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Marktbericht

Aktuelle News

Schleswig-Holstein in Kürze amtlich frei vom Rinderherpes

Schleswig-Holstein ist jetzt anerkanntermaßen frei von der Tierseuche Boviner Herpesvirus Typ 1 (BHV1). Wie das Kieler Landwirtschaftsministerium heute mitteilte, stimmten die EU-Mitgliedstaaten dem Antrag auf Anerkennung des BHV1-Freiheitsstatus für das Bundesland zu. Voraussetzung für die Anerkennung als BHV1-freie Region sei, dass alle Milch- und Mutterkuhbetriebe in Schleswig-Holstein frei von BHV1-Reagenten seien. Dieses Ziel sei nach intensiver und konsequenter Sanierung Ende des vergangenen Jahres erreicht worden, erklärte das Ministerium.

Vor dem Inkrafttreten der Handelserleichterungen müssen dem Kieler Agrarressort zufolge aber noch die formale Anerkennung durch einen EU-Durchführungsbeschluss und die Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgen. Erst dann entfielen die mit einem hohen Aufwand verbundenen Zusatzgarantien wie Blutuntersuchungen und die Unterbringung in Quarantäne für Verbringungen in BHV1-freie Regionen. Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger werde in Kürze gerechnet.

Ressortchef Dr. Robert Habeck stellte fest, dass der Weg zur BHV1-freien Region große Anstrengungen für alle Beteiligten bedeutet habe, nun aber neben einem verbesserten Gesundheitsstaus für die Rinder auch große Erleichterungen für den nationalen und internationalen Rinderhandel biete. Um den Status als BHV1-freie Region nicht zu gefährden, müsse eine Einschleppung des Virus in Rinderbestände weiterhin verhindert werden.

Die Bundesverordnung sieht hierfür nach Angaben des Kieler Landwirtschaftsministeriums auch für BHV1-freie Regionen regelmäßige Bestandsuntersuchungen vor. Alle Rinderhalter seien aufgerufen, die Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Betrieben weiterhin einzuhalten sowie Tier- und Personenkontakte auf ein Minimum zu beschränken. AgE

Länder geschlossen für Novelle des Düngegesetzes

Der Bundesrat wird aller Voraussicht nach grünes Licht für die vom Bundestag beschlossene Änderung des Düngegesetzes geben. Einstimmig hat der Agrarausschuss der Länderkammer in dieser Woche empfohlen, dem Gesetz zuzustimmen. Der Bundesrat wird sich am 10. März mit der Gesetzesnovelle befassen.

Mit knapper Mehrheit sprach sich der Ausschuss zudem für eine Entschließung aus. In dem von Niedersachsen und Schleswig-Holstein eingebrachten Text wird die Gesetzesänderung als nicht weitgehend genug kritisiert. So wird bedauert, dass nicht alle Ländervorschläge vom Bundestag berücksichtigt worden sein. Konkret wird moniert, dass erst ab 2023 alle Betriebe bis auf eine Bagatellgrenze eine vollständige betriebliche Stoffstrombilanz vorlegen müssen.

Voraussichtlich am 31. März werden die vom Bundeskabinett beschlossene Novelle der Düngeverordnung sowie die Änderung der sogenannten Anlagenverordnung als weitere Bestandteile des zwischen Bund und Ländern ausgehandelten Düngepakets auf die Tagesordnung der Länderkammer kommen. Von Seiten der Grünen gibt es die Zusage, man werde nicht zusätzlich „draufsatteln“ und die erwartete Zustimmung an weitergehende Verschärfungen koppeln.

Unterdessen hat der Fachverband Biogas (FvB) einige der Vorgaben in der geänderten Düngeverordnung als zu pauschal kritisiert. Hauptgeschäftsführer Dr. Claudius da Costa Gomez nannte die geforderte Lagerkapazität von neun Monaten, wenn nicht ausreichend eigene Flächen für die Ausbringung der anfallenden Gülle oder Gärprodukte zur Verfügung stehen, sowie die Obergrenze von 170 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr für organische Düngemittel. Beide Regelungen würden den Verhältnissen in der Biogaserzeugung nicht gerecht. AgE

Monsanto-Übernahme durch Bayer auf halber Strecke?

Bei der Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto sieht sich der Vorstand der Bayer AG „vollkommen im Plan“. „Wir kommen gut voran“, versicherte der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Werner Baumann, heute bei der Jahresbilanzpressekonferenz am Hauptsitz des Unternehmens in Leverkusen. Er bekräftigte zudem, dass der Erwerb von Monsanto nicht auf Kosten anderer Geschäfte gehen werde.

Baumann erklärte, die Übernahme sei kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Gefragt nach der bereits nach seiner Einschätzung zurückgelegten Wegstrecke sagte der Vorstandschef, vielleicht 22 km oder 24 km oder 27 km der bekanntermaßen gut 42 km langen Marathonstrecke. Er wies darauf hin, dass die erste Eigenkapitalmaßnahme zur Finanzierung des Kaufs schon Im November 2016 umgesetzt worden sei, und zwar mit der erfolgreichen Platzierung einer Pflichtwandelanleihe.

Auch bei den behördlichen Freigaben für die Transaktion sind laut Baumann „gute Fortschritte“ gemacht worden. Bei rund zwei Dritteln von etwa 30 Behörden sei die Genehmigung bereits beantragt worden. Für die USA würden derzeit die sogenannten „Second Request“ des Justizministeriums beantwortet, und in Europa werde die Einreichung des Antrags aktuell vorbereitet. Nachdem die EU-Kommission weitere Unterlagen angefordert habe, soll der Antrag in Brüssel dem Bayer-Chef zufolge im zweiten Quartal gestellt werden.

Baumann berichtete, dass die Diskussionen mit den Behörden konstruktiv liefen. Die Monsanto-Mitarbeiter seien dabei sehr hilfreich. Angesprochen auf sein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump erklärte der Bayer-Vorstandsvorsitzende, er habe diesen als „einen sehr interessierten und aufmerksamen Gesprächspartner wahrgenommen“. Es sei in dem Gespräch vor allem darum gegangen, die „Logik des Deals“ verständlich zu machen. Baumann betonte mehrfach, dass gegenüber Trump keine Versprechen gemacht worden seien, die über das hinausgingen, was im September bei der Bekanntgabe der Monsanto-Übernahme veröffentlicht worden sei. Der Vorstandschef geht weiterhin davon aus, die Transaktion bis Ende 2017 abschließen zu können. AgE

Pflanzenschutzmittelgeschäft von Bayer schwächelt

Während der Pharmabereich der Bayer AG im vergangenen Kalenderjahr stark zulegen konnte, schwächelte das Pflanzenschutzmittelgeschäft. Bezogen auf das vierte Quartal 2016 meldete der Leverkusener Konzern für seine Division CropScience währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) einen Umsatzrückgang von 1,8 % auf 2,22 Mrd Euro. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 351 Mio Euro aber knapp über dem Vorjahresniveau. Für 2016 insgesamt wies Bayer hier einen bereinigten Umsatzanstieg um 0,1 % auf 9,92 Mrd Euro aus; das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 0,6 % auf 2,42 Mrd Euro.

Maßgeblich für das relativ schwache Abschneiden der Division CropScience im vergangenen Jahr war das Pflanzenschutzmittelgeschäft. Die betreffenden Umsätze verringerten sich gegenüber 2015 um 1,5 % auf 7,96 Mrd Euro. Dabei schlugen Erlösrückgänge bei den Herbiziden um 2,2 % auf 2,69 Mrd Euro und bei den Insektiziden um 13,3 % auf 1,36 Mrd Euro zu Buche. Dagegen erhöhten sich die Umsätze mit Fungiziden um 4,0 % auf 2,96 Mrd Euro. Das Saatgutgeschäft legte indes stark zu, nämlich bereinigt um 8,3 % auf 1,36 Mrd Euro.

Wie Bayer-Vorstandschef Werner Baumann zu den CropScience-Zahlen heute in Leverkusen feststellte, standen positiven Währungseffekten geringere Absatzmengen, höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie höhere Wertberichtigungen gegenüber. Die bereinigte EBITDA-Marge von CropScience habe sich um 0,6 Prozentpunkte auf 24,4 % erhöht, hob Baumann hervor.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr erklärte der Vorstandsvorsitzende, dass für CropScience ein Umsatz von mehr als 10 Mrd Euro geplant sei und damit ein bereinigtes Wachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen solle auf dem Niveau des vergangenen Kalenderjahres liegen.

Insgesamt verzeichnete der Konzern 2016 einen Rekordumsatz von 46,8 Mrd Euro, was wpb. eine Steigerung um 3,5 % bedeutete. Davon trugen die Life-Science-bereiche 34,9 Mrd Euro bei. Das EBITDA vor Sondereinflüssen konnte im Vergleich zu 2015 um etwa 10 % auf 11,30 Mrd Euro gesteigert werden, das EBIT um fast 13 % auf 7,04 Mrd Euro. AgE

Auch Rat gegen Patentierung von Genen aus konventioneller Züchtung

Der EU-Ministerrat für Wettbewerb hat sich jetzt ebenfalls gegen Patente auf Gene aus konventioneller Züchtung ausgesprochen. In ihrer heutigen Entscheidung lehnen die für Wettbewerbsfragen zuständigen Ressortchefs der EU-Mitgliedstaaten die Erteilung solcher Patente durch das Europäische Patentamt (EPA) ab. Zuletzt hatte insbesondere die Erteilung zweier Patente auf Braugerste für die Brauereien Carlsberg und Heineken für Kritik gesorgt.

Gegen diese Patente haben mehrere Nichtregierungsorganisationen Einspruch eingelegt, darunter die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Naturschutz (BN) und Brot für die Welt.

Nach Ansicht des zivilen Bündnisses „No Patents on Seeds“ hätten die Patente nicht gewährt werden dürfen, da die Produkte auf zufälligen Mutationen beruhen. Aus Sicht der Organisation „Friends of the Earth“ stellt die Erteilung dieser Patente einen vorsätzlichen Missbrauch des geltenden Rechts dar. Beide Gruppierungen erinnerten an eine Stellungnahme der EU-Kommission, wonach Pflanzen wie auch Tiere aus konventioneller Züchtung nicht patentierbar seien und deren Patentierung gegen EU-Recht verstoße.

Noch in der ersten Jahreshälfte ist ein Treffen der Mitglieder der insgesamt 38 EPA-Vertragsstaaten geplant; dazu gehören alle 28 EU-Mitgliedstaaten. Dabei wird es um die Frage gehen, wie in solch strittigen Angelegenheiten das EPA in Zukunft zu entscheiden hat. AgE

Schmidt: Starke Landwirtschaft ist Schlüssel für internationale Stabilität

Die zentrale Rolle von Landwirtschaft und Ernährung in der internationalen Krisenprävention hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt unterstrichen. „Eine starke Landwirtschaft ist ein Stabilitätsanker in Krisengebieten“, sagte der Minister gestern bei der Münchener Sicherheitskonferenz. Nach seinen Ausführungen eröffnet die Landwirtschaft Bleibeperspektiven für die Menschen, weil sie die Lebensbedingungen der Bevölkerung vor Ort verbessert und für Wachstum und Wertschöpfung sorgt.

Schmidt sprach sich dafür aus, die Sicherheitspolitik und die Ernährungssicherung zukünftig gemeinsam zu denken: „Wir müssen Krisenherde eindämmen, bevor ein Flächenbrand entsteht.“ Man müsse mit Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort sein, „noch bevor Menschen darüber nachdenken, ihre Heimat zu verlassen“.

Zivile Krisenprävention muss dem früheren langjährigen Verteidigungspolitiker zufolge militärische Strategien ergänzen. Die Landwirtschaft sei ein politischer und wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor und damit ein ganz entscheidender Teil der zivilen Krisenprävention.

Schmidt sieht die Agrar- und Ernährungspolitik in der Verantwortung, einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Stabilität weltweit zu leisten: „Ich bin überzeugt, dass eine leistungsfähige, lokal angepasste, nachhaltige Landwirtschaft nicht nur der Schlüssel für die weltweite Ernährungssicherung, sondern auch für Friedens- und Stabilitätssicherung ist.“ AgE

Milchkuhhalter würden weniger Reserveantibiotika gegen Mastitis einsetzen

Die Milchkuhhalter in Deutschland würden auf Reserverantibiotika bei klinischer Mastitis verzichten, wenn sie dazu entsprechende Alternativen hätten. Das geht aus den heute veröffentlichten Ergebnissen einer allerdings nicht repräsentativen Befragung der Firma AgriDirect im Auftrag von Boehringer Ingelheim hervor.

Demnach antworteten 60 % der befragten 1 000 Milchviehalter mit „ja, sicher“ oder „ja, vielleicht“, dass sie die Mastitisbehandlung ihrer Kühe mit Eutertuben von zwei Mal täglich auf einmal täglich reduzieren würden, wenn sie diese bei gleicher Wirksamkeit ohne Reserveantibiotikum behandeln könnten. Für Boehringer Ingelheim zeigt die Umfrage, wie konstruktiv die Landwirte ihre Verantwortung für eine nachhaltige Gesundheit ihrer Herden bei entsprechender Aufklärung gestalten wollen. Der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Tierärzten und Landwirten komme damit eine bedeutende Rolle zu, betonte der Arzneimittelhersteller.

Das Unternehmen berichtete, dass bei der Behandlung von klinischer Mastitis bei Milchkühen antibiotische Euterinjektoren eine wichtige Rolle spielten. Zu einem „relevanten Anteil“ kämen hier Reserveantibiotika zum Einsatz. Diese Wirkstoffe sollten aber nicht „als Mittel der ersten Wahl“ eingesetzt werden. AgE

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Die Publikumswirkung eines Redners hängt zu 55 Prozent von seiner Körpersprache und zu 38 Prozent von seiner Stimme ab – das gesprochene Wort bewirkt nur sieben Prozent. Selbst die besten Inhalte haben demnach nur dann eine Chance wahrgenommen zu werden, wenn der Redner überzeugend auftritt.

Sprechen, reden, vortragen – kompetent und überzeugend – sind Schlüsselqualifikationen. Doch selbst gestandene Unternehmer und Manager tun sich in der Praxis manchmal schwer, ihr Anliegen vor Publikum deutlich zu machen. Sie lesen vom Blatt ab und sprechen damit im Schreibstil. Das Ergebnis: Man hört nicht zu und folgt ihren Gedanken nicht.

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EU-Kommission rückt vom Pflanzenschutzmitteltotalverbot auf Vorrangflächen ab

Die Europäische Kommission ist von ihrer Absicht, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf ökologischen Vorrangflächen (LVF) gänzlich zu verbieten, abgerückt. Geplant sind aber Anwendungsbeschränkungen. Wie aus dem Verordnungsentwurf zum Greening hervorgeht, den die Brüsseler Behörde gestern vorlegte, soll das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln auf ÖVF für Leguminosen und Untersaaten ab dem Zeitpunkt der Ernte der Hauptfrucht für mindestens acht Wochen oder bis zur Aussaat der nächsten Hauptfrucht untersagt werden. Für Brachflächen ist ein Verbot für mindestens sechs Monate vorgesehen. Die Details dazu sollen von den Mitgliedstaaten geregelt werden.

Des Weiteren enthält der Kommissionsbeschluss eine Reihe von Vereinfachungen, wie etwa die Erlaubnis, Saatmischungen von stickstoffbindenden Pflanzen einsetzen zu dürfen. Die neuen Greening-Vorgaben sollen ab dem 1. Januar 2018 greifen. Gegen den delegierten Rechtsakt der Kommission können das Europaparlament sowie auch der Ministerrat innerhalb der nächsten zwei Monate ihr Veto einlegen.

Auf Zustimmung trafen die geplanten Einschränkungen beim Europaabgeordneten Martin Häusling. Der Einfluss auf die Eiweißproduktion sei gering, da der Anteil des Anbaus auf ÖVF vergleichsweise niedrig sei, erklärte der Grünen-Politiker gegenüber AGRA-EUROPE. Dagegen kritisierte der CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Jahr die vorgesehenen Auflagen. Er beklagte, dass dadurch der heimische Eiweißanbau entscheidend geschwächt würde. Alle übrigen Maßnahmen begrüßte Jahr jedoch ausdrücklich.

Vor einer Schwächung der heimischen Eiweißproduktion und daraus resultierend einer größeren Abhängigkeit von Sojaimporten aus Drittländern hatten zuvor auch der Deutsche Bauernverband (DBV) sowie die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA) gewarnt. Damit würde die mit dem Greening ebenfalls angestrebte Stärkung der heimischen Eiweißversorgung verlorengehen, hatte der DBV zu bedenken gegeben.

Laut den Greening-Vorgaben sind bekanntlich alle Betriebe mit mehr als 15 ha Ackerfläche in der EU dazu verpflichtet, 5 % ihrer Ackerflächen als ÖVF vorzuhalten. Da der konventionelle Anbau von Leguminosen anteilig als ÖVF angerechnet wird, hatte die Produktion der Hülsenfrüchte in Deutschland zuletzt einen deutlichen Aufschwung erfahren. AgE

Einfache und praxisnahe digitale Anwendungen sind Schlüssel zum Erfolg

Die Bedeutung möglichst breit angelegter und leicht zugänglicher Internetplattformen für die Agrarwirtschaft hat der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser, hervorgehoben. Bei der Übergabe eines Zuwendungsbescheides des Agrarressorts für das Projekt „Cow Alarm“ stellte Bleser heute in Berlin fest, dass die Nutzung von Software und digitalen Anwendungen mehr denn je eine Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und Marktführerschaft in der Landwirtschaft darstelle. Deshalb seien rechtzeitig die richtigen Weichen für eine praktikable Plattform im Internet zu stellen, auf der die unterschiedlichen Anforderungen von Ackerbauern und Tierhaltern mit entsprechenden Diensten bedient werden könnten.

Dabei sieht Bleser allerdings trotz mehrerer paralleler Ansätze sinnvollerweise nur Platz für eine einzige Plattform. Bei deren Etablierung wirbt er für ein intensives deutsch-europäisches Engagement, um den Einfluss internationaler Landtechnikriesen zu begrenzen.

Weitere wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung von Software in der Landwirtschaft sind für den Staatssekretär Einfachheit und Praktikabilität. Der Bauer sollte nicht gezwungenermaßen zum Datenverarbeiter werden, der sich mit Passwörtern und Detailfragen beschäftigen müsse. Stattdessen müsse auch in Zukunft das landwirtschaftliche Management im Vordergrund stehen, forderte Bleser. Dafür brauche es Praxisanwendungen, die den Bauern bei der Verbesserung des Tierwohls, der Nachhaltigkeit sowie Qualität und Sicherheit unterstützten.

Das Projekt „Cow Alarm“ ist nach Ansicht des CDU-Politikers ein gutes Beispiel für diesen Ansatz. Bei dem Gemeinschaftsvorhaben der Christian-Albrechts-Universität Kiel, des Maschinen- und Anlagenbaukonzerns GEA sowie des Softwareunternehmens 365 FarmNet soll in den nächsten drei Jahren im Praxisversuch getestet werden, wie sich das Tierwohl bei Milchkühen mit dem Einsatz einfacher Sensoren, anschließender Datenaufbereitung und Rückmeldung verhaltensauffälliger Tiere verbessern lässt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert das Projekt mit 510 000 Euro. AgE
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