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Marktbericht

Aktuelle News

Bauernverband zur Glyphosat-Strategie der Bundeslandwirtschaftsministerin

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, begrüßt, dass die Bundeslandwirtschaftsministerin beim Glyphosat-Ausstieg keinen nationalen Alleingang machen will. „Ein europäischer Binnenmarkt erfordert gemeinsame Regeln. Eine Reduktionsstrategie ist grundsätzlich sinnvoll, aber ein vollständiger Ausstieg würde unsere Möglichkeiten im umweltschonenden Anbau drastisch einschränken. Sparsamer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln funktioniert außerdem nur, wenn man ein Resistenzmanagement betreiben kann, sprich, eine ausreichende Palette an Wirkstoffen zur Verfügung hat“, erklärt Rukwied.

„Wir haben immer erklärt, dass für uns der Maßstab für eine Zulassung von Pflanzenschutzmitteln nur eine fundierte wissenschaftliche Bewertung sein kann. Es gibt bislang keine evidente Studie, die einen Ausstieg rechtfertigen würde“, so Rukwied. (Bauernverband)

Futter- fast so teuer wie Brotweizen

Mischfutterhersteller in Großbritannien haben grundsätzlich Bedarf. Gerste steht noch im Fokus, aber Weizen wird interessanter.
Die britischen Futterweizenpreise haben sich deutlich befestigt. Zuletzt wurden umgerechnet 175 EUR/t verlangt, das waren nur noch 6 EUR/t weniger als für Brotweizen. Vor zwei Monaten kostete Futterweizen noch 158 EUR/t und war damit fast 20 EUR/t billiger als Weizen in Brotqualität. Grundsätzlich scheinen Futtergetreide derzeit vom steigenden Futtermittelbedarf Großbritanniens zu profitieren. Bis einschließlich Februar war es aber eigentlich weniger der Weizen, sondern vielmehr die vergleichsweise deutlich günstigere Gerste, die davon profitierte. AHDB berichtete jüngst, dass der Futtergerstenverbrauch auf der Insel im Februar 2018 um 11,4 % gestiegen ist. Im bisherigen Verlauf des Wirtschaftsjahres (Juli-Februar) wurden damit sogar 24,7 % mehr verbraucht als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Allerdings soll Futterweizen langsam wieder auf dem Vormarsch sein und sich Marktanteil zurückerobern, denn die britischen Futtergerstenvorräte haben sich nach großen Käufen der Mischfutterhersteller deutlich verkleinert, was die Preise hat steigen lassen. Die Gerste hat ihren Preisvorteil gegenüber Weizen daher teilweise eingebüßt. (AMI)

Absatz und Produktion von Bioethanol 2017 gesunken – Höhere CO2-Einsparung mit Super E10 notwendig

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass in Deutschland der Absatz von Bioethanol im Benzin im Jahr 2017 um knapp 2 Prozent auf 1,15 Mio. Tonnen gesunken ist. Die deutsche Bioethanolproduktion erreichte nur 0,67 Mio. Tonnen, das entspricht einem deutlichen Rückgang um 8,8 Prozent. Grund dafür war der stagnierende Absatz von Super E10.

Der Verbrauch von Bioethanol in Benzin ist 2017 trotz eines höheren Benzinverbrauchs auf 1,15 Mio. Tonnen leicht zurückgegangen. Der Marktanteil von Super E10 lag mit 12,4 Prozent (Vorjahr: 12,6 Prozent) ebenfalls leicht unter dem Vorjahresniveau. Super E5 erreichte mit knapp 15,4 Mio. Tonnen hingegen einen steigenden Marktanteil von 83,1 Prozent (Vorjahr: 15 Mio. Tonnen, dies entspricht einem Marktanteil von 82,8 Prozent). Der Marktanteil von Super Plus betrug mit 0,85 Millionen Tonnen ebenso wie im Vorjahr 4,6 Prozent. In ETBE (Ethyl-Tertiär-Butyl-Ether), das Kraftstoffen wegen seiner hohen Oktanzahl zur Leistungsverbesserung zugesetzt wird und aus Bioethanol und fossilem Isobuten hergestellt wird, wurden nur noch knapp 112.000 Tonnen Bioethanol eingesetzt und damit 13,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

„Die gesetzliche Pflicht, die CO2-Emissionen von Kraftstoffen um nur 4,0 Prozent zu senken ist zu niedrig und muss dringend angehoben werden. Der BDBe fordert, die erst ab 2020 geltende Pflicht zur Senkung der CO2-Emissionen um 6,0 Prozent auf das Jahr 2019 vorzuziehen. Nur so können die klimaschädlichen Emissionen der derzeit mehr als 30 Mio. zugelassenen Autos mit Benzinmotoren deutlich gesenkt werden“, erklärt Dietrich Klein, Geschäftsführer des BDBe, und führt weiter aus: „Die Kraftstoffunternehmen haben bislang keinen Anreiz, die für deutsches Bioethanol amtlich festgestellte hohe CO2-Minderung von 75 Prozent gegenüber fossilem Benzin mit aktivem Marketing für Super E10 auszuschöpfen. Der Preisvorteil von Super E10 ist mit nur 2 ct. pro Liter gegenüber Super E5 zu gering. Das Beispiel Frankreich zeigt, was möglich ist: Dort hat Super E10 wegen des Preisvorteils von 4,5 ct. pro Liter gegenüber Super E5 im Jahr 2017 einen Marktanteil von 38,8 Prozent erreicht.“

Produktionsrückgang in Deutschland Die deutsche Bioethanolproduktion sank 2017 gegenüber dem Vorjahr um knapp neun Prozent von rd. 740.000 Tonnen auf 673.000 Tonnen. Dabei wurden aus heimischem Futtergetreide mehr als 522.000 Tonnen Bioethanol hergestellt (-2,2 Prozent). 141.401 Tonnen und damit 26 Prozent weniger als im Jahr 2016 stammten aus Industrierüben. Aus Reststoffen und Abfällen, zum Beispiel aus der Lebensmittelindustrie, wurde mit etwa 9.000 Tonnen 28 Prozent weniger Bioethanol gewonnen als im Vorjahr (12.310 Tonnen). Zusätzlich zu Bioethanol lieferten die übrigen pflanzlichen Bestandteile der Rohstoffe wie Proteine, Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine hochwertige Co-Produkte: Eiweißfuttermittel aus Getreide, Kraftfutter aus Industrierüben und weitere Erzeugnisse für die Lebens- und Futtermittelindustrie wie beispielsweise Hefe für Backwaren, Gluten für Aquakultur oder biogene Kohlensäure für Getränke.

Erneut rückläufiger Außenhandel mit Ölsaaten und -schroten

(AMI)Die Außenhandelsdynamik Deutschlands mit Ölsaaten und-schroten hat sich 2017 schwächer entwickelt als noch im Vorjahr. Dabei gab es bei den Einfuhren kaum Veränderungen, ganz deutlich indes bei den Ausfuhren.

Im Kalenderjahr 2017 führte Deutschland nahezu genauso viele Ölsaaten und Ölschrote ein wie 2016. Bei den Einzelpositionen gibt es allerdings sichtbare Veränderungen gegenüber 2016. So legten die Rapsimporte um 5 % zu, während die Sojaimporte um 7 % abnahmen. Die Sojaschrotimporte verloren sogar 9 %, während Rapsschrot ein Viertel mehr aus dem Ausland beschafft wurde. Bei den Ausfuhren liegen die Veränderungen zumeist im zweistelligen Bereich. So wurden jeweils rund 10 % weniger Raps- und Sojaschrot ausgeführt, gleichzeitig aber 47 % mehr Sojabohnen und 20 % mehr Raps.

Hauptlieferland von Raps für die EU-28 ist die Ukraine. Bei gleichem Erntezeitpunkt und geringer Inlandsnachfrage werden bereits frühzeitig große Mengen Raps aus dem Schwarzmeer Richtung EU-28 geschickt. Von Juli bis Februar 2017/18 erreichte die Menge einen Umfang von 1,65 Mio. t und war somit doppelt so groß wie im Vorjahreszeitraum. Damit liegen ukrainische Herkünfte im laufenden Wirtschaftsjahr auch auf Platz 1, gefolgt von Raps aus Australien. Dort wird Raps erst gegen Jahresende gedroschen, so dass vergleichsweise spät Lieferungen in der EU-28 eintreffen. Im Vorjahr hatte es Australien in der 8. KW geschafft, die Konkurrenz aus der Ukraine zu überholen und nahezu 1 Mio. t Raps in die EU-28 geliefert. In dieser Saison fiel die Rapsernte in Australien 700.000 t kleiner aus, was sich auch in den Exportmengen bemerkbar macht.

Wende am Milchmarkt ? Was kann die Preise stabilisieren?

(AMI)Das AMI Markt Seminar Milchwirtschaft beschäftigte sich am 6. März 2017 mit der aktuellen Situation und den Perspektiven am Milchmarkt. Dabei analysierten die AMI Marktexperten in ihren Vorträgen die Rohstoff- und Produktmärkte für konventionell und biologisch erzeugte Milch. Darüber hinaus wurde über die neuesten Trends bei der Verbrauchernachfrage berichtet.

Die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet profitierten von dem intensiven Dialog mit den Marktanalysten der AMI aus den Bereichen Milch und Milchprodukte, Ökolandbau sowie der Verbraucherforschung. Zu der Fachveranstaltung konnte die AMI Entscheider aus Molkereien, dem Großhandel und dem Ernährungsgewerbe sowie Vertreter aus den Agrarressorts der öffentlichen Hand begrüßen.

Für alle Interessierten, die keine Gelegenheit hatten am Seminar teilzunehmen, bieten wir die AMI Markt Charts ?Wende am Milchmarkt ? Was kann die Preise stabilisieren?? an.

Die Vortragssammlung beinhaltet folgende Themen:

Bereich Milch und Milchprodukte: Wie stabil ist die derzeitige Lage am Milchmarkt? Bleiben die Anlieferungsmengen auf Wachstumskurs? Nimmt die internationale Nachfrage weiter zu? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Vortrages von Andreas Gorn, Marktanalyst Milch und Milchprodukte. Dazu stellte er in seinem Vortrag zunächst die Lage am globalen Milchmarkt vor, die auf Grund der hohen internationalen Vernetzungen im Handel auch die Rahmenbedingungen für die Entwicklungen in Europa und Deutschland vorgibt. Für diese beiden Regionen erfolgte dann die Betrachtung der Verläufe von Angebot und Nachfrage sowie der Preisentwicklungen von den Rohstoffen bis zu den Produktmärkten. Der Vortrag endete mit einem Ausblick für die kommenden Monate.

Juliane Michels zeigte in Ihrem Vortrag wertvolle Hintergrundinformationen zu China, dem weltweit größten Importeuer von Milchprodukten, auf.

Der Vortrag von Dr. Kerstin Keunecke gab Aufschluss darüber, inwieweit die Erzeuger von der Erholung am Milchmarkt profitieren konnten und wie sich die Auszahlungsleistungen der Molkereien in den nächsten Monaten entwickeln.

Bereich Bio-Milch: Die private Nachfrage nach Bio-Milch und Bio-Milchprodukten ist 2017 im zweistelligen Bereich gewachsen. Auch 2018 stehen die Zeichen am Markt für Bio-Milch weiterhin auf Wachstum. Nicht nur die Nachfrage steigt weiter, sondern auch die deutsche Produktion von Bio-Milch hat in den vergangenen Jahren zugelegt. Durch Umstellung konventioneller Milchviehbetriebe und durch die Aufstockung bestehender Bio-Betriebe wird auch 2018 das Angebot an Bio-Milch steigen, so AMI Marktexpertin Christine Rampold. Das ganze Jahr 2017 zeigten die Erzeugerpreise für ökologisch erzeugte Milch eine stabile Entwicklung ? die Preisschere zwischen ökologisch und konventionell erzeugter Milch klaffte jedoch nicht mehr so weit auseinander wie 2016. Das Jahr 2018 startete mit einem leichten Preisrückgang bei ökologisch erzeugter Milch. Entscheidend für die weitere Preisentwicklung bei Bio-Milch dürfte sein, wie sich das wachsende Bio-Milchaufkommen in Deutschland auf dem Markt unterbringen lässt.

Bereich Verbraucherforschung: Als Reaktion auf die deutlichen Preissteigerungen für Molkereiprodukte zeigten sich im Verhalten der Verbraucher bekannte Verhaltensmuster. Sie schränkten ihre Nachfrage ein oder wichen auf günstigere Alternativen aus. Allerdings konnte Thomas Els, AMI Marktanalyst Verbraucherforschung, auch gegensätzliche Tendenzen aufzeigen. Premium-Segmente, die sich durch Produkteigenschaften und/oder Produktionsverfahren preislich abheben, konnten teilweise kräftige Zuwächse verzeichnen.

DBV-Generalsekretär Krüsken: Mehr Sachlichkeit in der Gülle-Diskussion

Zur Übergabe einer Petition der Umwelt- und Energieverbände an Umweltministerin Hendricks zum Thema „Gülle“, sagt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken: „Wir befinden uns im Jahr Eins der Umsetzung des grundlegend neu gefassten Düngerechts. Diese überparteiliche in Bundestag und Bundesrat, unter Mitwirkung des Umweltministeriums gefundene Einigung legt klare und strenge Regeln zur Vermeidung von Nährstoffüberschüssen fest. Deshalb wundern wir uns, dass diese Tatsache unterschlagen wird. Wir wünschen uns mehr Sachlichkeit.“

Nach dem Nitratbericht der Bundesregierung 2016 erfüllen bereits fast drei Viertel (72 Prozent) aller Messstellen im landwirtschaftlichen Bereich den strengen Trinkwassergrenzwert für Nitrat - Tendenz steigend.

Landkreise und Bauern fordern intensivere Prävention gegen Afrikanische Schweinepest

Heute findet in Berlin auf Einladung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die Nationale Präventionskonferenz zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) statt. Im Vorfeld der Veranstaltung haben der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Bauernverband (DBV) ein gemeinsames Positionspapier zum Thema veröffentlicht, das Forderungen an die Politik enthält, um auf den Seuchenfall in Deutschland vorbereitet zu sein. Die Präsidenten Landrat Reinhard Sager und Joachim Rukwied sagten: „Vor allem kommt es darauf an, Maßnahmen zur Biosicherheit entlang der Verkehrswege, zur konsequenten und nachhaltigen Reduktion des Wildschweinbestandes sowie zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu ergreifen. Die Seuche rückt weiter an Deutschland heran, so dass wir keine Zeit zu verlieren haben. Die bereits ergriffenen Maßnahmen müssen weiter intensiviert werden.“

Die für Menschen ungefährliche Tierseuche tritt seit 2014 in den baltischen Staaten und Polen, in weiter östlich liegenden Ländern bereits seit 2007 häufig auf und verbreitet sich immer weiter Richtung Westen. Es besteht die ständige Gefahr der Verschleppung über Landesgrenzen hinweg. Doch vor allem über eine Verschleppung durch den Menschen – etwa über weggeworfene Lebensmittel – kann die Seuche sprunghaft große Entfernungen in kurzer Zeit überbrücken und rasch auch Deutschland treffen. Die Schweinepest führt in kurzer Zeit zum Tod von Wild- und Hausschweinen. Im Falle eines Ausbruchs ist die deutsche Schweinewirtschaft in hohem Maße von Exportbeschränkungen und Vermarktungsschwierigkeiten betroffen. Dies wirkt sich direkt auf die Wirtschaft in den ländlichen Räumen aus. Die Landkreise sind für die Tierseuchenbekämpfung zuständig.

Vorbeugend sei, so Sager, beispielsweise wichtig, an allen Parkplätzen und Raststätten ausreichend standsichere und verschlossene Müllbehälter vorzuhalten und diese auch regelmäßig zu entleeren. „Gut ist, dass dies bereits weitgehend auf den Raststätten der Bundesautobahnen umgesetzt ist und die Straßenmeistereien für dieses Thema sensibilisiert wurden. Leider trifft das noch nicht flächendeckend für die Bundes- und Landesstraßen zu.“ Darüber hinaus müssten die Warnplakate an den Autobahnen sowie an Bundes- und Landesstraßen um einfache, bildliche Darstellungen (Piktogramme) ergänzt werden. Darin sollten auch die für Fernfahrer typischen Rast- und Übernachtungsplätze auf und in der Nähe von Autobahnen einbezogen werden.

Da die Seuche auch von Wildschwein zu Wildschwein übertragen werden könne, müsse der Bestand weiter deutlich reduziert werden. In diesem Zusammenhang sei auch von Bedeutung, die Schonzeit für Schwarzwild aufzuheben. Rukwied sagte: „Die Landwirte tun alles, um eine Einschleppung der ASP in die Hausschweinebestände zu verhindern. Umso wichtiger ist eine konsequente Reduzierung der Wildschweinebestände, die auch eine große Risikoquelle darstellen. Zudem reduzieren wir damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Seuche großflächig verschleppt wird, wenn der erste positive ASP-Befund bestätigt ist.“ In diesem Zusammenhang müssten – soweit noch nicht geschehen – für erlegte Wildschweine ausreichend Annahmestellen geschaffen werden.

Die Präsidenten sprachen sich schließlich für eine gesicherte Finanzierung der Seuchenschutzmaßnahmen aus: „EU-Kommission, Bund und Länder sind gefordert, die Finanzierung von Präventionsmaßnahmen sicherzustellen.“ Darüber hinaus sei zwingend notwendig, Krisenübungen in allen Ländern unter Einbeziehung der für die Seuchenbekämpfung zuständigen Kreisebene durchzuführen. „Landkreise und Landwirte haben das gemeinsame Ziel einer engen Zusammenarbeit, um eine effektive Prävention und Seuchenbekämpfung sicherzustellen.“

Gemeinsame Pressemitteilung von Deutschem Landkreistag und Deutschem Bauernverband

Für die USA wird die Luft dünner

(AMI) Amerika verliert als Exportnation für Getreide und Ölsaaten an Wettbewerbsfähigkeit. Mangelnde Investitionen und die Infragestellung der bisherigen Handelsabkommen beeinträchtigen den Weltmarkthandel. Die USA könnte 2018 seine jahrzehntelange Dominanz am größten Getreidemarkt der Welt an Brasilien verlieren. Während sich Brasilien zum Top-Agrarland mausert, kämpft der US-Getreidemarkt mit niedrigen Preisen und veralteter Infrastruktur. Gleichzeitig behindern die Bemühungen Washingtons, die Handelsabkommen neu zu verhandeln, die Absatzmöglichkeiten am Weltmarkt. Währenddessen profitiert Brasilien von niedrigen Produktionskosten und massiven Investitionen in die Infrastruktur. So hat bereits 2012/13 das südamerikanische Land die USA am Sojaexportmarkt vom Thron gestoßen, 2015/16 verdrängte Russland die USA am Weltweizenmarkt.

In der laufenden Sojaernte haben die brasilianischen Farmer bislang erst 17 % der Flächen geräumt. Sie werden dabei nachhaltig von Regenfällen gestört, denn zum Vorjahreszeitpunkt war bereits mehr als ein Viertel gedroschen. Dennoch legen sich die Sojaerzeuger mächtig ins Zeug, denn die Aussaat von Mais drängt. Gleichzeitig verbessern sich die Ertragserwartungen stetig, so dass bei den Sojabohnen nun 115,6 Mio. t erwartet werden. Das wären laut dem Beratungsunternehmen Safras & Mercado 1,4 Mio. t mehr als der Vorjahresrekord. Dabei waren schon zur Aussaat die Weichen für eine große Sojaernte gestellt worden, die Anbaufläche stieg gegenüber Vorjahr um 1,44 Mio. t ha auf 35,25 Mio. ha. Aber mit den Maiserträgen war lange gehadert worden. Es wird wohl nicht so viel Körnermais vom Acker kommen wie im Vorjahr, aber das Ergebnis wird wohl doch nicht so niedrig ausfallen wie lange Zeit vorhergesagt. Das Beratungsunternehmen geht derzeit auch davon aus, dass Brasilien 89,5 Mio. t Mais erzeugt. Das wären allerdings 17 % weniger als 2016/17, da die Anbaufläche um 11 % reduziert wurde und auch beim Mais die Erträge wohl nicht an das Vorjahresergebnis herankommen werden.

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