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Marktbericht

Aktuelle News

Grüne fordern realistische Bewertung der Stickstoffeinträge

Gegen die vorgesehene Wahlmöglichkeit bei der Bewertung der Stoffstrombilanz hat sich jetzt auch der agrarpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff, ausgesprochen. Die vom Bundeslandwirtschaftsministerium mit einer Mehrheit der Länder ausgehandelte Wahlmöglichkeit wälze die Verantwortung und den Berechnungsaufwand auf die Landwirte ab, warnte der Grünen-Politiker im Vorfeld der morgigen Bundesratsentscheidung.

Die dabei vorgesehene Möglichkeit der Anrechnung von Nährstoffverlusten nach Anlage 4 der Verordnung entbehre jeglicher wissenschaftlichen Begründung und führe zu erhöhten Stickstoffeinträgen, die nicht bilanziert würden, erklärte Ostendorff. Benötigt werde hingegen eine solide Datengrundlage für eine realistische Bewertung der Umweltgefährdung, um übermäßige Nährstoffeinträge endlich zu reduzieren.

Dem Abgeordneten zufolge erweist das Bundeslandwirtschaftsministerium der Landwirtschaft einen Bärendienst, wenn es eine Verordnung forciere, die den Erfordernissen einer guten fachlichen Praxis nicht gerecht werde. „Die Landwirte haben es satt, als die Buhmänner der Nation zu gelten“, so Ostendorff. Bäuerinnen und Bauern wollten Nährstoffeinträge reduzieren und umweltgerecht wirtschaften. Dafür benötigten sie eine klare und zielführende Rechtslage. Im Interesse der Landwirtschaft müssten deshalb jetzt Lösungen für eine tatsächliche Verringerung der Nährstoffeinträge gefunden werden.

Ressortchef Christian Schmidt hatte angekündigt, er werde die Stoffstrombilanzverordnung nicht verkünden, sollte die Länderkammer den unter Federführung seines Hauses erarbeiteten Kompromissvorschlag nicht zustimmen. AgE

Ad-hoc-Hilfen für Obstbauern und Winzer in Baden-Württemberg

Die baden-württembergische Landesregierung hat Ad-hoc-Hilfen in einer Gesamthöhe von 49,44 Mio Euro für die im April durch Fröste geschädigten Obstbauern und Winzer im Land beschlossen. Das zuwendungsfähige Schadensvolumen liegt bei rund 120 Mio Euro. Bereits unmittelbar nach dem Jahrhundertfrost vom 19. bis 22. April 2017 sei zu befürchten gewesen, dass die Schäden im Obst- und im Weinbau massiv sein würden, erklärte Landwirtschaftsminister Peter Hauk zu dem Kabinettsbeschluss gestern in Stuttgart. Nach der Ernte habe sich dies nun leider bestätigt.

Zuvor hatte der Minister das Kabinett darüber informiert, dass bis Ende Oktober rund 2 500 Anträge von betroffenen Landwirten und Winzern bei den Landwirtschaftsämtern eingegangen seien. Dabei sei das höchste Schadensvolumen auf die Bereiche Kern-, Stein-, und Beerenobst mit rund 92 Mio Euro entfallen, gefolgt vom Weinbau mit rund 27 Mio Euro. Regional am stärksten betroffen sei der Bodenseekreis mit 467 Anträgen und einem beantragten Schadensvolumen von 33 Mio Euro, gefolgt vom Ortenaukreis mit 18,9 Mio Euro.

Die angemeldeten Frostschäden liegen Hauk zufolge bei rund 90 % der Anträge unter 100 000 Euro und bei rund 10 % und damit 246 Anträgen über 100 000 Euro. Der CDU-Politiker betonte, dass dieses Ereignis die Bauern gerade auch vor dem Hintergrund der allgemein schwierigen Situation besonders hart treffe. Die Existenzängste Einzelner seien groß.

Wichtig für Baden-Württemberg sowie die Landwirte und Winzer sei es aber, nicht nur auf Entschädigungen zu setzen; es brauche langfristige Lösungen, wie mit dem Klimawandel in der Landwirtschaft umgegangen werden sollte, betonte Hauk. Für zwingend erforderlich hält er die Einführung einer steuerfreien Risikorücklage für Landwirte auf Bundesebene, die Anpassung der Förderpolitik und Förderbedingungen für präventive Maßnahmen der landwirtschaftlichen Unternehmen gegen Witterungsrisiken, wie zum Beispiel die Frostschutzberegnung, sowie die Erarbeitung eines Konzepts für die Etablierung einer umfassenden Risikoabsicherung, beispielsweise über eine Mehrgefahrenversicherung mit staatlicher Unterstützung. AgE

BfN geht von maximal 160 erwachsenen Wölfen in Deutschland aus

In Deutschland halten sich aktuell zwischen 150 und 170 erwachsene Wölfe auf. Das geht aus Monitoringdaten hervor, die vom 1. Mai 2016 bis zum 30. April 2017 bundesweit erhoben wurden. Wie die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, heute in Berlin berichtete, ist die Zahl der 60 von den Bundesländern bestätigten Rudel des aktuellen Monitoringjahres im Vergleich zur vorherigen Erhebung um 13 Gruppen gestiegen. Im gleichen Zeitraum sei die Anzahl der Wolfspaare von 21 auf 13 und die der sesshaften Einzelwölfe von vier auf drei gesunken. Regionaler Schwerpunkt sei derzeit Brandenburg mit insgesamt 22 Rudeln, gefolgt von Sachsen.

Jessel widersprach der Einschätzung von Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, der von rund 650 Einzeltieren allein im Bundesgebiet ausgeht. Eine solche Zahl könne nicht valide belegt werden, da sich aus den Monitoringdaten keine belastbaren Aussagen zu den Jungtieren ableiten ließen, erklärte die BfN-Präsidentin.

Ihr zufolge macht die Erhebung der Jungtierpopulation auch wegen einer hohen Mortalität und der stark schwankenden Rudelgröße keinen Sinn. So liege die Anzahl der Tiere eines Rudels in der Regel zwischen drei und zwölf Individuen und ändere sich oft im Verlauf eines Monitoringjahres deutlich. Vor diesem Hintergrund hält Jessel es für ratsam, vom „Hype Gesamtzahl“ wegzukommen.

Die Behördenchefin räumt dennoch ein, dass die Rückkehr des Wolfes insbesondere beim Schutz der Weidetiere eine besondere Herausforderung darstelle. Die Angst der Menschen vor direkten Begegnungen und die Sorgen der Weidetierhalter müssten sehr ernst genommen werden. Die Lösung liegt nach Jessels Ansicht aber nicht im Abschuss oder der Vergrämung auffälliger Beutegreifer; notwendig für ein friedliches Miteinander seien vielmehr effektive Herdenschutzmaßnahmen.

Im Fall von Schafen und Ziegen, die rund 90 % der gerissenen Nutztiere ausmachen, plädiert Jessel für Elektrozäune von mindestens 120 cm Höhe in Verbindung mit dem Einsatz von Herdenschutzhunden. Sollten diese Maßnahmen nicht fruchten, sehe das Bundesnaturschutzgesetz schon heute Maßnahmen wie die Entnahme von Problemwölfen vor. AgE

Anpassungen der EU-Agrarpolitik passieren Parlamentsausschuss

Mit eindeutiger Mehrheit haben die Fachpolitiker im Landwirtschaftsausschuss des EU-Parlaments die endgültige Einigung über die geplanten Vereinfachungen innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bestätigt. Dazu zählt auch die Trennung der Agrarbelange von der gesamten sogenannten Omnibus-Verordnung, mit der Anpassungen in ganz unterschiedlichen EU-Regelungen vorgenommen werden. Der Ausschuss nahm heute den am 12. Oktober gefundenen Kompromiss zwischen Kommission, Rat und den Verhandlungsvertretern des EU-Parlamentes mit 39 Ja-Stimmen und fünf Gegenstimmen an. Damit rückt eine Umsetzung zum 1. Januar 2018 in greifbare Nähe.

Mit den Änderungen wird erstmals seit 2013 das Basisrecht zur Agrarförderung geändert. Die Umgestaltungen betreffen vor allem das Greening, aber auch die Förderung von Junglandwirten und eine Stärkung der Erzeugerorganisationen. Der zuständige Berichterstatter für das Europäische Parlament und CSU-Abgeordnete, Albert Deß, zeigte sich überzeugt, dass man ein „gutes Ergebnis für unsere Landwirte“ erreicht habe. An die teils sehr zähen Trilogverhandlungen mit Rat und Kommission erinnerte der erste stellvertretende Vorsitzende des EU-Landwirtschaftsausschusses, Prof. Paolo De Castro. Er begrüßte die nun vorgenommene Trennung des Agrarteils aus der Omnibusverordnung, womit eine weitere Verzögerung verhindert worden sei. AgE

Investitionslaune der dänischen Landwirte bleibt im Keller

Auch 2016, dem siebten Jahr nach dem Beginn der weltweiten Finanzmarktkrise, war in der dänischen Landwirtschaft der daraus resultierende wirtschaftliche Einbruch noch nicht überwunden. Wie das Nationale Statistikamt berichtet, blieben im vergangenen Jahr die Investitionen im dortigen Agrarsektor erneut hinter den Abschreibungen zurück und waren damit zum achten Mal in Folge negativ.

Laut Behördenangaben beliefen sich die Gesamtinvestitionen der dänischen Landwirtschaft im Jahr 2016 auf umgerechnet 970 Mio Euro. Da die Gesamtabschreibung gleichzeitig bei umgerechnet 1,33 Mrd Euro gelegen habe, sei eine Nettoinvestition von minus 360 Mio Euro verblieben, die damit sogar noch etwas niedriger ausgefallen sei als ein Jahr zuvor. Der Statistik ist darüber hinaus zu entnehmen, dass die Bruttoinvestitionen drei Jahre hintereinander gesunken sind und im aktuellen Berichtsjahr sogar deutlich unter denen der Krisenjahre 2009 bis 2011 rangierten.

Die Investitionslaune der dänischen Bauern blieb somit auch 2016 weit hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Für das Jahr 2008 weist die offizielle Statistik - ohne Einbeziehung von Inflation und Währungseffekten - noch eine Bruttoinvestition von fast 2,12 Mrd Euro aus. Abzüglich der Abschreibung von 1,34 Mrd Euro war damals mit 780 Mio Euro zum vorerst letzten Mal eine positive Nettoinvestition erzielt worden.

Unterdessen ist die Schuldenlast der dänischen Agrarbetriebe weiter gestiegen. Laut der Statistikbehörde zog die Gesamtverschuldung des Sektors 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 % umgerechnet 47,44 Mrd Euro an. Seit 2008 hat die Verschuldung der Landwirte damit um rund 8,5 % zugelegt. AgE

Schmidt gegen Neuwahlen

Gegen Neuwahlen hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ausgesprochen. „Wir können die Wählerinnen und Wähler doch nicht so lange wählen lassen, bis uns Politikern das Ergebnis passt“, erklärte der stellvertretende CSU-Vorsitzende gegenüber AGRA-EUROPE.

Schmidt sieht nicht nur die möglichen Jamaika-Partner in der Verpflichtung, zügig für Klarheit zu sorgen, sondern auch die SPD. „Es geht nicht, dass die SPD sich im 20-Prozent-Schmollwinkel einmauert und sagt, die Welt solle ohne sie zurechtkommen“, so der CSU-Politiker. Jetzt seien alle gefragt und gefordert.

Dem Minister zufolge hat das Scheitern der Jamaika-Sondierung nicht an der Landwirtschaft gelegen: „In diesem Bereich haben wir ideologiefrei und sachorientiert eine gute Perspektive für unsere Landwirte verhandelt, die von allen Sondierungspartnern getragen worden ist.“

Als „unverständlich und frustrierend“ bezeichnete der Vorsitzende des Bundestagsernährungsausschusses, Alois Gerig, den Abbruch der Verhandlungen. Zwar habe er die Sondierung nur „in zweiter Reihe“ begleitet, erklärte der CDU-Politiker. Gleichwohl sei er überzeugt, dass eine realistische Chance für Union, FDP und Grüne bestanden habe, sich in Koalitionsverhandlungen auf ein tragfähiges Regierungsprogramm zu verständigen. Als vielversprechend wertet Gerig den Ansatz im Sondierungspapier, sich verstärkt um gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu kümmern und eine flächendeckende Landwirtschaft zu erhalten. Dafür habe man auch mehr Geld in die Hand nehmen wollen als bisher.

Der FDP warf Gerig vor, sie sei ihrer staatspolitischen Verantwortung nicht gerecht geworden. Daher sieht auch er jetzt die SPD gefordert. Die CDU sei bereit, Kompromisse einzugehen und dem Wählerwillen entsprechend Verantwortung für das Land zu übernehmen. AgE

Agritechnica bleibt Besuchermagnet

Die Agritechnica hat auch in diesem Jahr wieder ihre führende Rolle als weltweit wichtigster Branchentreffpunkt der Landwirtschaft und der Landtechnik bestätigt. Dieses Fazit hat die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zum Abschluss der diesjährigen Messe gezogen, die am vergangenen Samstag in Hannover zu Ende ging. Nach Angaben der DLG wurden insgesamt 450 000 Besucher gezählt, davon mehr als 100 000 aus dem Ausland. Damit sei der bisherige Höchststand von 2015 wieder erreicht worden.

Laut Besucherumfrage waren Landwirte, Lohnunternehmer und Maschinenringe aus allen Regionen gut vertreten. Demnach kamen aus Süd- und Südwestdeutschland 38 %, aus Nord- und Westdeutschland 49 % und aus Ostdeutschland 13 % der inländischen Messebesucher. Gemäß der Besucherregistrierung reisten internationale Gäste aus 138 Ländern an, die meisten von ihnen aus den Niederlanden, gefolgt von Dänemark, der Schweiz, Österreich und Italien.

Bei den Ausstellern lag der Auslandsanteil der Landwirtschafts-Gesellschaft zufolge mit 60 % so „hoch wie nie zuvor“. Mit der erstmaligen Teilnahme weiterer Hersteller aus dem indisch-asiatischen Raum, wie zum Beispiel dem indischen Landmaschinenbauer Mahindra & Mahindra, habe das Angebot weiter an Attraktivität gewonnen. Dies zeige deutlich die Position der Agritechnica als Weltleitmesse, so die DLG. Auch hätten sich zahlreiche Minister und Wirtschaftsdelegationen aus aller Welt auf der Agritechnica über Zukunftsstrategien der Landwirtschaft informiert.

Die Stimmung der Branche sei auf der Agritechnica von großer Zuversicht geprägt gewesen, hob die DLG in ihrem Abschlussfazit hervor. Dies schlage sich auch in einer hohen Investitionsbereitschaft nieder. Laut Besucherumfrage wollten mehr als zwei Drittel der befragten Landwirte, Lohnunternehmer und Maschinenringe in den nächsten beiden Jahren investieren. Dabei stünden Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Mittelpunkt. AgE

Holzenkamp fordert von EU-Kommission Glyphosat-Zulassung

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) drängt auf eine Neuzulassung des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Glyphosat, um die in Brüssel seit Monaten vergeblich gerungen wird. Wie der Raiffeisenverband heute mitteilte, hat Präsident Franz-Josef Holzenkamp in einem Schreiben vom 17. November an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis appelliert, erforderlichenfalls die Genehmigung ohne ein mehrheitliches Votum der Mitgliedstaaten zu erteilen. Der DRV-Präsident verwies auf die weitreichenden Folgen eines Auslaufens der Genehmigung nicht nur für die Landwirtschaft, die - zur Bewuchsregulierung - deutlich mehr pflügen oder problematischere Mittel einsetzen müsste.

Mittelfristig befürchtet Holzenkamp eine Absenkung der zulässigen Rückstandshöchstgehalte mit erheblichen Problemen für den internationalen Handel mit Agrarerzeugnissen. Der DRV-Präsident sieht keinen Grund, der gegen eine Erneuerung der Genehmigung für 15 Jahre spricht. Der Raiffeisenverband warnte, eine Nichtzulassung von Glyphosat hätte fatale Folgen für die Landwirtschaft, die Reputation der Bewertungsbehörden und das gesamte Zulassungssystem.

Die erneute Verschiebung der Entscheidung auf den 27. November beschleunigt nach Ansicht des DRV die politische Demontage des europäischen Zulassungsverfahrens für Pflanzenschutzmittel. Der Verband wies auch darauf hin, dass die Hersteller glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel inzwischen angekündigt hätten, die EU-Kommission im Fall weiterer Untätigkeit zu verklagen; der Schaden werde auf 15 Mrd Euro beziffert. AgE

Studie findet keine krebserregende Wirkung von Glyphosat

Eine kürzlich im Fachmagazin „Agricultural Health Study“ veröffentlichte Studie hat keine krebserregende Wirkung des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Glyphosat beim Menschen entdeckt. Darauf hat heute die Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG) verwiesen und sieht die Ergebnisse des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) sowie die Aussagen von insgesamt 27 Agenturen weltweit bestätigt.

Der Arbeitsgemeinschaft zufolge handelt es sich hierbei um die „größte und umfassendste“ Studie, die jemals zur Untersuchung der Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln durchgeführt wurde. Insgesamt seien fast 55 000 Landwirte und deren Mitarbeiter in den USA miteinbezogen worden.

Kritik übte die AGG an den Vorsitzenden der mit der Bewertung von Glyphosat befassten Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Prof. Aaron Blair. Unter seiner Leitung hatte die IARC Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Die AGG geht davon aus, dass Blair bereits bei der Einschätzung der IARC im Jahr 2016 Kenntnis von dieser Studie und deren Ergebnis gehabt hat: „Es ist daher anzunehmen, dass er sie wissentlich außer Acht ließ und sie daher keine Rolle im Bewertungsverfahren der IARC gespielt hat.“

Die Arbeitsgemeinschaft wies darauf hin, dass Blair kürzlich selbst eingeräumt habe, dass die Berücksichtigung der Studie im „Agricultural Health Study“ durch die IARC zu einer anderen Bewertung von Glyphosat geführt hätte. Bis heute sei die IARC die einzige Behörde weltweit, die Glyphosat als krebserregend eingestuft habe. „Mit der Finalisierung und Veröffentlichung der ‚Agricultural Health Study‘ wird die Vertrauenswürdigkeit der IARC, die nun auch vom US-Kongress unter die Lupe genommen wird, erneut in Frage gestellt“, so die AGG. AgE

Jäger mit Wolfsbeschlüssen der Umweltminister überwiegend zufrieden

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat die Forderung der Umweltministerkonferenz (UMK) nach einer jährlichen Beurteilung des Erhaltungszustandes des Wolfes begrüßt. Positiv sei auch zu bewerten, dass der Bund bereits im ersten Quartal 2018 praxistaugliche Vergrämungsmöglichkeiten veröffentlichen solle.

Wie DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke heute im Anschluss an die UMK feststellte, gehört insbesondere der Wunsch nach effektiven Vergrämungsmethoden seit Jahren zu den Hauptforderungen der Jäger. Er sei froh, dass die Themen mit Bezug zum Wolf nun mit einer gewissen Realitätsnähe diskutiert und Maßnahmen greifbarer würden. Dazu gehört für den Jagdverband auch die beabsichtigte Intensivierung eines gemeinsamen grenzüberschreitenden Monitorings und Managements mit dem EU-Partnerland Polen.

Ungeachtet dessen weist der DJV auf eine aktuelle Expertise der Technischen Universität (TU) Dresden hin, die besage, dass die Wolfspopulation in Mitteleuropa bereits in einem günstigen Erhaltungszustand sei. Aus seiner Sicht ist das angestrebte einheitliche Vorgehen beim Umgang mit „verhaltensauffälligen Wölfen“, insbesondere seine Entnahme, ohnehin längst überfällig. Diese müssten rechtssicher und praktikabel umsetzbar sein, betonte der Verband.

Unverständnis äußerte der Deutsche Jagdverband dagegen in Bezug auf die von der UMK verlangte neue Habitatanalyse, die er für „überflüssig und nicht zielführend“ hält. In den vergangenen Jahren habe sich mehr und mehr gezeigt, dass der Wolf das Potential zum Kulturfolger habe. Er suche sich auch außerhalb von abgelegenen Truppenübungsplätzen seinen Lebensraum selbst und zeige dabei wenig Scheu. Entscheidende Punkte für den Wolf seien die Nahrungsverfügbarkeit sowie geeignete Rückzugsgebiete. AgE
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