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    Buir-Bliesheimer und RWZ in engem Schulterschluss


    Die Buir-Bliesheimer Agrargenossenschaft eG (BBAG) beabsichtigt, die Agrarstandorte Embken, Eschweiler, Drove und Geilenkirchen durch Kauf und den Standort Linnich durch Pacht von der RWZ Rhein-Main eG zu übernehmen.

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    Am 11. September 2019 fand die diesjährige Generalversammlung unserer Genossenschaft auf Burg Obbendorf in Niederzier-Hambach statt.

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Marktbericht

Aktuelle News

Krüsken sieht weiterhin kritische Punkte

Zurückhaltend bewertet der Deutsche Bauernverband (DBV) die heute vom Bundestag beschlossene Reform der Grundsteuer. "Grundsätzlich setzt die Reform richtig an, nämlich an der Ertragsfähigkeit der land- und forstwirtschaftlichen Flächen", erklärte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken. Die Vermeidung einer Substanzbesteuerung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe und Flächen sei für den Bauernverband essentiell. Man werde jetzt genau prüfen, ob eine Länderoption der bessere Weg sei.
Kritische Punkte in dem Gesetz sieht Krüsken bei den Zuschlägen für Tierhaltung und Sonderkulturen, bei den Wohngebäuden auf den Höfen und bei den bäuerlichen Tierhaltungskooperationen. "Wir erwarten, dass die Zusage der Regierungskoalition für eine umfassende Ersatzlösung bei den Tierhaltungskooperationen im Jahressteuergesetz eingelöst wird", betonte der Generalsekretär.

Die Familienbetriebe Land und Forst begrüßten die Verankerung eines Denkmalabschlags im Grundsteuerreformgesetz. "Damit werden rund 500 000 private Denkmalbesitzer eine Anerkennung für ihren persönlichen Einsatz zum Erhalt des baulichen Kulturerbes im Interesse der Allgemeinheit erhalten", erklärte Hubertus von Dallwitz vom Bündnis Privates Denkmaleigentum. Mit dem Steuernachlass würden die Belastungen privater Denkmaleigentümer durch die gesetzliche Erhaltungspflicht, das Veränderungsverbot, Nutzungseinschränkungen und große Unterhaltslasten gewürdigt. AgE

Bewertungsrechtliche Sonderregelung bleibt

Die geltende Sonderregelung für bäuerliche Tierhaltungskooperationen bleibt erhalten. Der agrarpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Albert Stegemann, bestätigte heute eine entsprechende Verständigung der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD. Demnach bleibt es zwar bei der vorgesehenen Streichung von § 51a Bewertungsgesetz im Zuge der Grundsteuerreform, die morgen vom Bundestag beschlossen wird. Gleichzeitig sollen die Vorschriften dieses Paragraphen aber inhaltsgleich in das Jahressteuergesetz 2019 übernommen werden, das kommende Woche auf der Tagesordnung des Bundestages steht.

Stegemann sprach von einer guten Nachricht für die kooperierenden Landwirte. "Kooperationen sind gelebte bäuerliche Landwirtschaft", betonte der CDU-Politiker. Man werde daher die geltenden Regelungen des Bewertungsgesetzes im Rahmen des Jahressteuergesetzes fortschreiben.

Eine Streichung der Sonderregelung zu Tierhaltungskooperationen hätte erhebliche steuerliche Konsequenzen. Die Möglichkeit zur Umsatzsteuerpauschalierung würde dann entfallen. Die Betriebe würden gewerbesteuerpflichtig und unterlägen der Grundsteuer B. Auch die baurechtliche Privilegierung im Außenbereich würde für die Tierhaltungskooperationen nicht mehr gelten.

Die Vorschriften des § 51a Bewertungsgesetz gelten für Zusammenschlüsse von landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben im Umkreis von 40 km, die eine gemeinsame Tierhaltung betreiben. Die dabei gebildeten Gesellschaften werden auch ohne eigene landwirtschaftliche Flächen nicht als gewerblich eingestuft, weil sich bei der Abgrenzung zwischen landwirtschaftlicher und gewerblicher Tierhaltung der beteiligten Betriebe ungenutzte Vieheinheiten auf die Gesellschaft übertragen lassen. AgE

Sojabohnenfutures legen zu

Die Chicagoer Futures auf Sojabohnen haben in den vergangenen Handelstagen weiter zugelegt. Der vordere Future mit Fälligkeit im November 2019 erreichte gestern im Tagesverlauf ein Dreimonatshoch bei 9,46 $/bu (315 Euro/t) und kostete heute Vormittag gegen 11.50 Uhr hiesiger Zeit 9,41 $/bu (313 Euro/t); das waren immerhin 1,8 % mehr als der Eröffnungskurs vom vergangenen Freitag.
Analysten begründeten die Aufwärtsbewegung unter anderem mit Hoffnungen auf eine Entspannung im Handelskrieg zwischen den USA und China. Nach Angaben von US‑Präsident Donald Trump vom vergangenen Freitag hat sich China nämlich in einer "ersten Phase" einer Handelsvereinbarung dazu verpflichtet, geistiges Eigentum besser zu schützen und Agrarprodukte im Wert von bis zu 50 Mrd $ (45,3 Mrd Euro) aus den USA zu importieren. Das wäre mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2017, also vor dem Beginn des Handelskonflikts. Im Gegenzug verzichtete Trump auf die für heute geplante Erhöhung von Strafzöllen auf chinesische Importe um 5 Prozentpunkte auf 30 %. Auch die Pekinger Regierung versicherte, dass sie von weiteren Strafzöllen absehen werde. Allerdings bleiben aus der Sicht von Chinas Staatschef Xi Jinping noch viele Streitpunkte offen.

Bereits in den vergangenen Wochen hatte das "Reich der Mitte" seine Sojabohneneinfuhren aus den Vereinigten Staaten intensiviert. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) veranschlagte die betreffenden Ausfuhren im Zeitraum von September bis zum 3. Oktober 2019 zuletzt auf 896 000 t, nach nur 67 000 t im Vorjahr. Außerdem müssten aktuell noch 3,9 Mio t Bohnen im Rahmen geschlossener Lieferverträge verschifft werden. Vor Jahresfrist belief sich diese Menge auf nur 1 Mio t Bohnen.

Die gesamten Bohnenimporte Chinas 2019/20 sehen die Washingtoner Experten nun bei 85 Mio t; das wären 2 Mio t oder 2,4 % mehr als im Vorjahr. Die US-Sojabohnenexporte der USA beziffert das Ministerium für die laufende Vermarktungssaison in der Summe auf voraussichtlich 48,3 Mio t, was im Vorjahresvergleich eine Steigerung um 700 000 t oder 1,6 % bedeuten würde. AgE

Klöckner fordert Optimierung der Lebensmittelüberwachung der Länder

Der Skandal um mit Listerien belastete Wurst des nordhessischen Herstellers Wilke hat eine Debatte um die Lebensmittelüberwachung in Deutschland ausgelöst. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stellte heute in Berlin klar, dass die Verbraucher ein Recht auf sichere Nahrungsmittel hätten. Dazu seien regelmäßige und effektive Kontrollen vor Ort wichtig. Die Kompetenz und Zuständigkeit dafür liege im föderalen System bei den Bundesländern. "Ich lege Wert darauf, wenn die Länder stets ihre Zuständigkeit hier betonen, dass sie ihrer Verantwortung auch mit ausreichend Personal für diese Aufgabe gerecht werden", so Klöckner. Der Bund wolle wissen, wo die Schwachstellen vor Ort lägen. "Die Länder müssen bereit sein, über stärkere Konzentration und Bündelung von Verantwortlichkeiten zu sprechen, um die Lebensmittelkontrolle zu optimieren", forderte die Ministerin.

Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium will sich laut einer heutigen Mitteilung dafür einsetzen, die Strukturen zur Zusammenarbeit der Behörden bei der Aufklärung eines überregionalen Infektionsgeschehens durch Lebensmittel zu optimieren. "Der aktuelle Fall von Listerienfunden in einem überregional agierenden Lebensmittelbetrieb zeigt erneut, dass wir die Abstimmung und die Informationswege der Behörden untereinander und die Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit verbessern müssen", erklärte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Ihm zufolge ist das Ministerium grundsätzlich der Auffassung, dass auch Informationen zu konkret betroffenen Lebensmitteln und zu den Vertriebswegen veröffentlicht werden sollten.

Für den Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Klaus Müller, legt der aktuelle Wurstskandal erneut die Schwachstellen in der Lebensmittelüberwachung offen. "Die Aufklärung dauert zu lang, die Informationen sind dürftig", kritisierte Müller. Eine außerordentliche Verbraucherschutzministerkonferenz (VMK) müsse einberufen werden, um wirksamere Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensmittelüberwachung und der Reaktion im Krisenfall zu beschließen. Die Verbraucherzentralen fordern unter anderem, dass die Verantwortung für die Überwachung künftig auf Länderebene liegen muss. Eine kommunale Lebensmittelüberwachung sei bei komplexen Lieferketten nicht mehr zeitgemäß. Im Krisenfall müsse der Bund die Koordinierung und Verantwortung übernehmen. Zudem sollten die Behörden Rückrufe sofort selbst durchführen können. Schließlich müssten die Betriebe Lieferketten in einem zentralen, digitalen System abbilden, auf die die amtliche Überwachung Zugriff habe. AgE

Wojciechowski wird neuer EU-Agrarkommissar

Der Pole Janusz Wojciechowski wird neuer EU-Agrarkommissar. Nachdem nach der ersten Anhörung vor dem Landwirtschafts- und dem Umweltausschuss des Europaparlaments zunächst noch deutliche Zweifel von beinahe allen politischen Gruppen geäußert worden waren, konnte der Kandidat in der heutigen Anhörung vor den Fachausschüssen von seiner Eignung als künftiger Brüsseler Agrarchef überzeugen. In dem im Anschluss durchgeführten Treffen stimmten die Agrarsprecher aller Fraktionen für Wojciechowski.

Gegenüber den Abgeordneten sprach sich der Pole in der eineinhalbstündigen Anhörung im Hinblick auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für eine klare Kappungsgrenze im Sinne der Kommissionspläne aus. Ohnehin wolle er die fortschreitende Agrarlandkonzentration bekämpfen. Eine "gute Grundlage" liefere hier die vom Europaparlament 2017 verabschiedete Entschließung. Besonders kleine Betriebe sollten gefördert werden. Er wolle "keine Agrarstruktur wie in Kanada", sagte Wojciechowski. Er stellte allerdings zugleich klar, dass auch große Betriebe ihre Berechtigung hätten.

Zudem forderte der künftige Agrarkommissar eine stärkere Angleichung der Direktzahlungen zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Nach der großen Beitrittswelle im Jahr 2004 von zehn neuen Ländern sei dies nach 15 Jahren mehr als überfällig, so der Pole. Zudem kündigte er an, einen Aktionsplan zur Förderung des ökologischen Landbaus vorzulegen und die Regelungen für die Eco-Schemes zu vereinheitlichen.

Der agrarpolitische Sprecher der Europäischen Volkspartei (EVP), Herbert Dorfmann, berichtete, dass sich der Amtsnachfolger des Iren Phil Hogan in der zweiten Parlamentsbefragung deutlich überzeugender präsentiert habe. Lobend hob der Italiener hervor, dass Wojciechowski eine klare Vision für die europäische Landwirtschaft aufgezeigt habe. Auch seine Zusage, die Rolle des Parlaments zu stärken, finde Anerkennung, so Dorfmann.

Der Agrarkoordinator der Fraktion der Grünen/EFA, Martin Häusling, lobte ebenfalls das deutlich verbindlichere Auftreten des kommenden Agrarkommissars. Positiv bewertete er zudem die Ankündigung Wojciechowskis zum Ökolandbau und zu den Eco-Schemes. Außerdem betonte Häusling, dass man angesichts der aktuellen Lage keinen besseren Kandidaten bekommen werde.

Ulrike Müller, Agrarsprecherin der liberalen Fraktion "Renew Europe" (RE), kündigte indes an, dass man die Arbeit des Polen "genau mitverfolgen und beobachten" werde. Sie forderte den künftigen Agrarkommissar dazu auf, die GAP-Reform ohne weitere, unnötige Verzögerungen umzusetzen. Überdies pochte Müller darauf, den Sektor, "zukunftssicher" zu machen. Konkret müssten von Wojciechowski aktuelle Herausforderungen wie der Klimawandel angegangen, Junglandwirte besser unterstützt und auch Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit stärker gefördert werden. AgE

Agrarminister pochen auf "angemessenen" EU-Agrarhaushalt

Gemeinsam mit ihren Agrarministerkollegen aus Polen, Krzysztof Ardanowski, und Frankreich, Didier Guillaume, hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erneut für einen "angemessenen" EU-Agrarhaushalt in der kommenden Periode des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) ausgesprochen. Beim heutigen Treffen im Rahmen des "Weimarer Dreiecks" in Warschau rechtfertigten die drei Ressortchefs ihre Forderung mit den gestiegenen Ansprüchen an die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) hinsichtlich des Klima- und Umweltschutzes sowie der Anforderungen an den Tierschutz. Zudem unterstrichen sie erneut das Ziel eines "harmonisierten Rahmens" hin zu nachhaltigeren Produktionssystemen in der EU-Landwirtschaft.

Der Erklärung der drei Landwirtschaftsminister zufolge kommt gerade den kleinen und Familienbetrieben eine besondere Rolle beim Schutz der Agrarlandschaft, der biologischen Vielfalt, der Böden, der Luft und des Wassers zu. Auch auf die besondere Bedeutung kleinerer Strukturen für die Vitalität des ländlichen Raumes wird verwiesen.

Zugleich erkennen die Minister an, dass diese Betriebe besonders der Volatilität des Marktes ausgesetzt seien, da sie sich in der Lebensmittelwertschöpfungskette in einer vergleichsweise schwachen Position befänden. Die Ressortchefs pochen daher auf wirksame Unterstützungsinstrumente durch die GAP. Gefördert werden sollten unter anderem die Bildung von Genossenschaften und anderen Zusammenschlüssen.

Des Weiteren äußern sich Klöckner, Ardanowski und Guillaume zum Thema Brexit. Ziel sei es weiterhin, einen ungeordneten Austritt des Vereinigten Königreichs zu verhindern, allein schon um die befürchteten Einbrüche im Agrarexport auf die Insel zu vermeiden. Gleichzeitig stellen die drei Minister fest, man sei auch auf das Szenario eines No-deal-Austritts hinreichend vorbereitet.

Überdies wird von ihnen in der Erklärung betont, dass sich die Landwirte im Umfeld eines zunehmend liberalisierten Agrarwelthandels gestiegenen Herausforderungen stellen müssten. In diesem Kontext sei es allerdings auch wichtig, dass die Importe die EU-Standards, welche die Verbraucher in der Europäischen Union einforderten, auch erfüllten.

Im Hinblick auf das Thema Forschung und Entwicklung wird eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Polen und Frankreich angeregt. Dadurch könnten Mittel aus dem EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 effizienter zur Förderung der Landwirtschaft, der ländlichen Räume sowie der Bioökonomie verwendet werden, heißt es in der Warschauer Erklärung. AgE

Winzer rechnen mit deutlich kleinerer Ernte als 2018

Die Winzer in Deutschland rechnen in diesem Jahr hinsichtlich der Erntemenge mit einer Verschlechterung gegenüber 2018. Das Mostaufkommen dürfte nach aktuellen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 9,04 Mio hl erreichen und damit rund 13 % kleiner ausfallen als im Vorjahr. Im mengenmäßig starken Jahrgang 2018 hatten die Weinbauern aufgrund günstiger Witterungsbedingungen 10,4 Mio hl eingebracht. Gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2018 wird die diesjährige Menge allerdings voraussichtlich um 0,12 Mio hl oder 1,4 % höher liegen.
Von der gesamten Weinmostmenge 2019 werden nach Angaben von Destatis den Schätzungen zufolge 65 % auf Weißmost und 35 % auf Rotmost entfallen. Insbesondere in den Anbaugebieten Mosel, Rheingau und Mittelrhein wird mit einem Anteil von 85 % und mehr fast ausschließlich Weißmost erzeugt.

Das Aufkommen an Riesling, der beliebtesten deutschen Rebsorte, dürfte in diesem Jahr gegenüber 2018 um 333 000 hl oder 15 % auf 1,94 Mio hl abnehmen. Auch für die übrigen weißen Rebsorten wird eine kleinere Menge als 2018 erwartet. So soll die von Müller-Thurgau und Grauer Burgunder um jeweils ein Fünftel auf 1,20 Mio hl beziehungsweise 536 600 hl zurückgehen und die von Weißer Burgunder um 14 % auf 447 600 hl. Dagegen wird für die Rebsorte Grüner Silvaner mit steigenden Erträgen gerechnet; die betreffende Lesemenge soll um 3 % auf 423 800 hl zulegen.

Bei den roten Rebsorten werden für die laufende Ernte ebenfalls geringere Erträge als im Vorjahr erwartet. So werden Destatis zufolge gemäß den Schätzungen die Ernten von Blauem Spätburgunder um 5,1 % auf 962 000 hl, die von Dornfelder um 6,7 % auf 797 700 hl und die von Portugieser um 12,6 % auf 296 200 hl im Vergleich zum Vorjahr abnehmen.

Für die drei großen Weinanbaugebiete Rheinhessen, Pfalz und Baden werden nach den Angaben der Wiesbadener Statistiker mit 2,48 Mio hl und 2,27 Mio hl sowie 1,39 Mio hl zusammen gut zwei Drittel des gesamten deutschen Lesevolumens erwartet. Weitere 24 % entfallen voraussichtlich auf Württemberg, Mosel und Franken, wo sich die Aufkommen auf 1,01 Mio hl, 689 000 hl und 422 100 hl belaufen sollen. Die restlichen rund 10 % verteilen sich auf die sieben kleineren Anbaugebiete.

Deutlich pessimistischer als die amtlichen Ernteschätzer zeigte sich indes das Deutsche Weininstitut (DWI). Wie dieses auf der Basis einer ersten Ertragsschätzung heute mitteilte, dürfte die bundesweite Weinmosternte 2019 voraussichtlich nur 8,6 Mio hl erreichen und damit um 17 % unter der Vorjahresmenge sowie um 2 % unter dem zehnjährigen Mittel von rund 8,8 Mio hl bleiben. Zu der Ertragsminderung hätten insbesondere das zweite trockene Jahr in Folge, aber auch Sonnenbrandschäden an den Trauben sowie regional begrenzte Hagelschläge geführt, berichtete das Weininstitut. Allerdings gebe es sowohl unter den 13 Anbaugebieten als auch innerhalb der einzelnen Regionen und sogar innerhalb einzelner Weinlagen relativ große Ertragsdifferenzen. AgE

Bis 2023 annähernd 1,3 Milliarden Euro für die Land- und Forstwirtschaft

Die Bundesregierung stellt zur Umsetzung ihres Klimapakets zusätzliche Mittel im Bundeshaushalt 2020 und den Folgejahren sowie im Sondervermögen des "Energie- und Klimafonds" (EKF) bereit. Der am Mittwoch vom Kabinett beschlossene Ergänzungshaushalt kommt auch der Land- und Forstwirtschaft zugute. Insgesamt stehen für den Agrarsektor bis 2023 im Energie- und Klimafonds 679 Mio Euro zur Verfügung. Im Bundeshaushalt werden im nächsten Jahr 135 Mio Euro und bis 2023 insgesamt fast 600 Mio Euro zusätzlich bereitgestellt.

Für die energetische Nutzung von Wirtschaftsdünger wird es laut Kabinettsbeschluss im Energie- und Klimafonds einen neuen Titel geben. Ab 2021 sollen für die Förderung von Güllelagern jährlich 60 Mio Euro zur Verfügung stehen. Das Bundesprogramm zur Erhöhung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau soll um jährlich 20 Mio Euro aufgestockt werden.

Erhebliche Mittel sind für die Umsetzung der Ackerbaustrategie eingeplant. Für den Aufbau und den Erhalt von Humus im Ackerland sind im EKF bis 2023 zusätzlich 75 Mio Euro und für den Schutz von Moorböden sowie die Reduzierung der Torfverwendung zusätzlich 168 Mio Euro vorgesehen. Ziel ist es, das Kohlenstoffspeicherpotential der Böden zu verstärken.

Deutlich angehoben werden die Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“. Für Maßnahmen im Wald beläuft sich die Erhöhung auf insgesamt 478 Mio Euro im Jahr. Ein Teil der GAK-Mittel soll nach Regierungsangaben für den klimarobusten Waldumbau sowie ökologisch sinnvolle Neuanpflanzungen bereitstehen. Daneben werden im Rahmen der GAK 25 Mio Euro zur Förderung des ökologischen Landbaus für das Jahr 2023 bereitgestellt.

Darüber hinaus werden im Bundeshaushalt in den Jahren 2020 bis 2023 für die Förderung der Holzverwendung sowie für weitere flankierende Maßnahmen zur Unterstützung des Waldumbaus zusätzliche Mittel im Bereich Nachwachsende Rohstoffe von insgesamt 69 Mio Euro eingestellt. In Modell-, Demonstrations- und Forschungsvorhaben zur Senkung von Stickstoffüberschüssen im Rahmen der Ackerbaustrategie sollen ab 2021 bis 2023 zusätzlich insgesamt 10 Mio Euro fließen. AgE

Heinen-Esser will mehr Investitionssicherheit schaffen

Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser will mit einem Maßnahmenpaket einerseits den Tierschutz in der Nutztierhaltung stärken und andererseits insbesondere den arg verunsicherten Schweinehaltern mehr Investitionssicherheit verschaffen. Wie die Ressortchefin heute vor Journalisten in Düsseldorf erläuterte, zählen zu den Eckpunkten des Pakets die Entwicklung einer Tiergesundheitsdatenbank, die Einrichtung eines Tierschutzbeauftragten, noch wirksamere Kontrollen, die Einführung der Videoüberwachung in Schlachthöfen sowie klare Vorgaben für Tiertransporte. Die Grundlagen für eine Nutztierhaltungsstrategie will die CDU-Politikerin in den kommenden Monaten gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeiten. Heinen-Esser erklärte, die Schweinehalter wüssten, dass sie umstellen müssten und sie wollten das auch. Sie stünden dabei aber im Konflikt mit den Vorgaben der Technischen Anleitung Luft (TA Luft) und dem Baurecht.
Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann betonte, man habe erkannt, dass Tierhalter ihre Ställe aus rechtlichen Gründen nicht modernisieren könnten. Aber jeder neue Stall erfülle bessere Tierwohlanforderungen als der alte. Laut Bottermann wurde daher ein moderner Stall "theoretisch durchgeplant". Ein Neubau und der Umbau eines Stalles sollen nun in die Praxis umgesetzt werden, um zu erkennen, was sich rechtlich ändern muss. Der Staatssekretär sprach von einem "Experimentierfeld"“ und räumte ein, dass zur TA Luft, für die eine Tierwohlausnahmeregelung angestrebt werde, noch "dicke Bretter zu bohren" seien.

Heinen-Esser verwies auf die finanziellen Hürden für die Landwirte. Es werde geprüft, wie die Umstellung der Schweinehaltung unterstützt werden könne, sagte die Ministerin, die nicht glaubt, dass die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher allein ausreichen werde. Einer Fleischsteuer oder Aufhebung der Mehrwertsteuerermäßigung erteilte sie jedoch eine Absage; dies sei nicht zielführend.

Wie die Ministerin zur Tiergesundheitsdatenbank feststellte, soll die Zusammenführung verschiedener Daten beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) dazu führen, dass Mängel schneller erkannt und abgestellt werden. Ergebnisse der Eigenkontrolle der Tierhalter sollen mit denen der Ämter verzahnt werden. So will man den Faktor Zufall weiter reduzieren.

Der oder die Tierschutzbeauftragte soll im Januar 2020 mit der Arbeit beginnen, wobei er oder sie laut Heinen-Esser unter anderem eine Mittlerrolle zwischen Produzenten und Verbraucher einnehmen soll. Hinsichtlich der Tiertransporte erwartet die Ministerin vom Bund in Kürze eine Regelung zur Verkürzung der Maximaldauer bei hohen Temperaturen. Im Hinblick auf die Videoüberwachung in Schlachthöfen verwies sie auf eine Zielvereinbarung mit der Branche. Ihr Ziel wäre es, dass in einem Jahr in 60 % aller Schlachthöfe eine Videoüberwachung eingerichtet sei. AgE

Tönnies baut Schlachthof in China

Die Tönnies Unternehmensgruppe setzt weiter auf Internationalisierung und will nun den ersten Produktionsstandort außerhalb Europas errichten. Wie der Fleischkonzern heute mitteilte, wurde mit der Dekon Group, einer Tochter der West Hope Group, eine Absichtserklärung über ein Joint Venture zum Bau eines Schlacht- und Zerlegezentrums für zunächst 2 Millionen Schweine in der chinesischen Provinz Sichuan unterzeichnet. Dies soll in einem zweiten Schritt auf 6 Millionen Schweine ausgeweitet werden. Die Grundsteinlegung ist für 2020 vorgesehen.

"Wir sind stolz, gemeinsam mit unserem Partner der Dekon Group ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte aufzuschlagen", erklärte Tönnies-CEO Andres Ruff bei der Unterzeichnung auf der Handelsmesse Western China International Fair. "Mit unserem Know-how in der Schlachtung und Zerlegung von Schweinen sowie dem Wissen über Voraussetzungen, Sicherheit und Hygiene bei der Produktion von Lebensmitteln, können wir die Schweinefleischproduktion für den chinesischen Markt weiter stärken", so der Manager.

Der neue Schlachthof mit angeschlossenem Zerlegebetrieb für Schweinefleisch wird nach Unternehmensangaben nach dem Vorbild der deutschen Tönnies-Betriebe gebaut. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf 500 Mio Euro, wovon rund 150 Mio Euro auf das Schlacht- und Zerlegezentrum entfallen. Laut dem CEO der Dekon Group, Wang Degen, wird damit in Sichuan "der erste Betrieb nach europäischem Standard für Schweinefleischprodukte gebaut". Von der Zucht über die Schlachtung bis zur Verarbeitung werde eine vollständige integrierte Lebensmittelgewinnung erreicht.

Der geschäftsführende Gesellschafter der Tönnies Holding, Clemens Tönnies, betonte, dass die Nachfrage nach Schweinefleisch in China und vielen weiteren asiatischen Ländern groß sei und weiter wachsen werde. "Dieses Joint Venture ist der nächste Schritt unserer Internationalisierung. Damit bringen wir das Know-how über die Lebensmittelproduktion nach deutschem Standard in die Welt und stärken die Qualität und Sicherheit der Versorgung in China", erklärte Tönnies. Ruff wies darauf hin, dass der chinesische Lebensmittelmarkt durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) im Umbruch sei. Kleinstbetriebe und Hinterhofhaltungen würden durch moderne landwirtschaftliche Betriebe mit hoher Biosicherheit nach westeuropäischem Standard ersetzt. AgE
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