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Marktbericht

Aktuelle News

Novelle des NRW-Jagdgesetzes von Landtag verabschiedet

Der nordrhein-westfälische Landtag hat die Novelle des Landesjagdgesetzes verabschiedet. Dieses tritt damit zum neuen Jagdjahr ab dem 1. April in Kraft. Mit der Novellierung will Nordrhein-Westfalen sein Jagdrecht wieder stärker an bundesrechtliche Vorgaben anpassen. Dazu gehört insbesondere die Wiederausrichtung der Liste jagdbarer Arten an die des Bundesjagdgesetzes. Gerade mit dieser Abweichung hatte das geltende Ökologische Jagdgesetz (ÖJG), das im April 2015 unter der damals rot-grünen Landesregierung verabschiedet worden war, scharfe Kritik ausgelöst.

Nach den Worten der umweltpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Bianca Winkelmann, werden durch die Novelle unnötige Bürokratie abgebaut und praxisferne Einzelbestimmungen aufgehoben. Jäger erhielten wieder einen angemessenen Rahmen für eine nachhaltige und waidgerechte Jagd. Die Anpassung des Artenkatalogs an das Bundesrecht sei eine wichtige Neuerung und gleichbedeutend mit der Ausweitung der Hegepflicht für die Jägerschaft auf viele Tierarten.

Der Landesjagdverband (LJV) Nordrhein-Westfalen lobte das neue Gesetz. Es orientiere sich an guten jagdpraktischen Erfordernissen und mehr Bundeseinheitlichkeit und stelle eine jagdpolitische Wende zu mehr jagdpraktischer Vernunft dar. Handwerkliche Fehler im alten Gesetz seien durch praxisnahe Entscheidungen unter Beachtung naturschutzfachlicher und sozialer Anforderungen behoben worden. AgE

Deutsche Rind- und Schweinefleischproduktion auf dem Rückzug

Im laufenden Jahr ist aufgrund der gesunkenen Tierbestände mit einem weiteren Rückgang der Rind- und Schweinefleischerzeugung in Deutschland zu rechnen. So lautet zumindest die aktuelle Prognose des Thünen-Instituts (TI), die unter Federführung des Wissenschaftlers Dr. Josef Efken vom Institut für Marktanalysen angefertigt worden ist. Für 2019 erwarten die Braunschweiger Experten für den Schweinemarkt bei erneut rückläufigen Lebendeinfuhren einen Rückgang des Schlachtaufkommens im Vorjahresvergleich um rund 1 Million Tiere oder 1,8 % auf 55,71 Millionen Schweine. Bei weitgehend unveränderten Schlachtgewichten soll die Nettoschweinefleischerzeugung ebenfalls um 1,8 % auf dann 5,26 Mio t sinken; das wäre die niedrigste Menge seit 2009.

Neben geringeren Lebendimporten nennen die TI-Analysten den niedrigeren Schweinebestand in Deutschland als Hauptgrund für den prognostizierten Erzeugungsrückgang. Die hiesige Schweinepopulation war in den zwölf Monaten bis November 2018 um 4,1 % auf 26,44 Millionen Schweine und damit so stark gefallen wie lange nicht mehr. Weiter in einem negativen Trend sehen die TI-Experten auch den Schweinefleischverbrauch in Deutschland. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verzehr könnte im Vergleich zu 2018 im Schnitt um 0,5 kg auf 35,1 kg zurückgehen, womit dieser um 4,5 kg oder 11 % unter dem Niveau vor zehn Jahren liegen würde.

Für Rindfleisch prognostizieren die Analysen aus Braunschweig mit Blick auf das laufende Jahr gegenüber 2018 einen Erzeugungsrückgang in den Schlachthöfen um rund 26 000 t oder 2,3 % auf 1,09 Mio t; das wäre die kleinste Menge seit der Wiedervereinigung. Mit Ausnahme der Kälber und unbedeutenden Jungrinder wird für alle anderen Rinderkategorien ein geringeres Schlachtaufkommen erwartet. Am stärksten soll die Fleischerzeugung bei Ochsen und Bullen mit 3,8 % auf 493 000 t zurückgehen, während die Abnahme bei Schlachtkühen mit 1,3 % auf 377 000 t moderater ausfallen dürfte.

Die kleinere heimische Erzeugung wird den TI-Analysten zufolge die Rindfleischeinfuhren Deutschlands gegenüber 2018 voraussichtlich um 3,5 % auf 520 000 t steigen lassen, während für die Ausfuhren ein Rückgang um 3,0 % auf 410 000 t erwartet wird. Der Durchschnittverzehr soll unverändert bei 9,9 kg pro Kopf liegen. Für den Selbstversorgungsgrad würde sich daraus ein Absinken von 96,7 % im Jahr 2018 auf 94,3 % im laufenden Jahr ableiten. Vor zehn Jahren lag diese Kennziffer noch bei 118,8 %. AgE Zurück

Gesamtumsatz der Raiffeisengenossenschaften 2018 bei gut 62 Milliarden Euro

Die genossenschaftlich strukturierten Unternehmen in Deutschland konnten die Auswirkungen der Dürre im vergangenen Jahr offenbar besser abfedern als noch vor einigen Wochen angenommen. Aktuellen Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) zufolge lag der Gesamtumsatz der 2 024 genossenschaftlich ausgerichteten Unternehmen 2018 mit 62,1 Mrd Euro lediglich um 1,4 % unter dem Niveau des Vorjahres. Anfang des Jahres war der Verband noch von einem Rückgang um 9,3 % auf 57,2 Mrd Euro ausgegangen.

DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers wies heute in Berlin vor Journalisten jedoch darauf hin, dass die Ernten etlicher Genossenschaftsmitglieder wegen der Trockenheit derart katastrophal ausgefallen wären, dass staatliche Hilfe dringend erforderlich geworden sei. Bei den 704 dem DRV angeschlossenen Agrargenossenschaften hätten die Ertragsverluste, aber auch höhere Betriebsmittelpreise insgesamt für einen Erlösrückgang von 10 % gesorgt. Dies habe sich auf alle Sparten und die gesamte Wertschöpfungskette ausgewirkt.

Vergleichsweise gut haben sich 2018 laut Ehlers noch die Unternehmen der Warenwirtschaft behauptet. Der Bereich sei im DRV mit 35,3 Mrd Euro der umsatzstärkste geblieben, habe aber ebenfalls ein leichtes Minus von 0,5 % hinnehmen müssen. Dafür dürften nicht zuletzt Absatzrückgange bei Betriebsmitteln wie Dünger und Pflanzenschutzmittel gesorgt haben.

Stabile Umsätze meldete der DRV-Hauptgeschäftsführer hingegen mit 13,7 Mrd Euro für die Genossenschaftsmolkereien und die genossenschaftlichen organisierten Milcherzeuger, wobei die Dürre hier in der zweiten Jahreshälfte für einen spürbaren Rückgang der Milcherzeugung gesorgt habe. Unter dem Strich sei die deutsche Milchanlieferung gegenüber 2017 aber um 1,5 % auf 31,7 Mio t gestiegen. Ehlers geht davon aus, dass der Milcherzeugerpreis 2019 im Jahresmittel bei 34 Cent/l und damit um 2 Cent unter dem Vorjahr liegen wird.

Die Unternehmen der genossenschaftlichen Vieh- und Fleischwirtschaft konnten sich laut dem DRV-Hauptgeschäftsführer 2018 nicht den negativen Entwicklungen am Fleischmarkt entziehen und mussten vor allem preisbedingt einen Umsatzrückgang von gut 8 % auf schätzungsweise 6,4 Mrd Euro verkraften. Die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bereite den Akteuren nach seiner Darstellung aktuell große Sorge, da ein Ausbruch in Deutschland massive Folgen für das Export- und Inlandsgeschäft nach sich ziehen würde.

Wie Ehlers betonte, werden die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten auch aus Sicht der übrigen Genossenschaftsunternehmen nicht geringer. Neben den Folgen eines täglich wahrscheinlicher werdenden „No-Deal-Brexits“ müsse sich der Agrarsektor mit verschärften Auflagen, wachsender Einflussnahme des Lebensmitteleinzelhandels und den ungeklärten Fragen beim EU-Agrarhaushalt und der Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auseinandersetzen. All dies mache wirtschaftliche Planbarkeit zunichte und gefährde Arbeitsplätze, warnte der DRV-Hauptgeschäftsführer. AgE

Keine Prüfung wiederkehrender Zahlungen beim Energieleitungsausbau

Die Forderung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) nach wiederkehrenden Zahlungen für Landwirte und Grundeigentümer beim Energieleitungsausbau hat einen Dämpfer erlitten. In seiner heutigen Sitzung lehnte der Bundesrat die Empfehlung seines Agrarausschusses ab, die Verfassungsmäßigkeit solcher Zahlungen zu prüfen und sie bei einem positiven Ergebnis zügig einzuführen.

Keine Mehrheit fand zudem die Empfehlung, die vorgesehene Ermächtigung zum Erlass einer Bundeskompensationsverordnung für Vorhaben in Regie des Bundes zu ändern. Sowohl der Agrar- als auch der Umweltausschuss hatten vorgeschlagen, dass eine solche Verordnung nur mit Zustimmung des Bundesrates erlassen werden dürfe. Im Gesetzentwurf der Bundesregierung ist dies nicht vorgesehen.

Dem Regierungsentwurf zufolge soll Anwendung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung für länderübergreifende Vorhaben wie den Energieleitungsbau, aber auch den Bau von Fernstraßen, Eisenbahntrassen oder Schifffahrtswegen standardisiert werden. Die dafür vorgesehene Bundeskompensationsverordnung soll das Bundesumweltministerium im Einvernehmen mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium sowie dem Verkehrs- und dem Wirtschaftsressort vorlegen. Der Bauernverband fordert, beim Energieleitungsausbau eine Kompensation in Form eines Flächenausgleichs auszuschließen. AgE

Bund will Honorierungssystem für gesellschaftliche Leistungen des Ökolandbaus

Positiv wertet das Bundeslandwirtschaftsministerium die von ihm in Auftrag gegebene Thünen-Studie zu den "Leistungen des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft", die heute im Ernährungsausschuss des Bundestages beraten wurde. Nach Einschätzung des Agrarressorts handelt es sich dabei um die "umfangreichste Analyse, die jemals zu diesem Thema vorgelegt wurde".

Das Ressort sieht sich grundsätzlich in seinem Ansatz bestätigt, den Ökolandbau weiter zu fördern und auszubauen. Die Studie stelle eine wichtige Grundlage für die Entwicklung eines Honorierungssystems dar, wie sie in der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) vereinbart worden sei.

Gewürdigt wurde die Thünen-Studie auch von den Grünen. "Biolandwirtschaft hat enorme Vorteile für die Allgemeinheit", so die Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff und Harald Ebner anlässlich der Ausschussberatung. Der Ökolandbau weise den Weg zu einer nachhaltigen Landwirtschaft insgesamt. Das müsse auch bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) berücksichtigt werden. Auf nationaler Ebene müsse die Bundesregierung zügig konkrete, schnell umsetzbare Maßnahmen vorlegen, "um das riesige Ökopotential und die Agrarwende einzuleiten". Dazu zähle ein Ausbau der Ökoforschung.

Die umfangreiche Analyse unter Federführung des Thünen-Instituts, an der Wissenschaftler aus acht deutschen Forschungsinstituten beteiligt waren, bescheinigt dem ökologischen Landbaus deutliche Vorteile bei der Erbringung gesellschaftlicher Leistungen. Nach der sogenannten Metastudie, die auf der Auswertung vorliegender wissenschaftlicher Literatur beruht, ist der Ökolandbau im Hinblick auf seine Umweltwirkungen günstiger zu beurteilen als die konventionelle Bewirtschaftung. Kein klares Bild ergibt sich hingegen bei den Tierwohlleistungen. AgE

Umstellungsbereitschaft der Landwirte steigt weiter

Die Bereitschaft der hiesigen Landwirte, ihren Betrieb auf eine ökologische Wirtschaftsweise umzustellen, ist weiter leicht gestiegen. Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) heute unter Verweis auf eine Umfrage im aktuellen Konjunkturbarometer mitteilte, können sich aktuell 17 % der Landwirte eine solche Umstellung vorstellen; im Vorjahr habe dieser Wert 16 % betragen. Davor habe der Anteil der interessierten Bauern jahrelang bei 11 % gelegen.

Laut Bauernverband würde das deutsche Ökorohstoffaufkommen durch die starke Umstellungstätigkeit in den vergangenen fünf Jahren bereits jetzt ausreichen, um den inländischen Biokonsum an Milch, Getreideprodukten und Fleisch voll zu decken. Rund 30 % des deutschen Ökomilchverbrauchs würden aber derzeit mit Importware bedient.

Der neue DBV-Ökobeauftragte Henrik Wendorff forderte daher den Handel und die Hersteller auf, alle heimisch erzeugbaren Importrohstoffe durch regional in Deutschland erzeugte Ökoware zu ersetzen. „Viele Bioprodukte tragen bereits Deutschlandkennungen auf der Verpackung; bei anderen Produkten sollten die Kunden besser aufgeklärt werden, wie sie die Herkunft erkennen können“, erklärte Wendorff, der auch Präsident des Landesbauernverbandes (LBV) Brandenburg ist.

Der DBV-Ökobeauftragte verwies auf Daten der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI), wonach die deutsche Ökomilcherzeugung in den letzten fünf Jahren um fast 50 % gestiegen ist. Die im Rahmen der Agrarumweltprogramme gezahlte Ökoprämie sei zwar sehr wichtig, könne aber stabile Erzeugerpreise nicht ersetzen, betonte Wendorff. Sinke der Ökomilchpreis beim Bauern von aktuell etwa 48 Cent/kg um nur 4 Cent bis 5 Cent, sei die durchschnittlich in Deutschland pro Hektar gewährte Ökoprämie in Höhe von 210 Euro aufgezehrt. Nur die besondere Honorierung durch die Nachfrager könne die Biolandwirtschaft auch ökonomisch nachhaltig absichern. Zugleich mahnte der DBV-Ökobeauftragte, die Ökoprämie als Ausgleichszahlung für die besonderen Umweltleistungen des Ökolandbaus abzusichern. AgE

Junglandwirte verlangen mehr Förderung in der nächsten GAP

Mehr Unterstützung für den Generationenwechsel in der Landwirtschaft hat der Europäische Rat der Junglandwirte (CEJA) vom Europaparlament gefordert. Die Abgeordneten stünden in der Verantwortung, junge Menschen beim Einstieg in die Landwirtschaft zu fördern, erklärte CEJA-Präsident Jannes Maes heute in Brüssel. Man wisse verbale Unterstützung zu schätzen, werde jedoch das Erneuerungsziel der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ohne zusätzliche Anstrengungen nicht erreicht werden können.

"Fundamental" ist dafür nach den Worten des CEJA-Präsidenten ein angemessenes Einkommen. Die in den GAP-Entwürfen vorgesehen Zweckbindung der Mittel zur Förderung der Junglandwirte sei "ein guter Anfang"; allerdings würden die Beträge nicht ausreichen, um die Ziele des Generationswechsels zu erreichen. Auf europäischer Ebene müsse daher eine ehrgeizigere Zielsetzung eingeführt werden, um den Mitgliedstaaten die angemessene Förderung der Junglandwirte zu ermöglichen.

Der CEJA forderte alle Akteure auf, bei den Verhandlungen auch die Interessen der jungen Menschen in den ländlichen Räumen zu vertreten und den Unterstützungsbekundungen ambitionierte Maßnahmen folgen zu lassen. Ohne eine Verjüngung der Landwirtschaft sei die Zukunft der Agrarbranche in Europa bedroht. AgE

Bioenergieverbände fordern stabilen Ausbaupfad bis 2030

Einen stabilen Ausbaupfad für Biomasse bis zum Jahr 2030 fordern die Bioenergieverbände. Anlässlich der heutigen Befassung der parlamentarische Arbeitsgruppe "AG Akzeptanz/ Energiewende" zum Ausbauziel der erneuerbaren Energien appellierten der Bundesverband Bioenergie (BBE), der Fachverband Biogas (FvB), der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Fachverband Holzenergie (FVH) an die Parlamentarier, die Ausschreibungsvolumina für Biomasse innerhalb des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) über das Jahr 2022 hinaus in "angemessener Höhe" festzulegen.

Andernfalls würden die "verlässlichen und steuerbaren erneuerbaren Bioenergiekraftwerke" zeitgleich mit Kernkraft und Kohlekraftwerken sukzessive abgeschaltet, warnen die Verbände. Dies hätte ihrer Ansicht nach starke Auswirkungen auf die Ausbaupfade der fluktuierenden erneuerbaren Technologien wie Wind und Sonne. Zudem drohe im Bereich der erneuerbaren Wärme der Wegfall erheblicher Anteile, da auf Bioenergie aus EEG-Anlagen der überwiegende Anteil an erneuerbarer leitungsgebundener Wärme und erneuerbarer Prozesswärme entfalle.

Benötigt werde daher ein Stabilisierungspfad, der die Ausbauvolumina bis 2030 so bestimme, dass die Stromerzeugung aus Biomasse auf heutigem Niveau bewahrt und der bestehende Anlagenpark optimiert werde, unterstreichen die Bioenergieverbände. Ansonsten sei das Ausbauziel von 65 % kaum zu erreichen. Zudem würden die Gesamtkosten eines Stromsystems ohne Bioenergie beträchtlich steigen. AgE

Aeikens warnt vor Aus für deutschen Zuckerrübenanbau

Das Bundeslandwirtschaftsministerium wehrt sich gegen Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der deutschen Landwirtschaft im europäischen Binnenmarkt. In einem Schreiben an den Generaldirektor für Landwirtschaft in der EU-Kommission, Jerzy Plewa, äußert Agrarstaatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens seine "ernste Besorgnis" über unfaire Bedingungen insbesondere zu Lasten der hiesigen Rübenanbauer. Konkret benennt Aeikens die gekoppelten Direktzahlungen in einigen Mitgliedstaaten sowie Notfallzulassungen für die verbotenen Neonikotinoide.

"Die freiwillig gekoppelten Zahlungen führen in bestimmten Fällen zu einer erheblichen Störung der Märkte", heißt es in dem Schreiben, das AGRA-EUROPE vorliegt. Dies betreffe Ackerkulturen generell, insbesondere jedoch die Zuckerrübe. Mit Nachdruck warnt Aeikens vor einer Gefährdung des Zuckerrübenanbaus sowie der Unternehmen des Zuckersektors in Deutschland.

Der Staatssekretär fordert Plewa dazu auf, entschieden gegen Maßnahmen vorzugehen, die den Binnenmarkt untergraben. In den Verhandlungen über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 werde sich die Bundesregierung mit Nachdruck für eine Rückführung der gekoppelten Zahlungen sowie klar definierte Bedingungen für deren Gewährung einzusetzen, kündigt Aeikens an. Sein Unverständnis äußert er über den Brüsseler Vorschlag, die bisherige WTO-konforme Zweckbestimmung der freiwillig gekoppelten Zahlungen aufzuheben. Scharf kritisiert Aeikens zudem Wettbewerbsverzerrungen aufgrund der unterschiedlichen Handhabung der beschlossenen Beschränkungen für Neonikotinoide. Während Deutschland die Anwendung von drei Wirkstoffen verboten habe, hätten mehrere andere Mitgliedstaaten Notfallzulassungen für die Saatgutbehandlung bei Zuckerrüben mit diesen Wirkstoffen erteilt oder betrachteten erst die Aussaat behandelten Saatguts als Anwendung der verwendeten Pflanzenschutzmittel. Der Staatssekretär fordert die Kommission dazu auf, die unterschiedliche Praxis kritisch zu überprüfen und ungerechtfertigt erteilte Genehmigungen zu sanktionieren. AgE

BÖLW kritisiert mögliches Vertragsverletzungsverfahren wegen Biohühnern scharf

Die von der Europäischen Kommission erwogene Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland wegen der hierzulande zugelassenen Haltung von Elterntieren in der ökologischen Hühnerhaltung in überdachten Ausläufen sorgt in der Branche für große Verärgerung. Scharfer Widerspruch gegen die Brüsseler Drohung kommt vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Dessen Geschäftsführer Peter Röhrig erklärte gegenüber AGRA-EUROPE, dass eine Überdachung vor allem deswegen wichtig sei, um die „besonders wertvollen“ Zuchtstämme vor möglichen Infektionen von außen zu schützen. Auch könne so erreicht werden, dass die Küken gesund schlüpften und Medikamentengaben minimiert würden.

Nach Auffassung des Spitzenverbandes ist die überdachte Haltung mit dem aktuellen europäischen Recht auch vereinbar, da von den ökologisch gehaltenen Elterntieren keine Konsumeier in den Handel gelangen. Überzählige Bruteier würden ausschließlich konventionell vermarktet werden, stellte Röhrig klar.

In Richtung EU-Kommission beklagte der BÖLW-Geschäftsführer, dass die Bemühungen der deutschen Biobranche zum Aufbau ökologischer Elternlinien durch eine mögliche Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens konterkariert würden. Dabei sei man in diesem Bereich EU-weit führend. Das von der Kommission geforderte Verbot des geschützten Auslaufs der Tiere würde überdies dazu führen, dass Ökobruteier zum Vertrieb in der EU kaum noch erzeugt werden könnten, gab Röhrig zu bedenken. AgE
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