieht dem IVA zufolge eine dreijährige Übergangszeit vor. Es müssten noch Standards und Analysemethoden für viele Produkte validiert werden, während gleichzeitig die EU-Kommission Leitlinien für die Kennzeichnung oder Kriterien zur biologischen Abbaubarkeit von Polymeren erarbeiten müsse, bevor am 16. Juli 2022 die ersten Düngeprodukte mit CE-Kennzeichnung auf den Markt kommen könnten. Weiterhin zulässig sei das Inverkehrbringen nach nationalem Düngemittelrecht.

Hartmann begrüßte es, dass erstmals die neue Produktgruppe der Biostimulanzien rechtlich einbezogen und geregelt werde. Diese Produkte würden über ihre Wirkung definiert. Sie sollten die Widerstandsfähigkeit der Nutzpflanzen gegen abiotischen Stress wie Trockenheit oder Hitze stärken und die Nährstoffaufnahme verbessern, indem beispielsweise das Wurzelwachstum stimuliert werde. AgE

Neubau von Anlagen bleibt auf niedrigem Niveau

Der Neubau von Biogasanlagen hat 2018 auf dem niedrigen Niveau des vorangegangenen Jahres stagniert. Das geht aus der jährlichen Branchenerhebung hervor, die der Fachverband Biogas (FvB) heute vorgelegt hat. Der Verband zieht mit Blick auf die aktuellen Zahlen ein "besorgniserregendes" Fazit. Demnach wurden im vergangenen Jahr nur 120 Anlagen neu in Betrieb genommen; gleichzeitig gingen sieben Anlagen vom Netz. Ende 2018 gab es bundesweit 9 444 Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von 4 953 MWel. In seiner Prognose für das laufende Jahr geht der Fachverband von einem weiteren Rückgang des Neubaus um 20 % aus.
Laut FvB-Hauptgeschäftsführer Dr. Claudius da Costa Gomez verhindern die schlechten Perspektiven neue Projekte und drängen bestehende Anlagen zur Stilllegung. Zugleich zeige die Branche "trotz der misslichen Lage", dass sie sich auf den Bedarf des heutigen und künftigen Strommarktes einstelle und insbesondere in die Flexibilisierung, aber auch in die Anlagenerneuerung und technische Optimierung investiere. Das verdeutliche auch der Anstieg der installierten elektrischen Leistung um 403 MW gegenüber 2017, der auf vermehrte Flexibilisierungsmaßnahmen zurückzuführen sei.

Insgesamt haben die hiesigen Biogasanlagen im vergangenen Jahr laut FvB 33,15 TW Strom erzeugt und dabei durch den Ersatz fossiler Energieträger rund 20 Mio t CO2 eingespart. Dieser enorme Beitrag zum Klimaschutz dürfe nicht wegfallen, insbesondere für die Erreichung der Klimaziele in der Landwirtschaft, forderte da Costa Gomez. Das vielseitige Potential der Biogasbranche müsse nicht nur aus ökologischer Sicht erhalten bleiben; auch ökonomische Faktoren sprächen dafür. Mit 9,7 Mrd Euro Umsatz und 49 000 Beschäftigten sei die Biogasbranche "unerlässlich für die Wertschöpfung".

Nach Einschätzung des FvB ist es dringend notwendig, dass die Politik den Klimaschutzbeitrag der Biogasanlagen durch eine entsprechende Rahmensetzung stabilisiert. Es mangele an Anreizen für die Branche, sich weiter auf die flexible Rolle im Energiesystem der Zukunft vorzubereiten. AgE

Raiffeisenverband begrüßt Regierungsbemühungen um gleichwertige Lebensverhältnisse

Die Bemühungen der drei Bundesministerien für Landwirtschaft, Inneres und Familie, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands zu schaffen, werden vom Deutschen Raiffeisenverband (DRV) ausdrücklich begrüßt "Die Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse hat erkannt, dass der ländliche Raum gegenüber den Ballungsgebieten nicht weiter zurückfallen darf. Daher sind die heute vorgelegten Handlungsempfehlungen aus der Arbeit der Kommission ein guter Ansatz und unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung des ländlichen Raums", erklärte DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp in Berlin.

Der Raiffeisenpräsident wies darauf hin, dass die rund 2 000 Mitgliedsunternehmen des DRV, die zum Großteil im ländlichen Raum engagiert seien, tragfähige Rahmenbedingungen für ihre wirtschaftlichen Aktivitäten benötigten. "Genossenschaften sind wichtige Arbeitgeber vor Ort. Damit das so bleibt, benötigen sie gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur", so Holzenkamp. Daher unterstütze der DRV die von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgestellten Pläne, dass ländliche Räume zu Pilotregionen für digitale Angebote werden sollten. Der flächendeckende Ausbau der dafür nötigen digitalen Infrastruktur müsse zügig vorangetrieben werden.

Mit Blick auf die Gewinnung von Arbeitskräften begrüßte der Raiffeisenverband zudem den Vorstoß der Kommission, Verbünde aus Wirtschaft, Sozialpartnern, Bildungsinstitutionen, Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie Land und Kommunen zu schaffen, um die Situation auf den regionalen Arbeits- und Ausbildungsmärkten zu verbessern.

Kernelement des heute von Ressortchefin Klöckner, Bundesinnenminister Horst Seehofer, und Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey vorgestellten Konzepts der Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" ist eine grundsätzliche Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung, die künftig vorrangig strukturschwachen Regionen in Ost und West zugutekommen soll. Im Einzelnen soll es dabei aber auch um die Verbesserung der ländlichen Mobilität, der Infrastruktur und der Daseinsvorsorge gehen, außerdem um die gezielte Schaffung von Arbeitsplätzen in strukturschwachen Gebieten. AgE

Landwirtschaft zum Klimaschutz verpflichtet

Die Landwirtschaft hat nicht nur das Potential, sondern auch die Verpflichtung, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die technischen Möglichkeiten dazu sind vorhanden. Allerdings ist eine Nullemission-Agrarproduktion nicht denkbar, weil in offenen biologischen Systemen gearbeitet wird. In diesen Punkten waren sich die Vertreter aus Politik, Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis bei der Fachtagung "Klimawandel ‑ Was kann die Landwirtschaft tun?" einig, die vom Thünen-Institut (TI) und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen heute in Braunschweig ausgerichtet worden ist.
Staatssekretär Rainer Beckedorf vom Landwirtschaftsministerium in Hannover verwies vor 250 Gästen insbesondere auf das Mitte 2017 beschlossene Düngepaket. "Mit dessen vollständiger und konsequenter Umsetzung werden wir die Stickstoffüberschüsse senken und die Nährstoffkreisläufe schließen", zeigte sich Beckedorf überzeugt. Das verringere die Treibhausgas-(THG)-Emissionen deutlich. Zudem seien mehrere Projekte initiiert worden, um Grundlagen für eine moor- und klimaschonende Bewirtschaftung zu schaffen.
Dr. Wolfgang Zornbach vom Bundeslandwirtschaftsministerium unterstrich mit Hinweis auf die Pariser Klimaübereinkunft, dass die Landwirtschaft ihren Einsparverpflichtungen ebenso nachkommen müsse wie andere betroffene Sektoren. Die vom Ministerium vorgeschlagenen Maßnahmen seien "so weit wie möglich auf Kostenneutralität und auf die Nutzung von Synergien aufbauend ausgerichtet", so Zornbach.
Anschließend zitierte Prof. Heinz Flessa vom Thünen-Institut aus dem Entwurf des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung, wonach die Landwirtschaft ihre THG-Emissionen um rund ein Drittel gegenüber 1990 verringern solle. Aktuell verursache die Landwirtschaft etwa 7 % des THG-Ausstoßes in Deutschland. Um die Lachgasemissionen zu mindern, müsse der Stickstoff möglichst effizient eingesetzt werden, erklärte der Wissenschaftler. Der Ammoniakausstoß in den Bereichen Düngung, Stallanlagen und Wirtschaftsdüngerlagerung könne durch zahlreiche technisch-organisatorische Maßnahmen verringert werden. Mit Blick auf den Methanaustrag empfahl Flessa die Erstverwertung der Gülle zur Biogasproduktion.
Kammerpräsident Gerhard Schwetje gab indes zu bedenken, dass die Emissionen der Landwirtschaft größtenteils auf natürlichen Prozessen beruhten und deshalb auch immer mit THG-Emissionen verbunden seien. "Eine klimaneutrale Milchproduktion kann es nicht geben", stellte Schwetje klar. Er betonte, dass in Deutschland Lebensmittel mit einem relativ kleinen CO2-Fußabdruck erzeugt würden. Es wäre deshalb falsch, die Agrarproduktion aus "vermeintlichen Klimaschutzgründen" hier zu drosseln und in weniger klimaeffizient arbeitende Regionen zu verlagern. AgE
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