• 2017 winter 722x383

    Winterveranstaltungen


    Unsere alljährlichen Winterveranstaltungen finden wieder im Februar 2018 im bisher gewohnter Weise statt – wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

    Infos & Termine
  • 2017 mobilfunk 157808890

    Neuer Mobilfunk-Partner


    In Zusammenarbeit mit der Firma Schnurlos bieten wir Ihnen interessante und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Mobilfunk-Lösungen.

    weiterlesen
  • lager noervenich 722x383

    Verstärkung Versicherungsservice


    Wir haben unser Team der Buir-Bliesheimer Versicherungsservice GmbH verstärkt.

    weiterlesen
  • tuernich 722x383

    Türnich - zukünftig Saisonlager


    Am Standort Türnich nehmen wir einige organisatorische Änderungen vor und führen das Lager zukünftig als Saisonlager führen.

    weiterlesen
  • 2017 Herbsttagung2 722x383

    Herbsttagung 2017


    Erfolgreicher Start in das neue Anbaujahr – Rückblick auf das das zurückliegende Getreidewirtschaftjahr und Ausblick auf 2018

    weiterlesen
  • 2017 feldversuche 722x383

    Feldversuche 2017


    Die Ernte auf unseren Versuchen ist abgeschlossen. Sehen Sie hier die aktuellen Ergebnisse aus unserem Versuch.

    Ergebnisse Feldversuche
  • LandEnergie

    LandStrom & LandGas


    Innovative Energieprodukte zu attraktiven Konditionen - entdecken Sie unsere Produkte LandStrom und LandGas!

    Infos & Angebote

Meine BB

Im Kundenportal Mein BB können Sie Ihre persönlichen Kundendaten verwalten und Einlagerungslisten einsehen

direkt zu MEINE BB

 

Marktbericht

Aktuelle News

Bauernpräsident Rukwied: Wettbewerbsfähigkeit stärken

Stellungnahme des DBV zum Koalitionsvertrag Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD unterstützt aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in vielen Punkten die positive Entwicklung der heimischen Agrarwirtschaft, birgt aber auch Unsicherheiten für die Bauern. „In diesem Koalitionsvertrag stecken mehr Chancen als Risiken. Es ist aber besonders wichtig, dass die neue Bundesregierung die Bauernfamilien auf ihrem innovativen Weg begleitet und dabei deren Wettbewerbsfähigkeit stärkt“, sagt der Präsident des DBV, Joachim Rukwied. So seien gerade die Vorschläge für mehr Tierwohl zu begrüßen, sofern der finanzielle Mehraufwand den Landwirten auch honoriert werde.

Bauernpräsident Rukwied: Zuständigkeit für den ländlichen Raum schärfen

Aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes ist die Koalitionsvereinbarung zwischen CDU, CSU und SPD eine „Arbeitsgrundlage“ für die neue Bundesregierung. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, ist zuversichtlich: „Wir hoffen, dass diese Koalition jetzt auch tatsächlich zustande kommt. Denn mit Blick auf die anstehenden Entscheidungen in Brüssel brauchen wir dringend eine stabile und handlungsfähige Regierung.“

Positiv bewertet der Deutsche Bauernverband das grundsätzliche Bekenntnis, dem Ausbau der Digitalisierung und dem ländlichen Raum mehr Gewicht zu geben und diesen attraktiver zu gestalten. „Es ist gut, dass die Koalitionäre diese Themen aufgegriffen haben. Jetzt kommt es aber darauf an, das auch mit Leben zu füllen“, so Rukwied.

Ob der Innen- und Heimatminister oder die zukünftige Landwirtschaftsministerin für die Anliegen des ländlichen Raums zuständig sein wird, ist bislang nicht erkennbar. Daher fordert der Bauernpräsident: „Es muss eindeutig klar sein, wer federführend für den ländlichen Raum die Verantwortung trägt.“

An manchen Stellen des Koalitionsvertrags würde sich der Deutsche Bauernverband mehr Verbindlichkeit wünschen. Einige Themenfelder sind so vage gehalten, dass sie viel Spielraum für unterschiedliche Interpretationen lassen. Beispielsweise soll die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) grundsätzlich „weiterentwickelt“ werden – eine konkrete Ausgestaltung wird jedoch nicht vorgeschlagen.

Die Entwicklung einer Ackerbaustrategie, die unter anderem die umwelt- und naturverträgliche Anwendung von Pflanzenschutzmitteln regelt, hält Rukwied grundsätzlich für sinnvoll. „Allerdings nur, wenn landwirtschaftlicher Sachverstand in die Entwicklung dieser Strategie mit einbezogen wird“, betont der Präsident des Deutschen Bauernverbandes. Deshalb müsse die Ackerbaustrategie zwingend im Landwirtschaftsministerium erarbeitet werden.

Regionale Wertschöpfungsketten brauchen mehr politische Unterstützung

Regionalität und regionale Wertschöpfungsketten in der Lebensmittelwirtschaft werden zwar von vielen Seiten gefordert, bedürfen aber der Unterstützung durch konkrete politische Maßnahmen. Zur Förderung der Wertschöpfungsketten von landwirtschaftlichen Betrieben und regionalem Lebensmittelhandwerk wie Fleischer und Bäcker sind deshalb die Nachweis- , Dokumentations- und Kennzeichnungsvorschriften sowie das Baurecht an die Erfordernisse und die Möglichkeiten der Betriebe anzupassen. Diese Anforderungen sollten verhältnismäßig, bürokratiearm und pragmatisch ausgestaltet werden. Notwendig ist auch ein Zukunftsprogramm zur Förderung regionaler Wertschöpfungsketten von Landwirtschaft und Handwerk. Das sind die Ergebnisse einer Veranstaltung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und des Deutschen Bauernverbandes (DBV) auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin.

Unter dem Titel „Hohe Ansprüche versus politische Realitäten – Sind wirtschaftliche Wertschöpfungsketten wirklich gewollt?“ diskutierten Vertreter des DBV und des ZDH auf der Bühne des IGW-Erlebnisbauernhofes die politischen Herausforderungen, um der Versorgung mit Nahrungsmitteln aus der Region einen höheren Stellenwert zu geben. In der Diskussion wurde aber auch deutlich, dass Nahrungsmittel häufig viel regionaler sind, als es für den Verbraucher ersichtlich ist. Ohne weitere Labels einführen zu wollen, gelte es, die Regionalität transparenter zu machen. Angesichts der gemeinsamen Herausforderungen vereinbarten ZDH und DBV, künftig noch enger zusammenzuarbeiten.

Die Teilnehmer der Diskussion waren der Präsident des Deutschen Fleischer-Verbandes und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Lebensmittelhandwerk, Herbert Dohrmann, der Präsident des Deutschen Konditorenbundes und Beauftragter des ZDH-Präsidiums für ländliche Räume, Gerhard Schenk, der Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes und Vorsitzender des DBV-Fachausschusses Schweinefleisch, Johannes Röring, sowie der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken.

Erzeuger trennen sich jetzt häufiger von ihren Partien

(AMI) Der deutsche Kassamarkt bewegt sich kaum, auch wenn die Terminbörse mit einer Trendwende lockte, konnte damit nur vereinzelt die Abgabebereitschaft der Erzeuger animiert werden, die Käufer verharren bewegungslos. Am Brotgetreidemarkt bleibt es ruhig. Größere Mengen werden nicht umgesetzt, denn die Preisvorstellungen der Käufer und Verkäufer liegen zu weit auseinander. Allerdings hat mit den festeren Kursen an der Terminbörse ? in Paris legte der Fronttermin um mehr als 5 EUR/t zu ? das Interesse der Marktteilnehmer zugenommen. Im Norden und Osten bringen Erzeuger langsam, aber stetig ihren Weizen an den Markt. Dabei zeigten sich die Erzeugerpreise relativ statisch und spiegelten in keiner Weise die Bewegung der Terminbörse wider. Gleiches gilt für die Großhandelspreise, die damit deutlich zeigen, dass kein Geschäft hinter den genannten Preisen steht. Denn die Mühlen sind auf den vorderen Terminen gut versorgt und benötigen nur sporadisch kleinere Mengen, um ihre Bedarfsspitzen abzudecken. Händler gehen davon aus, dass die Mühlen für das erste Quartal 2018 rund drei Viertel ihres Rohstoffbedarfes in ihren Büchern haben und sich daher kein dringendes Kaufinteresse entwickelt. Sie geben, wenn überhaupt, nur niedrige Gebote ab, so dass sich keine Abgeber finden. Für die Liefermonate März/Juni 2018 sollen die Verarbeiter rund die Hälfte gedeckt haben. Zudem sind die Mühlen eher an Lieferungen ex Ernte interessiert, aber davon will derzeit am Markt noch keiner etwas hören.

Lebhafter wird im Norden die Nachfrage nach Braugerste, während im Süden der Markt weiter vor sich hindümpelt. Dabei rückt jetzt die Ernte 2018 immer mehr in den Fokus, wobei die Einschätzungen sehr unterschiedlich sind. Aufgrund der kleineren Aussaatfläche für die Winterungen wird in der nördlichen Republikhälfte von mehr Sommergerste ausgegangen, während im Süden die Pläne der Erzeuger vom Regen nicht durcheinandergebracht wurden.

Beratertagung für Bauen, Technik und Nutztierhaltung

(BFL). Die 2. BFL-Beratertagung für „Bauen, Technik und Nutztierhaltung“ findet am 13.– 14. März 2018 auf dem Landwirtschaftszentrum Eichhof in Bad Hersfeld/Hessen statt.
Viele Hersteller entwickeln gemeinsam mit Forschung und Praxis, unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis, neue Haltungskonzepte und Techniken für die Nutztierhaltung. Die Beratung greift u. a. diese Neuheiten in ihrer täglichen Beratungspraxis auf und gibt umgekehrt Herstellern wichtige Hinweise aus der Praxis. Die ständige Verbesserung der Nutztierhaltung und die Umsetzung effizienter Produktionsmethoden unter Beachtung von Tier- und Umweltschutzkriterien ist dabei gemeinsame Aufgabe und Ziel.
Die BFL setzt mit ihrer Beratertagung genau an diesem Punkt an, um den intensiven Informationsaustausch zwischen Forschung, Beratung, Hersteller und Handel mit dem Ziel zu fördern, die Innovationsfähigkeit und die Nutztierhaltung zu verbessern. Die Tagung richtete sich besonders an Interessierte aus Forschung, Planung, Beratung, Verbänden und Unternehmen.

Auf der BFL-Webseite erhalten Sie einen Überblick zur Themenvielfalt des Programms und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung Tagungsprogramm und Online-Anmeldung.

Bitkom und DBV zur Digitalisierung der Landwirtschaft

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Digitalverband Bitkom sehen Aufholbedarf bei der digitalen Infrastruktur im ländlichen Raum. „Mit der fortschreitenden Digitalisierung aller Wirtschafts- und Lebensbereiche steigen die Anforderungen an die Netze von Tag zu Tag. Die Lücken beim Ausbau von leistungsfähigem Internet in ländlichen Räumen müssen deshalb schnellstmöglich geschlossen werden“, forderte Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) bei einer gemeinsamen Podiumsdiskussion des Bitkom und des DBV auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Digitalisierung in der Landwirtschaft ermögliche eine flexiblere Arbeitsgestaltung und biete die Möglichkeit, die Produktivität stark zu steigern. Dank Digitalisierung könne der Umgang mit Boden, Wasser und Luft umweltverträglicher gestaltet und das Wohl der Tiere verbessert werden. „Landwirtschaft 4.0 ist nur möglich, wenn digitale Technologien besser genutzt werden können. Dazu braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur in den Regionen, moderne Technologien auf den Höfen und – vor allem – digitalkompetente Mitarbeiter in den landwirtschaftlichen Betrieben“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Jeder vierte landwirtschaftliche Betrieb (28 Prozent) investiert derzeit gezielt in die Fort- und Weiterbildung zu digitalen Kompetenzen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Deutschen Bauernverbands (DBV) unterstützt vom Digitalverband Bitkom unter 850 betriebsleitenden Landwirten. Knapp jeder dritte Betrieb (32 Prozent) hat außerdem schon einmal Beratungsleistungen zu digitalen Technologien in Anspruch genommen. „Die Betriebe machen sich die Digitalisierung zu Nutze – mit Erfolg. Schon heute sind Landwirte digitaler aufgestellt als mancher Industriebetrieb. Weiterbildung zu Digitalthemen ist deshalb kein Nice-to-have, sondern muss zum Standardprogramm jedes einzelnen Mitarbeiters gehören“, sagte Rohleder. Die Betriebe sollten deshalb mit dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter souverän mit digitalen Geräten und Anwendungen umgehen können. „Dass bereits knapp jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb in Digitalkompetenzen investiert und sich so für das digitale Zeitalter wappnet, zeigt, dass dem Thema von den Landwirten eine hohe Priorität beigemessen wird“, betonte Krüsken. Angesichts der Offenheit für die Digitalisierung und der großen Bedeutung, die digitale Technologien in breiten Teilen der Landwirtschaft bereits spielen, müsse das Ergebnis aber auch Ansporn für all diejenigen sein, die beim Thema Digitalisierung nicht zum Getriebenen werden wollen.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die produkt + markt im Auftrag des Deutschen Bauernverbands unterstützt vom Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 850 betriebsleitende Landwirte befragt

Rukwied und Schmal: Milchbranche muss sich weiterentwickeln

„Die Herausforderung der Milchbranche ist es, die Wettbewerbsfähigkeit in zunehmend globalen Milchmärkten zu stärken. Die Molkereien sind gefordert, verstärkt attraktive Absatzmärkte zu erschließen, um damit zusätzliche Wertschöpfungspotentiale zu generieren. Darüber hinaus ist die Entwicklung neuer innovativer Produkte erforderlich. Zudem sollten Molkereien und Milcherzeuger gemeinsam Vermarkungsstrukturen weiterentwickeln und Lieferbeziehungen marktgerechter gestalten.“ Dies betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf dem Milchforum des DBV auf der Internationalen Grünen Woche. Im liberalisierten Milchmarkt seien stark schwankende Preise stete Realität. EU und Bund müssen deshalb die bestehenden Leitplanken für den Milchmarkt wie Direktzahlungen, Private Lagerhaltung und Intervention beibehalten sowie steuerliche Anreize zur Risikovorsorge ausbauen, erklärte Rukwied.

„Die vorhandenen Instrumente wie Warenterminbörsen zur Absicherung der Erzeugerpreise müssen endlich weiterentwickelt und umgesetzt werden“, erklärte Milchbauernpräsident Karsten Schmal. Die angekündigten Pilotprojekte der Molkereien Hochwald und DMK im Jahr 2018 zur Etablierung von Festpreismodellen seien vielversprechend und gingen in die richtige Richtung. Auch andere Molkereien haben Festpreismodelle angekündigt. „Damit folgen diese Molkereien den internationalen Konkurrenten, doch noch ist die Entwicklung der gesamten Branche zu zögerlich“, kritisierte Schmal. Auch die Milchbauern selbst seien gefordert. Die moderne Milchviehhaltung rücke zunehmend in das Interesse der Öffentlichkeit und werde kritisch hinterfragt. „Als Milchbranche machen wir den laufenden Fortschritt und die erzielten Erfolge durch eine offensivere Öffentlichkeitsarbeit sichtbar“, appellierte Schmal. Die Milchbauern entwickelten ihre Betriebe beim Tierwohl und bei den Parametern der Nachhaltigkeit weiter. Damit sei die Praxis weiter, als politische und öffentliche Diskussionen über gesetzliche Standards vermitteln würden.

Den Lebensmittelhandel forderte Schmal auf, sich nicht durch öffentliche Debatten zu Aktionismus treiben zu lassen. Anforderungen an die Produktion und die Produktqualität müssten praxisgerecht sowie sachgerecht sein. „Der Handel darf seine Marktmacht nicht missbrauchen. Verbraucher wollen einheimische und regionale Lebensmittel, die unter hohen Standards, wie wir sie in Deutschland haben, produziert werden. Insofern sollte dem Handel bewusst sein, dass für ihn die deutsche Landwirtschaft essentiell ist,“ stellte der Milchbauernpräsident fest. Den bei QM-Milch aufgenommenen Dialogprozess würden Bauernverband und Milcherzeuger weiter fortsetzen.

DRV und ADG Agribusiness Fachtagung 2018


Liebe Raiffeisenfreunde,

mutig Neues wagen – das wird in Zukunft immer wichtiger.
Doch welche Ideen haben Aussicht auf Erfolg? Welche neuen Geschäftsmodelle
bieten Ihren Kunden echte Mehrwerte und passen gleichzeitig zu Ihren Stärken?
Diskutieren Sie mit den Kollegen Ihrer Branche und erhalten Sie neue Impulse
für innovative Geschäftsmodelle für Ihre Genossenschaft im Rahmen der
DRV und ADG Agribusiness Fachtagung 2018.

Die Fachtagung findet vom 22. bis 23. Februar 2018 auf Schloss Montabaur statt.
Mehr Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.

Ihre raiffeisen.com

Rukwied: „Die Landwirtschaft erweitert ihre Klimaschutzziele“

Bauernpräsident stellt sich Fragen der Agrarjournalisten auf der IGW „Die deutsche Landwirtschaft erweitert ihre Ziele für den Klimaschutz bis 2030. Landwirte sind vom Klimawandel unmittelbar betroffen, können aber auch einen gewichtigen Teil zum Klimaschutz beitragen. Deshalb streben wir an, die Emissionen von Treibhausgasen aus der deutschen Landwirtschaft bis zum Jahr 2025 um 25 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent – jeweils bezogen auf 1990 - weiter zu verringern. Über Erneuerbare Energien und Biokraftstoffe können wir zudem nachhaltig zur Verbesserung der Klimabilanz anderer Wirtschaftssektoren beitragen, benötigen hierfür aber politischen Rückenwind.“ Dies erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf der Presseveranstaltung des Verbandes der Deutschen Agrarjournalisten (VDAJ) auf der Grünen Woche in Berlin.

Bereits 2010 hatte der DBV das erste Klimaschutz-Konzept erstellt. „In unserer aktualisierten Klimastrategie 2.0 ziehen wir eine erfolgreiche Zwischenbilanz. Die Emissionen von Treibhausgasen wie Methan und Lachgas konnten seit 1990 um 16 Prozent gesenkt werden, die energiebedingten Emissionen sogar um 40 Prozent. Gleichzeitig wurden Klimaleistungen und Klimaeffizienz sowohl im Ackerbau als auch in der Tierhaltung erhöht. So entwickelte sich die deutsche Milchproduktion im Hinblick auf den Klimaschutz weltweit in eine Vorbildfunktion: Bei der Erzeugung von einem Liter Milch entsteht in Deutschland nur die Hälfte der Treibhausgas-Emissionen, die im weltweiten Durchschnitt anfällt. In Asien liegen sie knapp dreimal so hoch, in Afrika gut sechsmal“, hob der Bauernpräsident hervor.

Über die Verwendung von in Land- und Forstwirtschaft erzeugter Biomasse und Bioenergie würden zudem CO2-Emissionen vermieden. „Damit ist die Land- und Forstwirtschaft Ausgangsbasis für den Umbau der Wirtschaft hin zur Bioökonomie“, erklärte Rukwied. Derzeit werden Erneuerbare Energien als Ersatz für fossile Rohstoffe auf 2,7 Mio. Hektar oder 21 Prozent der Ackerfläche in Deutschland gewonnen. Um einen weiteren Ausbau zu erreichen, müsse es jedoch wieder mehr politische Unterstützung geben, da diese klimafreundliche Entwicklung seit 2014 aufgrund der Reform des EEG gestoppt worden sei, forderte Rukwied.

Jugendberufsberater informieren sich über „Grüne Berufe“

Ausbildungs- und Berufsinhalte sowie Perspektiven für junge Menschen in den Grünen Berufen waren Anlass für ein Gespräch mit 12 Berufsberatern der Agentur für Arbeit aus Berlin auf der Grünen Woche, zu dem der Deutsche Bauernverband (DBV) eingeladen hatte. Die 12 Jugendberufsagenturen in Berlin haben zum Ziel, jeden Berliner Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zu einem Berufsabschluss zu führen. Auf dem ErlebnisBauernhof gewannen die Berufsberater Einblicke in die Landwirtschaft und Wertschöpfungskette mit ihren anspruchsvollen Berufen.

Die Jugendberufsberater nutzten die Grüne Woche, um sich über die Entwicklungen in der modernen Landwirtschaft und eine bessere Vermittlung des Berufsbildes zu informieren. „Die Jugendberufsberater sind für uns wichtige Partner bei der Ansprache von Schulen und Jugendlichen in der Berufsfindungsphase“, erklärte der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Vorsitzende des DBV-Bildungsausschusses, Werner Schwarz. „Wir müssen gemeinsam interessierten Jugendlichen ein realistisches Berufsbild und vorhandene berufliche Perspektiven nahebringen, um für unsere 14 Grünen Berufe gut ausgebildeten und motivierten Nachwuchs zu gewinnen. Über das Netzwerk der Jugendberufsberater können wir Kontakte herstellen zu Praktika- oder Ausbildungsbetrieben“, betonte Schwarz. Die Ausbildungsverhältnisse im Agrarbereich sind mit bundesweit 32.853 (Stichtag 31.12.2016) nahezu konstant mit kleineren und größeren Schwankungen in den einzelnen Berufen.
vermarktung marktbericht weizen 722x383

Marktbericht

Lesen Sie unseren ausführlichen, alle 14 Tage erscheinenden, Marktbericht inkl. Charts und Bewertungen.

Marktpreise, Entwicklungen, Bewertung - hier direkt als übersichtliches pdf zum Download.

zum Marktbericht

USDA Getreidebilanz

WASDE Bericht

vermarktung getreide 7040 722x383

Vermarktung

Ernte- oder Transportlogistik, Lagerkapazität oder Vermarktungsinstrumente - in allen Bereichen bieten wir moderne Höchstleistung.

Vermarktung

planzenschutz raps 722x383

Sicherheitsdatenblätter

In unserer Datenbank finden Sie die Sicherheitsdatenblätter zu den bei uns gekauften Produkten (z.B. Dünger, Pflanzenschutz).

zu den SDBs

energie diesel 9818 722x383

Energie

Neben den klassischen Brennstoffen (Briketts und Heizöl) bieten wir auch Holzpellets in hochwertiger Buir-Bliesheimer Qualität an.

Brennstoff-Anfrage

vermarktung lkw silo ameln 8660

Zertifizierungen

Die Buir Bliesheimer bietet Ihnen Sicherheit und unterstreicht die hohe Qualität durch umfangreiche Zertifizierungen und ständige Überwachung.

Übersicht Zertifikate

vermarktung weizen 9564 722x383

Karriere

Werden Sie Teil der Buir-Bliesheimer Agrargenossenschaft eG: Hier finden Sie unsere aktuellen Stellenangebote – sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich.

Karriereportal

futtermittel schweine 1 722x383

Futtermittel

Die Buir-Bliesheimer bietet Ihnen eine große Palette an qualitativ hochwertigen Futtermittelmischungen an – mit BB-OPTIMUM und BB-ERFOLGSMAST auch eigene Premium-Produkte.

Futtermittel